Metallspäne durch Hochdruckpumpe

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo,
      wer für ein fast 8 Jahre altes Auto mit mehr als 100.000 km auf der Uhr noch Kulanzregelungen des Herstellers erwartet, lebt ein wenig an der Realität vorbei.

      Die Aufzählung von Kulanzleistungen anderer Hersteller bei einer km-Leisung <100.000 ist auch nicht zielführend, zumal hier die Schäden zur Regelung auch nicht benannt sind.

      Wichte Voraussetzungen für eine Kulanz bei den Konzernfahrzeugen ist ein Fahrzeugalter <5 Jahren und eine km-Leistung <100.000.

      Und merke: Eine Kulanz ist freiwillig und nur weil Schröder sie bekommt, bekommt sie Meier noch lange nicht.

      Gruß

      Hannes
    • Das ist wohl richtig. Wenn Meier nur einen [lexicon]VW[/lexicon] hat, Schröder aber als Selbständiger einen "VW-Fuhrpark", so wird sich dessen VW-Händler sicher sehr, sehr viel Mühe geben, Schröder beim Kulanzantrag zu helfen. Der will ja auch noch zukünftig Autos an Schröder verkaufen.

      Jonni
    • @ Hannes

      Das sehe ich ein bisschen anders.

      Bisher war ich es von ALLEN anderen Herstellern bisher gefahrener Mittelklasseautos gewohnt, dass ein Motor - quasi das Herz des Autos - ewig hält (mind. 200.000 km). Ich rede nicht von kleinen Reparaturen, sondern von kapitalen Motorschäden, die nur mit erheblichen finanziellen Aufwand repariert werden können. So wie die Späneerzeugung dieser Hochdruckpumpen der [lexicon]TDI[/lexicon] der Jahre 2008 - 2010. Bei älteren Fahrzeugen führt sowas leicht zum Totalschaden.

      Aus Kostengründen hat [lexicon]VW[/lexicon] die Produktion ürsprünglich auf einen Zulieferer (TI) ausgelagert. Aufgrund von BEKANNTEN Qualitätsproblemen hat [lexicon]VW[/lexicon] 2010 dann den Zulieferer gewechselt. Seitdem beliefert Conti und die Qualität ist wohl besser. [lexicon]VW[/lexicon] ist diese Fehlproduktion also sehr wohl bewusst, lehnt aber Kulanzanträge zu Gunsten von Gewinnmaximierungen ab. Ich wüsste auch nicht, warum ein Besitzerwechsel schädlich für eine HD-Pumpe sein soll.

      Also ganz schuldlos ist [lexicon]VW[/lexicon] hier nicht! Es kann allerdings sein, dass [lexicon]VW[/lexicon] bei ihren Motoren nur von einer deutlich geringeren Motorlaufleistung ausgehen als andere Hersteller und deshalb über unsere Kulanzanträge nur lachen.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kabel69 ()

    • Ich würde den Kraftstofffilter frühzeitig wechseln. Der Vorgeschriebene Intervall ist bei 90000Km, ich habe meinen schon bei ca.50000Km gewechselt. Ob es hilft solch einen Schaden zu verhindern weiß ich nicht,
      aber es ist kostengünstig und ganz bestimmt kein Nachteil. :)
    • kabel69 schrieb:

      [lexicon]VW[/lexicon] ist diese Fehlproduktion also sehr wohl bewusst, lehnt aber Kulanzanträge zu Gunsten von Gewinnmaximierungen ab.

      Besonders seit dem sog. Abgasskandal.


      Ich hatte noch 2014 mit weit über 100.000km und im 6. Betriebsjahr volle 100% Kulanz bekommen (auf einen rostenden Golf).

      Deshalb - siehe meine Signatur
      8 Monate haben ausgereicht, mich von [lexicon]VW[/lexicon] aus der Bauzeit nach der ersten Dekade des Jahrtausends zu verabschieden.
      Lag nicht unbedingt am [lexicon]Tiguan[/lexicon] selber - mehr an den Umgang mit den Kunden und ein klein wenig der verbauten Technik.
      Geht aber auch anders .
    • Jonni schrieb:

      Das ist wohl richtig. Wenn Meier nur einen [lexicon]VW[/lexicon] hat, Schröder aber als Selbständiger einen "VW-Fuhrpark", so wird sich dessen VW-Händler sicher sehr, sehr viel Mühe geben, Schröder beim Kulanzantrag zu helfen. Der will ja auch noch zukünftig Autos an Schröder verkaufen.

      Jonni

      Hallo Jonni,
      ganz klar. Schröder ist dann wieder gleicher als gleich.

      Gruß

      Hannes
    • kabel69 schrieb:

      @ Hannes

      Das sehe ich ein bisschen anders.

      Bisher war ich es von ALLEN anderen Herstellern bisher gefahrener Mittelklasseautos gewohnt, dass ein Motor - quasi das Herz des Autos - ewig hält (mind. 200.000 km). Ich rede nicht von kleinen Reparaturen, sondern von kapitalen Motorschäden, die nur mit erheblichen finanziellen Aufwand repariert werden können. So wie die Späneerzeugung dieser Hochdruckpumpen der [lexicon]TDI[/lexicon] der Jahre 2008 - 2010. Bei älteren Fahrzeugen führt sowas leicht zum Totalschaden.

      Aus Kostengründen hat [lexicon]VW[/lexicon] die Produktion ürsprünglich auf einen Zulieferer (TI) ausgelagert. Aufgrund von BEKANNTEN Qualitätsproblemen hat [lexicon]VW[/lexicon] 2010 dann den Zulieferer gewechselt. Seitdem beliefert Conti und die Qualität ist wohl besser. [lexicon]VW[/lexicon] ist diese Fehlproduktion also sehr wohl bewusst, lehnt aber Kulanzanträge zu Gunsten von Gewinnmaximierungen ab. Ich wüsste auch nicht, warum ein Besitzerwechsel schädlich für eine HD-Pumpe sein soll.

      Also ganz schuldlos ist [lexicon]VW[/lexicon] hier nicht! Es kann allerdings sein, dass [lexicon]VW[/lexicon] bei ihren Motoren nur von einer deutlich geringeren Motorlaufleistung ausgehen als andere Hersteller und deshalb über unsere Kulanzanträge nur lachen.

      Gruß, Gerald

      Hallo Gerald,
      an Deinen Ausführungen ist im Grunde nichts auszusetzen.
      Die Rechtsprechung geht sogar von einer Haltbarkeitsdauer (Lebensleistung) bei Dieselmotoren von 250.000 km aus; z.B. bei Rückabwicklungen.
      Diese Hochdruckpumpen gehen allerdings bei allen Herstellern kaputt und nicht nur bei [lexicon]VW[/lexicon].
      (Ganz empfindlich regagieren sie auch auf BIO-Diesel. Auch bei nur einer nur einmaligen Betankung damit. Damit meine ich jetzt nicht den lapidaren Zusatz.)

      [lexicon]VW[/lexicon] gewährt auch Meier Kulanz. Allerdings nur bis zum einem Fahrzeugalter von 5 Jahren und bis zu 100.000km.
      Weitere Kriterien, wie die Einhaltung der Wartungsintervalle spielen dann auch noch eine Rolle.
      Der Kulanzantrag läuft auch immer noch über die Werktstatt; und da es Kulanz ist, sollte man deren Wohlwollen auch haben.
      Es ist eben eine freiwillige Leistung.
      Die Erwartungshaltung bei einem 8 Jahre alten Auto, auch bei Motorschäden, die ursächlich vom Zahnriemen oder der Steuerkette oder auch ohne erkennbare Ursache hochfliegen, eine Kulanzleistung vom
      Hersteller zu bekommen, erscheint mir dann aber doch zu hoch gegriffen.

      Gruß

      Hannes
    • dreyer-bande schrieb:

      Die Erwartungshaltung bei einem 8 Jahre alten Auto, auch bei Motorschäden, die ursächlich vom Zahnriemen oder der Steuerkette oder auch ohne erkennbare Ursache hochfliegen, eine Kulanzleistung vom
      Hersteller zu bekommen, erscheint mir dann aber doch zu hoch gegriffen.

      Gruß

      Hannes
      Muss ja nicht eine 100%-Erstattung sein, aber statt 5t € nur 4t € zahlen zu müssen, weil WV eben doch noch 20% übernimmt, merkt man auch noch deutlich im Geldbeutel und wäre eine riesen Geste von [lexicon]VW[/lexicon]. Aber naja...

      Biodiesel schmiert übrigens besser als z.B. Aral Ultimate, ohne Biodieselzusatz. Mit diesem teuren Zeug schadet man seinem Diesel bloß und man erreicht genau das Gegenteil.

      Gruß, Gerald
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Hallo Forumsfreunde,
      mein alter Tiguan hat aktuell 150tsd. Kilometer auf der Uhr.
      Seit heute steht er in der VW-Werkstatt.
      Hochdruckpumpe hat gefressen.
      Der Schaden wird auf 7000 Euro beziffert.
      Mir wird unterstellt, ich hätte falsch getankt.
      Der Tank ist noch fast voll.
      Am Freitag, 22.11.19, habe ich 55 Liter getankt.
      Der Tankbeleg ist noch vorhanden.
      Es stehen 55 Liter Diesel darauf.
      Die Werkstatt will morgen den original Tankbeleg sehen.
      Dem Tankstellenbetreiber wird unterstell, in seinem Tank sei kein Diesel gewesen.
      Es wird von der Werkstatt eine Kraftstoffprobe entnommen und zur Überprüfung gegeben.
      Laut Werkstatt kommt nur falscher Kraftstoff als Ursache in Betracht. Es sei immer bei allen Fahrzeugen mit einem Defekt der Hochdruckpumpe so der Fall.
      Ich sei in der Beweispflicht, den Kraftstoff nicht gepanscht zu haben. Ich bin ziemlich sauer.
      Ich habe einen Fahrtenschreiber im Fahrzeug. Aber trotzdem kann ich dem Kraftstoff ja irgend etwas beigemengt haben.
      Laut Werkstatt sei mein Tiguan ein wirtschaftlicher Totalschaden.
      Elf Jahre alt und 150tsd. Kilometer - da sei es nicht mehr wirtschaftlich, zu reparieren.
      Mit Kulanz sei bei falscher Betankung nicht zu rechnen.
      Der Tankstellenbetreiber will uns helfen, so gut er kann.
      Aber es bleibt immer noch der Verdacht, der Kraftstoff sei gepanscht worden.
      Ob VW so ehrlich sein wird, den Kraftstoff als nicht gepanscht zu deklarieren, ist fraglich. Die haben ja jederzeit die Möglichkeit, dem Diesel irgend etwas beizumengen.
      Oder der Werkstatt den Auftrag zu geben, den Diesel gegen Benzin zu tauschen.
      Bei falscher Betankung ist auch die vorhandene Gebrauchtwagengarantie raus.
      Ich traue VW nicht mehr, seit VW ständig versucht, Kulanz aus unglaubwürdigen Gründen abzulehnen, um Kosten zu sparen.
      Morgen muss ich zu der betreffenden Tankstelle und in die Werkstatt.
      Ich bin sehr gespannt, was bei den Terminen herauskommt.
      Ich bin sehr enttäuscht und ziemlich stinkig, was da so unterstellt wird und abgeht.
      Ich verbleibe mit besten freundlichen Grüßen aus Öpfingen von Nate.
    • Nate schrieb:

      ...mein alter Tiguan hat aktuell 150tsd. Kilometer auf der Uhr...
      Hochdruckpumpe hat gefressen. Der Schaden wird auf 7000 Euro beziffert...
      Elf Jahre alt und 150tsd. Kilometer - da sei es nicht mehr wirtschaftlich, zu reparieren...Bei falscher Betankung ist auch die vorhandene Gebrauchtwagengarantie raus.
      Hallo Nate,

      ich bin etwas irritiert, in deinem Profil steht Bj. 2015 aber du sprichst von einem 11 Jahre alten Tigiuan.

      Dies ist nämlich wichtig, da die ersten Hochdruckpumpen des Tiguan tatsächlich fehlerhaft waren. Das hat VW gemerkt und ab ca. Mitte 2009 still und heimlich den Zulieferer gewechselt.

      Du sprichst von einer Gebrauchtwagengarantie, dann hast du doch gute Karten! Vielleicht wird da zumindest ein Teil der Kosten übernommen. Bei der Kilometerleistung gehen die Erstattungsleistungen i.d.R. prozentual immer weiter runter. Guck mal in deinen Vertragsbedingungen.

      Wenn VW den Sprit untersucht, werden die wohl das wahre Ergebnis sagen. Denn zu viel hängt dann auch mit der Haftung des Tankstellenbetreibers ab, hier wird VW nicht versuchen, wieder zu betrügen.

      Zur Sicherheit entnimm dem Tank selbst auch eine Probe (am besten mit einem Zeugen/Kumpel) und verwahre sie zuhause für alle Fälle auf.

      Viel Erfolg!

      PS: Die Behauptungen von VW, dass sowas noch nie vorgekommen sei und der Fehler bei mir liegen MUSS, habe ich auch ständig gehört. Das war letztendlich auch mit ein Grund, VW mein Vertrauen zu entziehen und beim Autokauf in das Regal eines anderen Herstellers zu greifen. Ich habe es bis heute nicht bereut... ^^
      Jetzt BMW X3, Euro 6, 6 Zylinder Diesel
    • Hallo Nate,

      wenn im Tank des Tankstellenbetreibers wirklich der falsche Kraftstoff drin war, muss es doch fast zwangsläufig noch mehr Betroffene geben.

      Wo hast du denn getankt, Markentankstelle oder eine der Freien?

      Drück dir die Daumen

      Gruß ALF
      Tiguan verkauft mit 189.833 km - Nachfolger: Kia Sorento GT-Line
    • kabel69 schrieb:

      ich bin etwas irritiert, in deinem Profil steht Bj. 2015 aber du sprichst von einem 11 Jahre alten Tigiuan.
      Nate hat AFAIR 2 Tiguanse, Gerald ;)

      @Nate
      Das liest sich wie ein böser Traum.
      Ich drücke Dir die Daumen, daß das alles seinen ordentlichen Gang geht und Du nicht auf irgendwelchen Kosten sitzenbleibst!

      Gruß
      Silvio
      Live aus Russland
      - Touareg 2.0TSI 4 Motion 11/2019, weiss perleffekt, 8AT, LED, Discover Pro, Leder, ergo Comfort usw.
      - Kia Sorento 2.2CRDI 04/2017, weiss perleffekt, Automatik, Xenon, Leder, Navi, Panoramadach, Hifi System usw.
    • Hallo Nate,
      mittlerweile gibt es viele Fälle mit defekter Hochdruckpumpe, dass es selbst bei der letzten Werkstatt angekommen sein sollte.

      Eine erste Aussage in der Werkstatt wie "es wird unterstellt, du hättest falsch getankt" ist wohl schon mehr als schräg.

      Kulanz seitens VW wird's wohl kaum geben, aber die Gebrachtwagen-Versicherung müsste hier doch, wenigstens teilweise, einspringen.
      Grüße Willi

      Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon, RNS 510, MTV - Premium, Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist, ParkPilot, MFL, GRA, Climatronic, Standheizung, AHK

      Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen.
    Dieses Forum ist ein privat betriebenes Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zur Volkswagen AG.