Was sollte man beim 7 Gang DSG tunlichst unterlassen....

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    • Was sollte man beim 7 Gang DSG tunlichst unterlassen....

      Moin moin!

      Ich fahre jetzt seid gut einer Woche den [lexicon]Tiger[/lexicon] und bin rundumm zufrieden. Das [lexicon]DSG[/lexicon] finde ich ein wenig sehr gewöhnungsbedürftig. So ist es z.B so wenn ich Landstrasse fahre und dann mal von 70 auf 100 beschleunigen möchte das es sehr lange dauert und der [lexicon]Tiger[/lexicon] nicht zurückschaltet sondern halt im 6. bzw 7 Gang rumrödelt. Klar kann ich einen Kick-Down machen aber dann "knallt" er natürlich den 4ten rein und donnert los. Aber das kann ja nicht sinn und zweck sein oder? Auch beim zügigen Rückwärtsfahren hat er den Gang dann auf einmal richtig reingehauen und ist dann losgezogen. Eben alles noch etwas ungewohnt.

      Desswegen ist meine Frage was ich als Automatikfahrer auf keinen Fall machen sollte und was eben zum erhöhten Verschleiss führt. Ich ziehe des öfteren auch Anhänger und es ist halt bergig hier....

      Ich frage lieber bevor sich nachher etwas verabschiedet was ich hätte vermeiden können.....



      Danke für die Infos!



      Lieben Gruß
    • Ich kann dir nicht direkt helfen, außer dass ich dir sagen kann, dass mein [lexicon]DSG[/lexicon] 7G mit 177PS Diesel wunderbar funktioniert. Trete ich leicht drauf geht er von dem 7. in den 6. Gang. Bei mehr Gas direkt in den 5. oder 4. Also bei mir passt das super.

      Mein [lexicon]Tiger[/lexicon] ist jetzt eine Woche alt und hat ca. 800km auf der Uhr. Davon 300km BAB, der rest 50/50 Landstraße/Stadt.
    • Hi,

      ich kenne deine Beschreibungen vom Touran mit 7G [lexicon]DSG[/lexicon] (nur Frontrad)
      U.a. deswegen und den langen LIeferzeiten (2012 fast 3/4 Jahr) bin ich dann doch beim 6G-Schalter geblieben.

      Ich hoffe das jetzt keine generelle DSG/Schalter Diskussion aufkommt, aber wie gesagt, ich nehme dann doch lieber den Knüppel in die Hand.

      Nebenbei, beim Beschleunigen und "normalen" Cruisen fand ich [lexicon]DSG[/lexicon] super!

      VG,
      Micha
      [lexicon]Tiguan[/lexicon] II (MJ 2017) Highline, [lexicon]4Motion[/lexicon], 2,0 [lexicon]TDI[/lexicon] 140KW, [lexicon]DSG[/lexicon], Caribbean Blue, Offroad, [lexicon]AHK[/lexicon], Trailer-Park-Side-Lane-Assi, Area-Rear-View, Composition Media, Elek. Heckkl., Standheizung... viele LEDs
    • Hallo,
      da das 7-Gang-DSG niedertourig ausgelegt ist, ist ein sensibler Gasfuß gefragt. Dann klappen die Schaltvorgänge einwandfrei, zumal sich die Schaltcharakteristik in Grenzen dem individuellen Fahrstil anpaßt. Die Devise lautet: Ich stelle mich auf die Eigenart des [lexicon]DSG[/lexicon] ein, umgekehrt reagiert das [lexicon]DSG[/lexicon] auf mein Temperament.
      Gruß
      RVO
    • Flow schrieb:


      Ich kann dir nicht direkt helfen, außer dass ich dir sagen kann, dass mein [lexicon]DSG[/lexicon] 7G mit 177PS Diesel wunderbar funktioniert. Trete ich leicht drauf geht er von dem 7. in den 6. Gang. Bei mehr Gas direkt in den 5. oder 4. Also bei mir passt das super.

      Mein [lexicon]Tiger[/lexicon] ist jetzt eine Woche alt und hat ca. 800km auf der Uhr. Davon 300km BAB, der rest 50/50 Landstraße/Stadt.



      Bin jetzt knapp 900km gefahren, habe auch den 2.0 Liter mit 177 PS... Vielleicht gebe ich zu zaghaft Gas? Klar wenn ich kräftig gas gebe schaltet er schnell in den 4 Gang und dannn geht es richtig ab aber wie schon geschrieben, dann haut er den Gang richtig rein. Das kann ja nicht gut sein für die Kupplung und das DSG.....



      Lieben gruß
    • Alle Schaltvorgänge beim Automaten sind schon so ausgelegt, dass die Kupplungen die Sache langfristig abkönnen. Alles andere wäre imageschädigend - logisch. ;)

      Von Zeit zu Zeit frage ich mich echt wie manche Leute frühs ihre Hose oder Socken anbekommen? :laugh: ;)
      Das [lexicon]DSG[/lexicon] funktioniert rein nach Logik -> Computer funktionieren nun mal ausschließlich logisch. Wenn man will, dass das Auto vorwärts fährt muss man zwangsläufig Gas geben. Dann reagiert auch das [lexicon]DSG[/lexicon] entsprechend. Warum dabei der Kickdown überhaupt zu Sprache kommt bleibt ein Rätsel - den benutze ich höchstens 2x im Jahr aus purem Übereifer und nicht absichtlich. Desweiteren kann das [lexicon]DSG[/lexicon] (noch) nicht in die Zukunft sehen und (noch) nicht die Gedanken des Fahrers lesen. ;) Das bedeutet im Klartext: wenn ich etwas plane, dann muss ich manuell eingreifen wenn ich sofort den optimalen Gang ohne zeitl. Verzögerung haben möchte. Es bleibt nur diese Möglichkeit, darin unterscheiden sich SG und AG nicht. Nur beim SG ist man zwangsläufig manuell unterwegs. Die Gaspedalkennlinie ist nun eh schon progressiv ausgelegt. Was die VW-Ingenieure natürlich nicht wissen konnten, dass es selbst bei einer solchen Auslegung immer wieder Menschen gibt die einfach unfähig sind ein Gaspedal situationsgerecht zu bedienen, ggf. frühzeitig das AG mit dem Gasfuß so regeln, dass es die zwei Sekunden später eben einfach passt. Man könnte es auch "Feeling für's Fahren" nennen, muss man aber nicht. ;) Unglaublich, aber täglich beobachtbar (Autobahnauffahrorgien sind dabei die Krönung :cursing: ).
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    • Mackson schrieb:

      ... und (noch) nicht die Gedanken des Fahrers lesen.
      Und das bleibt auch hoffentlich noch lange so. :thumbdown:

      Das musst du dir mal (auch nur gedanklich) vorstellen. Bis es soweit ist, dass 95% oder mehr, ihre Gedanken gem. aktueller Verkehrssituation harmonisieren und synchronisieren könnten, und sei es nur mit dem eigenen Fahrzeug, dazu bedarf es genetisch einer neuen Generation. Fallbeispiel auf der BAB, ein Wohnwagenfahrer will mit seinem Gespann einen LKW der mit 79 km/h dahinvegetiert mit 82 km/h überholen. Da könnte es doch durchaus passieren, dass nicht nur der LKW-Fahrer und die nachkommenden Fahrzeuglenker den Mittelfinger heben, sondern auch das eigene Fahrzeug. :D Und damit das nicht passiert wird das eigene Fahrzeug entsprechend der Situation (gem. StVO) beschleunigen, damit ein zügiges Überholen stattfindet. :thumbsup: :laugh:

      Gruß
      papa
      Grüße Willi

      Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon, RNS 510, MTV - Premium, Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist, ParkPilot, MFL, GRA, Climatronic, Standheizung, AHK

      Wer Ordnung hält ist nur zu faul zu suchen.
    • Heute fuhr ich nochmal zwei [lexicon]TDI[/lexicon] [lexicon]DSG[/lexicon] Tiguane zur Probe, obwohl ich meinen schon vor 4 Wochen bestellt habe. Und zwar deshalb, weil ich mir nicht sicher war, ob ich nicht doch noch das DCC-Fahrwerk bestellen sollte (Änderung wäre noch möglich). Das schon mal vorweg: Ich lasse es beim Standardfahrwerk und den bestellten 18"-New York Felgen. Das ist für mich nahezu perfekt. Das [lexicon]DCC[/lexicon] ist im Sportmodus viel zu unkomfortabel, im Normalmodus ähnlich wie das Standardfahrwerk und der Comfortmodus ist nach meinem Empfinden viiieeel zu weich und man verliert vollkommen das "Gefühl" für die Straße. Auf sehr schlechten Straßen mit tiefen Bodenwellen kam es mir so vor, als ob die Räder im Comfortmodus teilweise keinen Bodenkontakt mehr zur Fahrbahn hatten. Die (Polter)Geräusche der Räder konnte man trotz [lexicon]DCC[/lexicon] genauso hören wie beim normalen Fahrwerk.
      Ach ja, beide hatten 18" Räder mit den gleichen 235/50 Sommerreifen (Bridgestone).
      Mit 19" Rädern und breiteren Reifen würde ich aber das [lexicon]DCC[/lexicon] wählen, hier ist der Normalmodus deutlich angenehmer als das Standard-Sportfahrwerk. Auch der Comformodus ist dann nicht zu weich. Nach meinem Empfinden aber immer noch härter als das Standardfahrwerk.

      Aber nun zum DSG: Beide Wagen, einer mit 200 km auf dem Tacho und 140 [lexicon]PS[/lexicon] ohne [lexicon]DCC[/lexicon] und der andere mit 16.000 km und 177 [lexicon]PS[/lexicon] und [lexicon]DCC[/lexicon], schalteten nahezu perfekt die Gänge. Kein Verschalten, kein Knacken beim Rangieren o. ä. und nahezu keine Schaltrucke waren zu spüren, lediglich beim Drehzahlniveau passte es beim neuen 140er (noch) nicht ganz (siehe weiter unten).
      Wenn ich beschleunige liegt es ganz daran, wie weit ich das Pedal runterdrücke, je tiefer und schneller, desto schneller oder weiter wird runtergeschaltet. Man kommt aber auch ohne "Zwangs"-Runterschalten zügig aus dem Quark, nur der Gasfuß muß entsprechend "dosiert" werden. Der 140er schaltet aber auffallend früher runter, der 177er bleibt viel länger im eingelegten hohen Gang, erst sehr forsches Gasgeben bringen die Getriebe zum Runterschalten (Kickdown sowieso, den kann man aber aufgrund des deutlich im Gaspedal zu spürenden Widerstands des Kickdown-Schalters sehr gut vermeiden kann). Dass bei entsprechendem Gasfuß runtergeschaltet wird, finde ich aber nicht schlecht. Die Schaltarbeit macht schliesslich ein Computer und der weiß nicht, dass ich in dem oder diesem Fall noch nicht runterschalten würde.

      Aufgefallen ist mir das auffällige niedertourige und teilweise brummige Fahren mit dem noch neuen 140 PS-Motor. Bei ca. 60 km/h musste ich im 6. Gang fahren. Nach dem manuellen Runterschalten in den 5. wechselte es kurz danach wieder in den 6., in anderen konstant gefahrenen Geschwindigkeiten war das Drehzahlniveau auch immer sehr niedertourig. Meine Frau meinte sofort "der brummt".

      Ganz anders der "eingefahrene" mit 177 PS-Motor. Der blieb bei 60 km/h im 5. Gang und wenn ich manuell in den 6. wechselte ging es gleich wieder runter in den 5. Der Wagen lief insgesamt nicht so niedertourig wie der noch neue 140er. Kein "Brummen" o. a., so würde ich auch fahren.

      Ein früher gefahrener 140er mit deutlich mehr KM auf dem Tacho lief nicht so niedertourig wie der heute gefahrene 140er. Das Drehzahlniveau war ähnlich wie beim heute gefahrenen 177er. Aber auch bei dem wurde beim Beschleunigen früher runtergeschaltet. Was aber bei der nun mal geringeren Motorleistung auch ganz normal ist.
      Gruß

      J-66

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von J-66 ()

    • J-66 schrieb:

      Dass bei entsprechendem Gasfuß runtergeschaltet wird, finde ich aber nicht schlecht.
      Das ist seit mehr als einem halben Jahrhundert so. ;)
      Eine Automatik kann sich nur bedingt an die Vorlieben des Fahrers anpassen. Aber genau für die "Spezialfälle" hat man die manuelle Eingriffsmöglichkeit. Wenn man sich erstmal von dem (sinnlosen) Gedanken, dass ein Automat zwangsweise immer selbstätig schaltet, gelöst hat, dann hat man die Philosophie einer modernen Automatik verstanden. Sonst wären Schaltpaddel, eine permanente manuelle Gasse & Co überflüssig... ;)

      @papa:
      Neue Lösungen werden neue Probleme aufwerfen. Irgendwann ist's eh 100% automatisiert wie in dem Film, dessen Name mir einfach nicht mehr einfällt... :cursing: :love: :D
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    • Ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe lässt sich im allgemeinen sehr entspannt und komfortabel bewegen. Die Schaltpunkte beim beschleunigen werden im wesentlichen durch die Stellung des Gaspedals geregelt. Möchte man das Fahrzeug nur sanft von z.B. 80 - 100 Km/h beschleunigen ohne einen Schaltvorgang auszulösen, so sollte das Gaspedal entsprechend gefühlvoll bedient werden. Bei voll durchgetretenem Gaspedal ( Kickdown ) schaltet das Getriebe logischerweise in den für die maximale Beschleunigung optimalen Gang. Nach meiner bisherigen Erfahrung würde ich sagen,je Leistungsstärker ein Auto ist, desto mehr Fahrspaß bietet die Automatik. Da durch die Durchzugsstärke des Motors das Gesamtpaket harmonischer wirkt. Bei leistungsschwächeren Fahrzeugen schaltet die Automatik entsprechend schneller zurück, um die fehlende Leistung durch das günstigere Übersetzungsverhältnis auszugleichen. Beim manuellen Getriebe würde man hierbei aber auch entsprechend zurückschalten.

      Generell wird der Anteil an Automatikfahrzeugen größer werden, da die Erwartung bezüglich Komfort weiter wächst. In manchen Ländern werden schon seit Jahren überwiegend Automatikfahzeuge bewegt. Ist alles nur eine Sache der Gewöhnung. :thumbsup:
    • ok, habe ich soweit verstanden, der Umschung nach ein paar Jahren Schaltwagen auf Automatik ist eben nicht ganz so einfach, eben gewöhnungsbedürftig.

      Was sollte man denn nun nicht tun um das Automatikgetriebe zu doll zu beanspruchen?
      Gibt es Dinge die den Verschleiss übermäßig fördern?

      Lieben Gruss
    • Genau. Mit dem [lexicon]DSG[/lexicon] verhält es sich nicht anders wie mit jedem anderen Gerät was man benutzt. Wer mit SG am Berg mit schleifender Kupplung wartet erzeugt bei [lexicon]DSG[/lexicon] mit selber Situation nahezu den selben Verschleiß. Ansonsten kann man nur eins machen: fahren. ;) :D
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    • Nach meinem Empfinden sollte es so sein, bei der Nutzung von Autohold, das die Kupplung erst geschlossen wird wenn der Fahrer
      anfahren will (also das Gaspedal betätigt) - dann sollte auch Autohold zeitgleich den Bremsdruck abbauen.

      Mit Autohold währe es nicht nötig weiter die Bremse aktiv zu betätigen, das erledigt ja Autohold,
      es sei denn man nutzt BlueMotion (Start-Stop) und lässt für den Haltezeitraum den Motor ausgehen.
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