23Q2 S-Servicemaßnahme Diesel Abgas EA189

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    • ... ich werde jetzt prüfen lassen, ob ich die Sache mit der Rückabwicklung per fehlerhaftem Kreditvertrag durchziehen kann per Gericht:
      Hab ne gute Rechtsschutz.

      focus.de/finanzen/experten/cle…iesel-kfz_id_9470924.html

      Edit: noch n Link dazu: lehnen-sinnig.de/widerruf-auto…-vor-gerricht-volkswagen/
      TIGUAN 1 FL - 2.0 140PS TDI - 4WD - 09/2011

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von J Parlin ()

    • ...dann lass zunächst deinen Darlehensvertrag vom Anwalt prüfen, nicht alle waren und sind fehlerhaft.
      Sollte Dein Anwalt einen fehlerhaften Vertrag erkennen, musst du als Darlehensnehmer den Vertrag unter Fristsetzung (i.d.r. 2 wochen) beim Kreditunternehmen widerrufen.
      Dann erfolgt die abschlägige Antwort der Bank unter Berufung auf ein Sammelsurium von Gerichtsurteilen pro Kreditunternehmen.
      Was bleibt ist nun die Einreichung der Klage.

      Viel Glück (auch für die komplette außer- und gerichtliche Kostenübernahmeerklärung durch Deine Rechtsschutzversicherung )...
      Soll doch die rechtschreibkorrektur machen, was sie will, mir wurscht... :D
    • myRight und die Musterfeststellungsklage

      Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es hier im Forum Mitglieder, die sich myRight angeschlossen haben. Das veranlasst mich zu folgenden Hinweisen:

      Wer sich myRight anschließt, tritt seine Ansprüche ab, die dann von myRight gerichtlich in eigenem Namen gelten gemacht werden können. Die Abtretung hat zur Folge, dass man selbst nicht mehr Inhaber von Rechten aus dem Abgasskandal ist. Das wiederum schließt aus, dass man sich der beabsichtigten Musterfeststellungsklage anschließen kann. Wer bereits in die von myRight eingereichte "Sammelklage" einbezogen ist, hat auch keine Möglichkeit mehr, aus dieser "Nummer" herauszukommen, weshalb das Musterfeststellungsverfahren für ihn nicht mehr zum Tragen kommt. Wer sich hingegen bei myRight bisher lediglich unter Abtretung der Ansprüche registriert, aber nicht von der "Sammelklage" erfasst ist, kann dagegen die Abtretung noch rückgängig machen und auf diese Weise die Möglichkeit einer Teilnahme an der Musterfestellungsklage für sich eröffnen. Wer lieber letzteren Weg gehen will, sollte sich daher unbedingt mit myRight in Verbindung setzen und um Rückgängigmachung der Abtretung bitten.

      Das Musterfeststellungsverfahren hat gegenüber der Pseudosammelklage von myRight Vor und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass sich dadurch ein vollständiger Schadensausgleich ohne Gewinnbeteiligung eines Dritten erreichen lässt. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine (erstinstanzliche) Entscheidung im Musterfeststellungsverfahren unmittelbar die Revision zum BGH eröffnet, während myRight erst noch den Umweg über die Berufung gegen muss, bei der fraglich ist, ob der hinter myRight stehende Prozessfinanzierer bei der Höhe des Streitwerts da noch mitspielt, wenn das Verfahren in erster Instanz verloren geht. Ein dritter Vorteil ist die Hemmung der Verjährung, die ansonsten am 31.12.2018 eintritt, wenn der Anspruch bis dahin nicht gerichtlich geltend gemacht wurde.

      Ein Nachteil des Musterfeststellungsverfahren ist hingegen, dass sich lediglich feststellen lässt, ob VW zum Schadensersatz verpflichtet ist. Konkrete Ansprüche des Einzelnen werden also nicht begründet sondern müssten gegebenenfalls in einem sich anschließenden gesonderten Verfahren individuell geltend gemacht werden. Im Fall einer erfolgreichen Musterfeststellungsklage gehe ich allerdings davon aus, dass VW auch ohne weitere Klage einlenken wird, da die Gerichte an die Feststellung der Schadensersatzpflicht im Musterfestellungsverfahren gebunden sind, so dass hier für VW nur unnötige, kaum zu rechtfertigende Kosten entstehen, wenn man sich verklagen lässt.

      Obwohl ich nicht so recht an den Erfolg der Musterfestellungsklage glaube, halte ich diesen Weg zu Sicherung seiner Rechte gegenüber der "Sammelklage" von myRight für den wesentlich besseren Weg, zumal im Falle einer erfolglosen Musterfeststellungsklage natürlich auch myRight erfolglos bliebe. Alternativ bleibt die individuelle Klageerhebung vor dem 31.12.2018, die aber nur zu empfehlen ist, wenn man Rechtschutzversichert ist und die Versicherung die Kosten des Verfahrens abzüglich vielleicht einer kleinen Selbstbeteiligung übernimmt. Wenn man in jedem Fall gegen VW vorgehen möchte, ist bei einer Kostenübernahme durch die Rechtsschutzversicherung die individuelle Klage vielleicht sogar der beste Weg, weil er auch die Möglichkeit einer vorzeitigen vergleichsweisen Einigung eröffnet.

      Abschließend noch ein wichtiger Hinweis, der für alle beschriebenen Möglichkeiten gilt. Da die Klagen auf Rückzahlung des Kaufpreises gegen Herausgabe des Fahrzeugs gerichtet sind, ergeben sich zwangsweise Probleme, wenn man das Fahrzeug gar nicht mehr hat, weil man es z.B. vor Abschluss der meist langwierigen Verfahren verkauft hat. Dann kann man nämlich seine Rückgabepflicht nicht mehr erfüllen, was eine Klage ins Leere laufen lassen könnte. Für diese Fälle wird die Ansicht vertreten, dass anstelle des Fahrzeug dann ein Herausgabeanspruch auf den Kauferlös besteht. Ganz unproblematisch ist diese Ansicht jedoch nicht, da sich der Kauferlös manipulieren lässt, indem das Fahrzeug z.B. unter Wert verkauft wird. In jedem Fall empfiehlt es sich daher im Falle eines vorzeitigen Verkaufs, alle erheblichen Fahrzeug- und Kaufdaten beweissicher festzuhalten.

      Andreas
    • Heute ist mir die ADAC-Zeitung ins Haus geflattert. Da steht, dass der ADAC sofort ab 01.11.18 eine Musterfeststellungsklage zusammen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen VW wegen dem Abgasskandal einreichen wird.

      Ab ca. Mitte November können sich dann Geschädigte in das Klageregister eintragen. Das ist kostenlos! Achtung: Es ist die Verjährungsfrist bis zum 31.12.2018 zu beachten. Wer sich in das Klageregister noch dieses Jahr einträgt, hat die Frist gewahrt. Dies ist für alle jene eine einfache Möglichkeit seine Rechte zu wahren, die bisher noch nicht geklagt haben, weil sie z.B. keine Rechtsschutzversicherung haben.

      Mit der Musterfeststellungsklage soll vom Bundesgerichtshof festgestellt werden, dass VW mit den Software-Manipilationen Käufer vorsätzlich sittenwiedrig geschädigt hat und daher Schadenersatz schuldet.

      Ich habe ja meinen Tiguan schon verkauft, aber in das Klageregister werde ich mich auf jeden Fall eintragen. Man hat ja nichts zu verlieren, das es nichts kostet.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • dreyer-bande schrieb:

      Ich habe zwar keinen EA189-Motor, doch will auch noch etwas vom Kuchen haben.
      Vor allem, kostet es ja nicht mein Geld!
      Bezieht sich der Smiley jetzt nur darauf, dass die Registrierung für das Musterverfahren dich kein Geld kostet oder auch darauf, dass du noch etwas vom Kuchen haben willst? Vom Kuchen kann man nämlich nur dann etwas haben, wenn es überhaupt einen Kuchen gibt, was bei dir ja nicht der Fall ist.

      Andreas
    • floflo schrieb:

      dreyer-bande schrieb:

      Ich habe zwar keinen EA189-Motor, doch will auch noch etwas vom Kuchen haben.
      Vor allem, kostet es ja nicht mein Geld!
      Bezieht sich der Smiley jetzt nur darauf, dass die Registrierung für das Musterverfahren dich kein Geld kostet oder auch darauf, dass du noch etwas vom Kuchen haben willst? Vom Kuchen kann man nämlich nur dann etwas haben, wenn es überhaupt einen Kuchen gibt, was bei dir ja nicht der Fall ist.
      Andreas
      Hallo,
      Du meinst ich mache den berühmten Röhrenblick?

      Monetär auch nicht schlimm, ich habe mit den Aktien schon meinen Schnitt gemacht. :D



      Hannes
    • So, habe mich auch eingetragen. Selbst wenn man den Betrugsdiesel schon verkauft hat, kann man sich auch ins Klageregister eintragen:

      bundesjustizamt.de/DE/Themen/B…E_2_2018.html?nn=11632480

      Auf der Seite ganz unten ist die pdf-Datei "Anmeldung zum Klageregister" runterzuladen und am PC auszufüllen. Ohne Unterschrift kann man das Schreiben dann gleich wegmailen. Ist also ziemlich einfach.

      Das Klageregister findet regen Zuspruch. Aber Achtung: Wer seine Ansprüche noch geltend machen will, hat nur noch bis zum 31.12.2018 Zeit!

      Grüße, Gerald
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