Fahrverbote und Grundlagen für Grenzwerte!?

    Sponsoren

    Sponsoren



    • Fahrverbote und Grundlagen für Grenzwerte!?

      Manchmal muss man sich fragen, über was und auf welcher Grundlage eigentlich die Umweltschützer, Politiker und Medien diskutieren.

      Hier ein Link zu einem Artikel im aerzteblatt.de, zu Grenzwerten von Schadstoffen, Ursachen und Zusammenhänge. Grundlage ist eine Untersuchung des Fraunhofer-Institut.

      MAK Wert am Arbeitsplatz und auf der Straße.



      MAK = Maximale Arbeitsplatz Konzentration
      Grüße Willi

      Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon, RNS 510, MTV - Premium, Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist, ParkPilot, MFL, GRA, Climatronic, Standheizung, AHK

      Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen.
    • Das stimmt. Ein Fäßchen ist immer gut :prost:


      A propos bescheuerte Diskussionen:
      heut früh hab ich in der Zeitung gelesen, daß sich jetzt wieder die selbsternannten Experten und Wissenschaftler zu Wort melden.
      Die Abschaffung der Zeitumstellung wäre angeblich hochgradig schädlich für den Menschen.
      Und wenn wir dauerhaft Sommerzeit einführen, dann werden wir alle depressiv, dumm, fettleibig und kriegen Diabetes.

      Ich glaub ich leb der Gesundheit wegen künftig lieber zeitlos :nene:

      :laugh:
    • @Hannes
      auch wenn der Artikel ein Jahr alt ist, die aktuelle Diskussion und Umsetzung von Fahrverboten ist aktueller denn je.

      Die kreative Umsetzung unserer Stadt-Oberhäupter, von Gerichtsbeschlüssen zur Verbesserung der Luftqualität, ist schlichtweg beschämend, blinder Aktionismus ist wohl eher zutreffend.

      Als damals das Hauptproblem der Feinstaub war, waren auch die Dieselfahrzeuge die Verursacher. Heute, wo alle Dieselfahrzeug einen Partikelfilter haben, werden trotzdem jedes Jahr in vielen Städten nach wie vor die Grenzwerte überschritten.
      Grüße Willi

      Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon, RNS 510, MTV - Premium, Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist, ParkPilot, MFL, GRA, Climatronic, Standheizung, AHK

      Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen.
    • Antwort für papa!
      Hallo Willi!
      Aktuell werden in immer mehr Städten Fahrverbote ausgesprochen.
      Im Moment für Diesel Euro 4 und schlechter, teilweise auch Euro 5 Diesel.
      Das ist erst der Anfang.
      Bis jetzt bleiben Versprechen der Politik unerfüllt, Fahrverbote zu verhindern.
      Die Fahrzeughersteller wünschen sich, dass die Altfahrzeuge verschrottet werden und durch neue Autos mit besseren Abgaswerten ersetzt werden. Die Prämien für die Altfahrzeuge sind ein Witz. Diese werden von den Prozenten abgezogen, die sonst gewährt wurden. Und der Aufpreis für ein Neufahrzeug ist für viele nicht aufzubringen. Für Gebrauchtwagen-Käufer geht die Rechnung eh nicht auf. Die Umtauschprämie gibt es nur für Neufahrzeuge.
      Günstige erschwingliche Gebrauchte mit Euro 6 gibt es im Moment auf dem Markt nicht.
      Es werden die Fahrer mit Fahrzeugen, die eine schlechte Euro Einstufung haben und beruflich auf ihr Autos angewiesen sind, seitens der Politiker von einem Termin auf den anderen vertröstet, wo Lösungen versprochen werden.
      Es passiert aber nichts.
      Auch von Seiten der Autohersteller, die in der Pflicht wären nachzubessern, kommt nichts. Sonst werden die Fahrzeuge, die auf die Hardware-Lösung und auf Euro 6 eingestuft werden könnten, noch viele Jahre gefahren. Das schmälert den Gewinn.
      Wo bleibt den da die Ausschüttung von viel Geld für die Aktionäre?
      Kein Wunder sind die Menschen gefrustet und werden zu Protestwählern.
      Bestimmt nicht weil sie Nazis sind. Einfach nur, weil sie den angestammten Parteien aufzeigen wollen, dass sie mit deren Politik nicht einverstanden sind.
      Ich denke an die Worte von Horst Seehofer, der nach jedem schlechten Wahlergebnis sagte, wir können nicht so weitermachen wie bisher.
      Aber es geht weiter wie bisher. Fragt sich bloß wie lange noch.
      Weiterhin gute Fahrt.
      Gruß Nate
    • Nate schrieb:

      Ich denke an die Worte von Horst Seehofer, der nach jedem schlechten Wahlergebnis sagte, wir können nicht so weitermachen wie bisher
      Diesen blöden Spruch drückt nicht nur der Typ, den labern doch alle!
      Aber Du hast es richtig erkannt, ändern tun die NICHTS.

      Die haben viel zu viel Angst das die Automobil-Lobby aus DE abwandern und die Steuern hier nicht mehr abdrücken,
      die Arbeitsplätze abbauen und die Standorte verlassen.
      Im stillen Kämmerlein werden genau diese Drohungen ausgesprochen, Gebetsmühlen artig.
    • Nate schrieb:

      Antwort für papa!
      Hallo Willi!
      Aktuell werden in immer mehr Städten Fahrverbote ausgesprochen.
      Im Moment für Diesel Euro 4 und schlechter, teilweise auch Euro 5 Diesel.
      Das ist erst der Anfang.
      Bis jetzt bleiben Versprechen der Politik unerfüllt, Fahrverbote zu verhindern.
      Hallo,
      da es darum geht EU-Grenzwerte einzuhalten, wird es wohl schwierig mit nationalen Gesetzen dagegen anzugehen.
      Da helfen auch keine populistischen Wahlversprechen

      Nate schrieb:

      Die Fahrzeughersteller wünschen sich, dass die Altfahrzeuge verschrottet werden und durch neue Autos mit besseren Abgaswerten ersetzt werden. Die Prämien für die Altfahrzeuge sind ein Witz. Diese werden von den Prozenten abgezogen, die sonst gewährt wurden. Und der Aufpreis für ein Neufahrzeug ist für viele nicht aufzubringen. Für Gebrauchtwagen-Käufer geht die Rechnung eh nicht auf. Die Umtauschprämie gibt es nur für Neufahrzeuge.
      Günstige erschwingliche Gebrauchte mit Euro 6 gibt es im Moment auf dem Markt nicht.
      Volkswagen zahlt die Prämie auch beim Erwerb von Jahreswagen. Dies sind doch auch Gebrauchtwagen?
      Nach meiner Kenntnis gibt es die Prämie auch bei Sonderrabatten wie Nachlass für Presse, Schwerbeschädigung u.a., zusätzlich.

      Eine Preisteigerung für gebrauchte E6 Fahrzeuge kann ich nicht bestätigen.
      Vorführwagen: -15 bis 20%
      Jahreswagen oder Mietwagen: -20 bis 30%

      Nate schrieb:


      Es werden die Fahrer mit Fahrzeugen, die eine schlechte Euro Einstufung haben und beruflich auf ihr Autos angewiesen sind, seitens der Politiker von einem Termin auf den anderen vertröstet, wo Lösungen versprochen werden.
      Es passiert aber nichts.
      Auch von Seiten der Autohersteller, die in der Pflicht wären nachzubessern, kommt nichts. Sonst werden die Fahrzeuge, die auf die Hardware-Lösung und auf Euro 6 eingestuft werden könnten, noch viele Jahre gefahren. Das schmälert den Gewinn.
      Wo bleibt den da die Ausschüttung von viel Geld für die Aktionäre?
      Gemäß Presseerklärungen vom 08.11.2018 wollen Daimler und Volkswagen die Umrüstungen mit Hardwarelösungen mit bis zu
      3000 Euro unterstützen.
      Einer Kapitalgesellschaft die Gewinnmaximierung abzusprechen ist wohl wenig zielführend.

      Nate schrieb:


      Kein Wunder sind die Menschen gefrustet und werden zu Protestwählern.
      Bestimmt nicht weil sie Nazis sind. Einfach nur, weil sie den angestammten Parteien aufzeigen wollen, dass sie mit deren Politik nicht einverstanden sind.
      M.E. unterstützt der Wähler, der Parteien wählt, die rechtsradikale Thesen aufstellen oder nationalsozialistisches Gedankengut unterstützen (AFD u.a.) oder antisemitische Tendenzen (Die Linke u.a.) vertreten, durch eine direkte Wahl dieser Parteien deren Programm und diese Politik. Damit begibt sich der Wähler auf deren Niveau und trägt zur Verbreitung dieser Ideologie bei.

      Aber stimmt schon, nach der Beendigung des 3. Reiches war auch niemand in der NSDAP und nach der Wiedervereinigung niemand in der SED.

      Ist dies ein politischen Forum?

      Nate schrieb:


      Ich denke an die Worte von Horst Seehofer, der nach jedem schlechten Wahlergebnis sagte, wir können nicht so weitermachen wie bisher.
      Aber es geht weiter wie bisher. Fragt sich bloß wie lange noch.
      Weiterhin gute Fahrt.
      Gruß Nate
      Zu Herrn Seehofer fällt mir -wie so Vielen- gar nichts mehr ein.



      el Chupa Cabra schrieb:

      Die haben viel zu viel Angst das die Automobil-Lobby aus DE abwandern und die Steuern hier nicht mehr abdrücken,
      die Arbeitsplätze abbauen und die Standorte verlassen.
      Im stillen Kämmerlein werden genau diese Drohungen ausgesprochen, Gebetsmühlen artig.
      Damit muß nicht gedroht werden. Schon garnicht im stillen Kämmerlein. Die Gefahr dieser Form der Globalisierung besteht schon länger.
      Auch die Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25 auf 15% konnte den Neubau von Werken, außerhalb Deutschlands, nicht verhindern.

      Gruß
      Hannes
    • Da an scheinend das Problem mit der Grenzwertüberschreitung von NOx nur, oder überwiegend, ein deutsches Problem ist, kann man doch sicher auch mal in fragestellen ob die Messstationen in de überhaupt richtig positioniert sind.
      Wenn es so gefährlich ist, die höheren NOx Werte einzuatmen ( gem. EU Grenzwerte), dann müssten doch die Personen die ihren Arbeitsplatz direkt auf der Straße haben, doch auch überdurchschnittlich an Atemwegserkrankungen leiden. Gibt es eine verlässliche Studie die aufzeigt wie hoch die Erkrankungsrate bei Taxi- und Busfahrern ist?
      Grüße Willi

      Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon, RNS 510, MTV - Premium, Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist, ParkPilot, MFL, GRA, Climatronic, Standheizung, AHK

      Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen.
    • Hallo Willi,
      das Problem der Grenzwertüberschreitung ist nicht auf Deutschland begrenzt.
      Es wird immer wieder publiziert, dass nur wir "Deutschen" ein Problem davon machen.

      Weitere 8 EU Länder wurden im Januar von Brüssel aufgefordert restriktive Maßnahmen zu ergreifen.
      In mind. 14 EU Ländern, außerhalb Deutschlands, gibt es ebenfalls Umweltzonen und Fahrverbote.
      Deren Ausprägung ist wie in Deutschland differenziert und den regionalen und nationalen Weisungen unterworfen.
      Da diese Fahrverbote auch Touristen betreffen, weisen die Automobilclubs von Deutschland und Österreich immer wieder darauf hin.

      Gruß

      Hannes
    • Hallo Willi,

      genau das ist das Problem und deshalb ist der Dieselskandal nur in D so ausgeprägt. Die Messstationen stehen in D teilweise direkt neben der Straße, obwohl die Grenzwerte für Messungen 20 Meter von der Straße entfernt ausgelegt sind. Im Ausland hat man das auch eingehalten, deshalb sind deren Werte nicht so hoch. Man hat festgestellt, dass sich die Werte 20 m von der Straße entfernt bereits halbieren. Außerdem ist der Grenzwert von 40 Mikrogramm völlig aus der Luft gegriffen, da ja selbst im Büro 60 Mikrogramm erlaubt sind, und da ist man i.d.R. 8 Stunden täglich. Beim braten in der Küche entstehen gleich mal 200 Mikrogramm.

      Aber gegen die Umwelt etwas zu sagen kommt in Deutschland ja gleich einer Steinigung gleich und alle rennen wie die Lemminge in die gleiche Richtung ohne das eigene Hirn mal zu bemühen.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Dem ist nichts hinzuzufügen. Da wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.
      Aber trotz allem sollten sich die Prüforganisationen mal die Chiptuner und deren Produkte vornehmen. Was meint ihr was die für einen Dreck hinten raushauen. Weniger Verbrauch bei mehr Leistung heißt zwangsläufig mehr NOx. Aber das wollen die meisten auch nicht hören. Traurig aber wahr.
      Cityscape, 11.2015, 184PS TDI, 4 Motion, DSG, AHK, Standheizung, Discover Media, Sprachbedienung, Spiegelpaket, Ambientepaket, Park/Lenkassistent, Rückfahrkamera.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von quattro-jupp ()

    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Volkswagen AG.