Neuer Dieselskandal bei Euro-6 Diesel

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    • Neuer Dieselskandal bei Euro-6 Diesel

      Hallo,

      jetzt hats Audi erwischt:

      focus.de/finanzen/news/zwangsr…lmodellen_id_8335858.html

      Mich erstaunt, dass Audi vehement illegale Abschaltvorrichtungen bis in das Jahr 2017 hinein eingebaut hat. ?( Es betrifft diesmal die großen Euro-6 Diesel.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Hallo,
      nicht: Audi hats erwischt!

      Audi ist erwischt worden!

      Beschämend für das KBA wenn Manipulationen erst jetzt entdeckt werden, nachdem bekannt war, das betrogen wird.
      Statt genauer hin zu sehen, wird weiterhin bei der Erteilung von Typgenehmigungen gefuscht.
      Vielleicht sollte hier auch ermittelt werden.

      Gruß

      Hannes
    • ...zumal erstaunlich, da es ja der Selbe Konzern ist ;)
      Dass man da nicht früher drauf gekommen ist :rofl:
      "Im RallyeSport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist." Walter Röhrl
      Grüße aus Vogelsdorf
      am östlichen Stadtrand von Berlin
    • el Chupa Cabra schrieb:

      Beamte haben einen "Dienstvertrag", da steht nichts von Arbeiten drin!
      siehste, von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet :coffee:
      alles in allem schon traurig, dass der Warnschuß (wenn man das noch so bezeichnen kann)
      nicht gehört wurde :baby:
      Wir lassen uns mal überraschen, wann die Anderen Konzerntöchter folgen.
      Sollte mich doch wundern, wenn da auf die Dauer nicht noch mehr zu finden ist :pfeif:
      "Im RallyeSport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist." Walter Röhrl
      Grüße aus Vogelsdorf
      am östlichen Stadtrand von Berlin
    • dreyer-bande schrieb:

      Schlimmer als die Manipulation, ist das Versagen der Aufsichtsbehörde.Das KBA disqualifiziert sich mit seinen nachträglichen Feststellung selbst.
      Hallo Hannes,

      da regen sich alle immer auf, dass wir ein so bürokratisches Deutschland haben und dass alles geregelt und so kompliziert ist. Nun arbeitet das KBA mit den Fahrzeugherstellern schon Jahrzehnte gut zusammen und alles läuft reibungslos ab. Da werden nun im Zuge des Elektronikzeitalters Prüftechniken vereinfacht und z.B. eine Abgasmessung direkt am Auspuff weggelassen. Dies war eine Vereinfachung und hat auch jeden Einzelnen von uns ein paar Euro beim TÜV eingespart.

      Jetzt hat VW nach jahrzehntelanger reibungsloser Zusammenarbeit beschissen. Und jetzt kommst du und sagt, das KBA wäre Schuld. Die Motoren werden seit 2007 gebaut und erst 8 Jahre später hat überhaupt einer in den USA gemerkt, dass da was manipuliert wurde! Was meinst du, wie aufwändig eine Typgenehmigung werden würde, wenn alle möglichen Manipulationen ausgeschlossen werden müssten? Von Betrug musste das KBA zunächst nicht ausgehen, sondern von den Daten, die die Ingenieure von VW dem KBA mitteilten. Wenn VW betrügt, muss auch VW dafür bestraft werden! Im Übrigen hat ja das KBA bereits reagiert und ab diesem Jahr die tatsächliche Abgasmessung am Auspuff wieder eingeführt. Davon haben wir alle was, denn nun brauchen wir wieder mehr Zeit beim TÜV und es kostet auch wieder mehr. Jetzt rate mal, wem genau wir das zu verdanken haben... Ferner hat das KBA jetzt eine Manipulation bei den Audidieseln festgestellt. Wenn die Hersteller das so wollen - bitte sehr - das KBA kann auch anders, wenn ein berechtiger Verdacht auf Betrug vorliegt.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Hallo Gerald,


      Beschreibung

      Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit seinem Stammsitz in Flensburg ist die nördlichste Bundesoberbehörde Deutschlands, die seit 1991 mit ihrer Außenstelle auch in Dresden vertreten ist. Seit Juni 2004 wird das KBA von seinem Präsidenten Ekhard Zinke geleitet.
      Zu den Aufgaben des Kraftfahrt-Bundesamtes gehört die Führung der Zentralen Register, namentlich des Zentralen Fahrzeugregisters, des Verkehrszentralregisters, des Zentralen Fahrerlaubnisregisters sowie des Zentralen Kontrollgerätkartenregisters. Die Erteilung von Auskünften aus diesen Registern gehört ebenso zu den Dienstleistungen dieser innovativen Behörde, wie die Erstellung und Veröffentlichung von Statistiken auf der Grundlage der Register sowie über Fahrzeugmängel und Gütertransporte. Mit der Abteilung Technik in Flensburg und Dresden hat sich das KBA im internationalen Wettbewerb als verlässlicher und leistungsstarker Partner auf hohem Qualitätsniveau einen herausgehobenen Namen gemacht.
      Rund um das digitale EG-Kontrollgerät erweist sich das Kraftfahrt-Bundesamt als multifunktionaler Dienstleister. Von der Erteilung der notwendigen Bauartgenehmigung für alle in diesem System zum Einsatz kommenden Komponenten, bis hin zu der Funktion als derzeit europaweit führendes Trustcenter für die Verschlüsselung und Personalisierung der zu dem EG-Kontrollgerät gehörenden Chipkarten, bietet das KBA in dieser Funktion seine Dienstleistungen auf diesem Gebiet auch anderen EU-Staaten an.
      Mit dem Typgenehmigungsverfahren, den umfassenden Registern und den statistischen Auswertungen leistet das KBA einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zum Umweltschutz.
      Durch die Einführung betriebswirtschaftlicher Instrumente werden die Dienstleistungen des Amtes rund um das Kfz und seine Nutzer stets bürger- bzw. partnerorientiert erbracht.
      Leitlinien, gemeinsam vereinbarte Amtsziele, Vorgesetzteneinschätzung, Ideenmanagement, Qualitätsmanagement, Kosten- und Leitungsrechnung und Controlling bilden die erfolgreiche Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit Blick auf die gestellten Aufgaben.
      Quelle

      Wer schon einmal beschissen wurde, darf sich beruhigt weiter bescheißen lassen?

      Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen die Kräfte für eine Verbessrung der Prüfverfahren für eine Typgenehmigung zu verstärken, statt die Einführung der Pkw-Maut zu forcieren?

      Gruß

      Hannes
    • Hallo Hannes, hallo Forumsfreunde!
      Ich sehe das so ähnlich wie Hannes.
      Vor einiger Zeit habe ich an VW geschrieben und wollte wissen, ob mein Euro 6 Tiguan frei von jeglicher Schummelsoftware ist. Keine Abschalteinrichtung besitzt und die Harnstoffeinspritzung passt. Dies wurde mir schriftlich bestätigt. Jetzt bin ich mal gespannt, was da noch kommt.
      Weiterhin gute Fahrt.
      Gruß Nate
    • Hallo Nate,

      da du einen VW-Motor der neuesten Generation hast, sollte VW mittlerweile geläutert sein und alles passen.

      @ Hannes

      Schön, dass du die komplette Aufgabenbeschreibung des KBA hier nochmal abbildest. Das KBA prüft bei neuen Modellen umfassend die aktive und passive Verkehrssicherheit, damit es bei Unfällen zu möglichst wenig oder keinen Personenschäden kommt bzw. dass Unfälle ganz vermieden werden können.

      Ich mag mir nicht vorstellen, wenn es das KBA nicht gäbe und jeder Hersteller, auch aus China, einfach Autos hier in den Straßenverkehr bringen darf.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Ich glaube meiner hat auch noch kein Update ?(
      Aber ich muß ehe wieder zur Inspektion, werde mal nebenbei nachfragen.


      nur mal so zu lesen...


      zu VGH Kassel , Beschluss vom 20.03.2019 - 2 B 261/19

      Erfolgt bei Diesel-Fahrzeugen mit unzulässiger Abschaltvorrichtung eine Rückrufaktion zur Beseitigung des Mangels mittels Software-Update, ist der Eigentümer beziehungsweise Halter dazu verpflichtet, daran teilzunehmen. Unterlässt er dies, kann das Fahrzeug stillgelegt werden. Dies hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel mit rechtskräftigem Beschluss vom 20.03.2019 entschieden (Az.: 2 B 261/19).

      VGH: Typengenehmigung bei unzulässiger Abschalteinrichtung erloschen
      Der Verwaltungsgerichtshof hat die Stilllegungsverfügung für ein Fahrzeug bestätigt, weil der Halter an seinem Fahrzeug nicht im Rahmen einer erfolgten Rückrufaktion des Herstellers vor dem Hintergrund des “Dieselskandals“ die Entfernung unzulässiger Abschaltvorrichtungen vornehmen ließ. Das Fahrzeug des Antragstellers entspreche damit nicht mehr der allgemeinen – dem Hersteller des Fahrzeugs erteilten – Typengenehmigung. Das Kraftfahrtbundesamt habe die von den Herstellern Volkswagen, Audi und zum Teil auch Seat mit Motor-Aggregaten des Typs EA 189 (Euro 5) hergestellten und vertriebenen Fahrzeuge wegen einer darin verbauten Software zur Absenkung der Stickoxidemissionen im Testbetrieb als nicht den bei Erteilung der EG-Typengenehmigung geltenden Vorschriften entsprechend eingestuft und diese Software als eine unzulässige Abschalteinrichtung bewertet.
      Antragsteller ließ Software-Update nicht installieren
      Den Herstellern sei aufgegeben worden, die unzulässigen Abschaltvorrichtungen auch bei bereits im Verkehr befindlichen Fahrzeugen zu entfernen. Im Zuge dessen hätten Eigentümer oder Halter eines hiervon betroffenen Fahrzeuges an den Rückrufaktionen der Hersteller, die regelmäßig ein Software-Update vorsahen, teilnehmen müssen. Dies habe der Antragsteller unterlassen, sodass sein Fahrzeug nicht als ordnungsgemäß zugelassen angesehen werden könne.
      Betriebsuntersagung mit Blick auf Gefahren für Gesundheit und Umwelt verhältnismäßig
      Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat ferner ausgeführt, dass die Zulassungsbehörde rechtmäßig gehandelt hat. Dem Antragsteller sei eine hinreichende Frist zum Nachweis der Ausführung der erforderlichen Arbeiten eingeräumt worden. Durch die – nicht beseitigte – Abschaltvorrichtung, durch die im Betrieb auf öffentlichen Straßen die entstehenden Emissionen unzulässig erhöht würden, ergebe sich eine Gefahr für die allgemeine Gesundheit und die Umwelt, sodass bei Nichtteilnahme an der Rückrufaktion eine Betriebsuntersagung auch als verhältnismäßige Maßnahme von einem Fahrzeughalter hingenommen werden müsse.

      zum lesen
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