23Q2 S-Servicemaßnahme Diesel Abgas EA189

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    • Am Montag ist es soweit. Der Tiguan wird abgemeldet und kommt in die 2. Garage. Der neue BMW X1 wird zugelassen.
      Bereits nächsten Monat haben wir den 1. Termin beim LG. Interessant war vorab die Klageerwiderung der Gegenseite. Angeblich haben wir den Vergleich aus der MFK akzeptiert und nicht widerrufen. Die Widerrufsbestätigung von VW haben wir sogar schriftlich vorliegen. Außerdem seien unsere Ansprüche verjährt. Man wird daher beantragen, die Klage abzuweisen.
    • ...dann musst du aber richtig viele Kilometer seit dem Kauf abgerissen haben und insgesamt die Kilometerleistung ja schon um die 180tsd km liegen...
      Kann es sein, dass dieses Vergleichsangebot noch vor der erstinstanzlichen Entscheidung kam (VW macht scheinbar mit der peanuts-Abspeisung der „Kunden“ ungeachtet des BGH-Urteils da weiter, wo sie vor Jahren begonnen)
      Soll doch die rechtschreibkorrektur machen, was sie will, mir wurscht... :D
    • ja, die sind hemmungslos weiter auf ihrer "vera......tour" und warten das die Kläger weichgekocht werden.
      Das ist die letzte Strategie. Da VW selber nicht an den alten Gurken interessiert ist, bietet man jetzt an die FZ zu behalten und Schadensersatz.
      In unserem Fall
      Ende August 7.020 €
      Anf. Dez. 10.800 €
      Es steht ein Betrag von 21.305 € (zuzüglich Verzugszinsen) im Raum unter Berücksichtigung einer Nutzungsentschädigung auf Basis einer Gesamtlaufleistung von 300.000 km
      Die haben immer noch nicht begriffen, dass sie die Karre zurücknehmen sollen.
      Nachdem VW wie erwartet gegen das Versäumnisurteil Einspruch eingelegt hatte hat das OLG Köln sich nochmals eindeutig positioniert und kurzfristig einen erneuten Termin für den 21.01.2021 festgelegt.
      Aus der Verfügung des OLG
      ............ Hinsichtlich dieses Betrages vom 21.305,37 € dürfte das von der Beklagten eingelegte Rechtsmittel nach dem derzeitigen Sach- und Streitstand keine Aussicht auf Erfolg haben, da dass das Landgericht Köln im angefochtenen Urteil vom 09.01.2020 (32 O 183/19) zutreffend von einem Schadensersatzanspruch der Klägerin gegen die Beklagte aus § 826 BGB i.V.m. § 31 BGB ausgegangen ist, sodass die Beklagte zu Recht zur Rückzahlung des gezahlten, um die gezogene Nutzungsvorteile zu mindernden Kaufpreises Zug um Zug gegen Übergabe und Übereignung des streitgegenständlichen Fahrzeuges verpflichtet worden ist (vgl. BGH, Urteile vom 25.05.2020 – VI ZR 252/19 –, juris Rn. 12 ff. und vom 30.07.2020 – VI ZR 397/19 –, juris Rn. 11 ff.).
    • Die Kiste hat 120.000 km runter. Der Kaufpreis des Tiguans lag bei 24.500 Euro (EU-Neuwagen).

      Das Vergleichsangebot ist von dieser Woche. Es liegt leicht über dem Angebot aus der Musterfeststellungsklage.

      Schadensersatzrechner im Internet geben einen Schadenersatz für meine Konstellation von 4.000 - 6.250 Euro an.

      VW versucht immer noch das Ganze auszusitzen. Richtigen Druck das Thema abzuschließen haben die nicht.


      Mit freundlichen Grüßen
      Mrttr
    • ...weichkochen, das ist definitiv die Strategie dieses Konzerns!
      Das Problem z.B. bei mir in Berlin ist, dass die Gerichte für nächstinstanzlixhe Verfahrensterminierungen über 18 Monate Zeit verstreichen lassen und damit holt sich VW richtig einen runter, je länger das dauert, um so eher ist man als gehörnter Exkunde gewillt, auf einen Vergleich einzugehen.
      Angemerkt: Über 10tsd€ ist schon ein guter Kurs...da kannste mit dem Privatverkauf in der Tat auch auf die in Rede stehende Klagesumme kommen
      Wie auch immer, VW hat bei mir verschissen, in diesem Leben werde ICH kein VW-Produkt mehr kaufen (ich weiß, interessiert diesen Verein einen Scheißdreck!)

      Gruß
      Soll doch die rechtschreibkorrektur machen, was sie will, mir wurscht... :D
    • Glaube nicht, dass Geld das Problem ist. Leider lässt unser Rechtssystem zu, dass Prozesse unglaublich lange verzögert werden können und gepaart mit den Durchlaufzeiten durch die Instanzen, viele entnervt vorzeitig aufgeben.

      Dazu kommt, dass es in Deutschland kein Bonussystem für Anwälte gibt. Egal, ob die gewinnen oder verlieren. Es gibt das gleiche Honorar. Ausnahme sind Vergleiche. Da bekommt der Anwalt mehr Honorar. ☺️

      Mit freundlichen Grüßen
      Mrttr
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