Hat VW schon wieder betrogen?

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    • Hat VW schon wieder betrogen?

      Derzeit hört man in allen Nachrichten, dass VW auch beim Nachfolgemotor des EA 189, den EA 288, unerlaubte Abschaltvorrichtungen programmiert haben soll. Auch bei diesem Motor soll es wieder einen Prüfstandmodus geben. Dieser Dieselmotor mit der Euro 6 Norm wird u. a. auch im Tiguan verbaut.

      tagesschau.de/investigativ/swr/vw-abgasskandal-157.html

      Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich aus der Nummer raus bin.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Ich sag das Gleiche, wie beim letzten Mal: Egal....rechts is Gas!
      Live aus Russland
      - Tiguan Sport & Style 2.0 TSI/03/2016, schwarz, Automatik, Xenon mit DLA, Discover Media, Lederaustattung usw.
      - Kia Sorento 2.2CRDI 04/2017, weiss perleffekt, Automatik, Xenon, Leder, Navi, Panoramadach, Hifi System usw.
    • Kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen. Unser Tiguan 1 mit dem EA 288 Motor brauch alle 7000 km ca. 10 Liter AdBlue. Das würde so passen und nicht auf eine Manipulation hindeuten. Ebenso habe ich mal einen Bericht gesehen wo die VW EA 288 Diesel im Fahrbetrieb getestet wurden. Da wurde erwähnt das gerade diese Dieselmotoren zu den saubersten gehören würden. Ich glaube die wollen jetzt mit der Brechstange den Diesel vom Markt bekommen. Es wird mit aller Gewalt versucht den Verkauf der Elektroautos anzukurbeln. Für mich stinkt die Sache zum Himmel.
      Cityscape, 11.2015, 184PS TDI, 4 Motion, DSG, AHK, Standheizung, Discover Media, Sprachbedienung, Spiegelpaket, Ambientepaket, Park/Lenkassistent, Rückfahrkamera.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von quattro-jupp ()

    • bella_b33 schrieb:

      Ich sag das Gleiche, wie beim letzten Mal: Egal....rechts is Gas!
      Eijeijei!

      Gerade festgestellt:
      Falls es denn so ist...…….
      ………...bin ich gleich doppelt getroffen.
      Falls Wiki nicht auch schwindelt: Beide Bi-Turbo haben dieses Aggregat.
      Falls die Abschaltrichtung verbaut ist: ………..umso besser.
      Dann verkoksen AGR-Ventil und -Kühler nicht so schnell und ich geb´ Gas.

      Gruß

      Hannes

      Nachtrag:
      googlet man diesen Motor, kommen zunächst 5 Anzeigen von Anwälten, die Deine Klage haben wollen. Dabei gibt es nicht mal Feststellungen.
      Die Untersuchungskommission zum VW-Skandal hat VW sogar bescheinigt, dass der EA 288 nicht schummelt.

      Weiter machen mit dem Sauentrieb?
    • Eben, alles an den Haaren herbeigezogen. Die Kanzlerin hat doch bei der Eröffnung der IAA gesagt das mehr E Autos verkauft werden müssen. Alles ist so gewollt. Lasst euch nicht bekloppt machen.
      Cityscape, 11.2015, 184PS TDI, 4 Motion, DSG, AHK, Standheizung, Discover Media, Sprachbedienung, Spiegelpaket, Ambientepaket, Park/Lenkassistent, Rückfahrkamera.
    • Ist echt schade, dass die Medien sich an den derzeit in Mode gekommenen grünen Mainstream ranhängen und immer nur in eine Richtung berichten. Die IAA ist mittlerweile zu einem Trauerspiel geworden. Die Hersteller haben inzwischen keinen Bock mehr, sich vor Ort permanent für die gebauten Autos rechtfertigen zu müssen und warum sie denn nicht nur noch E-Autos bauen und warum denn überhaupt noch die bösen SUVs angeboten werden. Ich kann die Hersteller da verstehen, dass die keinen Bock mehr darauf haben, dass ihnen immer der schwarze Peter zugeschoben wird.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Ja, da gebe ich dir recht. Deutschland schafft sich mittlerweile selber ab. Das wir Umwelttechnisch was machen müssen finde absolut korrekt, aber nicht so. Da muss weltweit was passieren. Da sollte man aber bei anderen Sachen anfangen. Die sollten mal die ganzen Potenzverstärker und Spritvernichter wie Dodge RAM, G65 AMG usw. mehr zur Kasse beten oder komplett verbieten. Ebenso die ganzen Inlandflüge, die zu 90 Prozent unnötig sind.
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    • kabel69 schrieb:

      Ist echt schade, dass die Medien sich an den derzeit in Mode gekommenen grünen Mainstream ranhängen und immer nur in eine Richtung berichten.
      Das sehe ich auch so. Ohne den Druck der Medien hätten wir womöglich gar keinen Abgasskandal, da das KBA dann vielleicht nicht den Deal mit VW eingegangen wäre, sondern ebenso wie die Behörden in den anderen EU-Ländern, stillgehalten hätte, was zweifellos besser gewesen wäre, denn der durch das Verhalten des KBA mit Zustimmung von VW ausgelöste Schaden ist gewaltig groß und steht in keinem Verhältnis zum Nutzen.

      Bei den jetzt in die Kritik geratenen Motoren vom Typ EA 288 ist es nicht anders. Auch da kloppen die Medien wild drauf los, ohne dass es handfeste Beweise gibt. Zwar vermag auch ich nicht zu sagen, ob VW nun erneut geschummelt hat oder nicht, doch wenn man sich einmal die technischen Abläufe genauer betrachtet, spricht nicht sehr viel für unzulässige Abschalteinrichtungen. Mit der Menge an einzuspritzendem AdBlue, um die es bei dem neuen "Skandal" geht, ist es nämlich im Prinzip nicht viel anders als mit der Menge an einzuspritzendem Kraftstoff. Sie ist von den Leistungsanforderungen an den Motor abhängig. Diese verändern sich aber ständig, was eine Regelung der AdBlue-Einspritzung erfordert, oder anders ausgedrückt, ein ständiges Ein- und Abschalten, denn auch ein Zuviel an AdBlue ist aufgrund der damit verbundenen Gefahr der Entstehung giftiger Ammoniakdämpfe unbedingt zu vermeiden, genauso wie man die AdBlue-Einspritzung dort abschalten muss, wo sich die Abgastemperaturen außerhalb des Wirkungsspekrums des SCR-Kats bewegen.

      Jedes Auto verfügt daher zwangsweise über Abschalteinrichtungen, die aber nur dann unzulässig sind, wenn die Regelung auf der Straße von der Regelung auf dem Prüfstand abweicht. Dann, und nur dann, ist die Abschalteinrichtung unzulässig. Da der NEFZ-Zyklus aber nur sehr wenige reale Fahrprofile abdeckt, bleibt nicht viel Spielraum für unzulässige Abschalteinrichtungen, denn sobald sich ein Fahrzeug auf der Straße in einer Leistungsanforderung befindet, die der Prüfstand nicht kennt, greift auch das Abschaltverbot nicht mehr. Der Fahrzeughersteller kann dann die Einspritzmenge nach seinem Ermessen regeln. Lediglich, wenn dieses Ermessen gröblich missbraucht wird, weil etwa gar kein AdBlue mehr eingespritzt wird, ohne dass es dafür einen sachlichen Grund gibt, liegt noch ein Verstoß gegen das Abschaltverbot vor. Das alles muss VW aber erst einmal nachgewiesen werden, was der von den Medien zitierte angebliche Experte nicht kann. Sollte VW hier allerdings tatsächlich in unzulässiger Weise geschummelt haben, wäre das unglaublich dämlich, aber wie gesagt, müsste das erst einmal nachgewiesen werden.

      Andreas
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