Diskussionsthema Öl ablassen oder absaugen

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    • Diskussionsthema Öl ablassen oder absaugen

      Hallo zusammen,
      ich wollte hier mal erläutern, wo die Unterschiede zwischen Öl ablassen und Öl absaugen liegen.
      Irgendwie vertraue ich der Absaugmethode nicht.
      Seit ich ein Auto fahre, habe ich immer das Öl abgelassen und schön abtropfen lassen. Mein Freundlicher macht das beim Service auch so.
      Wenn das Öl abgelassen wird, denke ich mir, werden mehr Schlamm und Späne rausgelassen als bei der Absaugmethode.
      An Tankstellen wird das Absaugen häufig als SB Service für den Kunden angeboten. Getestet habe ich es noch nicht. Glaube aber eher, der Service wird angeboten um dem Kunden teures Öl zu verkaufen und ihm dafür die Sache leicht zu machen.
      Freundliche Grüße Der Onkel
    • Hallo,
      ich halt auch nix vom Absaugen. Genau aus den genannten Gründen: Schmutzpartikel können zurückbleiben.......ABER, wenn wir mal drüber nachdenken: in der Badewanne bleibt auch der Dreck liegen, wenn man das Wasser ablaufen lässt......ob ich die Badewanne mal probehalber aussaugen sollte um zu sehen ob es mehr ist??? :thumbup:

      P.S. ich meine beim SMART kann man NUR durch Absaugen das Öl tauschen


      Gruß
      Silvio

      P.P.S
      dem Kunden teures Öl zu verkaufen und ihm dafür die Sache leicht zu machen.
      Wer mehr bezahlt ist selber schuld ;)
      Live aus Russland
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    • Hi Silvio!

      Das von Dir verlinkte Öl ist nicht für VW-Longlife Wartungsintervalle geeignet. Es erfüllt lediglich die VW-Norm 502 00/ 505 00 (d.h. aller 15.000km Ölservice!). Benötigt wird ein Öl mit der Norm 504 00 / 507 00 für die Longlife-Intervalle bis 30.000km, welcher in D ab Werk vorgesehen ist. :!:

      Ansonsten ist der Vergleich mit der Badewanne ziemlich treffend. Smart wurde auch schon angesprochen. Das größere Problem meines Erachtens nach ist, ob das Öl beim Ablassen warm oder Kalt ist. Warm fließt deutlich mehr aus der Ölwanne.
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mackson () aus folgendem Grund: Buchstaben ergänzt.

    • Mackson schrieb:

      Hi Silvio!

      Das von Dir verlinkte Öl ist nicht für VW-Longlife Wartungsintervalle geeignet. Es erfüllt lediglich die VW-Norm 502 00/ 505 00 (d.h. aller 15.000km Ölservice!).

      Hi Mackson,
      die fehlende LL-Zertifizierung fiel mir auch auf.....brauch ich aber auch nicht, hier ist alle 15tkm Wechsel angesagt.

      Gruss
      Silvio
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    • Hallo,
      jetzt möcht ich auch mal meinen "Senf" dazugeben... :rolleyes: !
      Bisher habe ich immer auf "ablassen" bestanden :thumbup: . Es wird (gefühlsmäßig ?( ) mehr Ölschlamm hinausbefördert als beim Absaugen. Wer kann denn mal eine gläserne Ölwanne einbauen :thumbsup: :thumbsup: ? Dann hätten wir Fakten auf dem Tisch (Zahlen, Daten, Fakten). In meiner aktiven Rallyezeit hatte ich es mir nie nehmen lassen, die Ölwechsel selber zu machen (das waren noch Zeiten :thumbsup: ). Bei noch offener Ölwanne hatte ich nach dem Altölablauf sogar noch einen halben Liter frisches Öl zum Spülen (Silvio - denk an die Badewanne :D ) nachgegossen. Selbst da kam dann noch "schwarze Brühe" am Anfang raus - der Rest war dann honigfarben, wie es sein sollte. Die Badewanne spült man ja auch noch nach...(Silvio, ich hoffe, dass du das machst :D :D !) . Aber höchstwahrscheinlich machen wir uns vielzuviel Gedanken darum - denn die Ölfilter sind ja um Welten besser als noch zu Selbstwechselölzeiten. Und erprobt ist das Absaugeverfahren bestimmt auch. Die Autofirmen würden sich ja selber ins Knie schießen, wenn das Absaugen Nachteile (Motorlebensdauer) hätte.
      Was haben wir Kunden denn für Einfluß auf das Ölwechselverfahren. Gibt einer von euch "ablassen" bei der Auftragsannahme an? Wenn ja, wie kontrolliert man das. Wartet ihr solange, bis euer [lexicon]Tiger[/lexicon] bearbeitet wird?
      Wurde auch schon erwähnt - ganz wichtig: das Öl sollte zum Ablassen bzw. Absaugen mind. 80°C haben, damit auch alles rausläuft bzw. abgesaugt wird.
      Ich glaube, es ist auch ein bisschen "Glaubenskrieg" dabei, ob ablassen oder absaugen besser ist.
      Gruß aus Lübeck
      Hartmut
    • Ihr seid Spitze

      Hallo zusammen,
      an dieser Stelle möchte ich mal lobend erwähnen, wie gut mir Eure Argumentation bis hierhin gefällt.
      Es ist immer wieder interessant, verschiedene Meinung zu lesen und deren Begründungen.
      Da kann jeder von uns neue Erkenntnisse gewinnen und das ist super.freu.gif
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      Freundliche Grüße Der Onkel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der Onkel ()

    • audifreund schrieb:

      ... Selbst da kam dann noch "schwarze Brühe" am Anfang raus - der Rest war dann honigfarben, wie es sein sollte. ...
      Um nicht Verwirrung stiften wenn jemand an WE den Ölwechsel beim Diesel selber macht ;) : Das was Hartmut beschreibt gilt nur für Benziner. Bei einem Diesel kann man spülen, spülen, polieren ;) - nach einer Runde um den Block ist die frisch gewechselte Brühe wieder nahezu rabenschwarz (die neuen TDIs halten sich etwas mehr zurück als die älteren). Völlig normal beim Diesel. Beim Benziner hingegen kann das Öl nach 15.000km so aussehen wie beim Wechsel, dabei muss ich leider lobend Toyota und Mazda erwähnen (da habe ich mich immer gefragt wozu eigentlich das Öl wechseln + 0,0 Liter Ölverbrauch bei den Japsen). Deutsche Benzinmotore haben irgendwie mehr Rußeintrag ins Öl.

      audifreund schrieb:

      ... ganz wichtig: das Öl sollte zum Ablassen bzw. Absaugen mind. 80°C haben, ...
      Da haben wir das Übel. Auto beim :) 7 Uhr abgegeben und 16 Uhr zu Abholung avisiert. Man kann zu 95% vergessen, das der Karren direkt nach der Abgabe in die WS geht. Somit ist zumindest in den Wintermonaten die Brühe meistens kalt beim Ablassen.
      Gegenmaßnahme: Abholung auf 12 Uhr avisieren und trotzdem erst 16 Uhr abholen (ist meist blöd wenn man einen Leihwagen hat). ;) :D
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    • Mackson schrieb:


      Ansonsten ist der Vergleich mit der Badewanne ziemlich treffend. Smart wurde auch schon angesprochen. Das größere Problem meines Erachtens nach ist, ob das Öl beim Ablassen warm oder Kalt ist. Warm fließt deutlich mehr aus der Ölwanne.
      Aber üblicherweise ist das Badewasser beim Ablassen doch auch noch einigermaßen warm :D Oder? :rolleyes:

      Aber ob Du jetzt unten im Sumpf saugst oder nen Abfluß schaffst dürfte doch für abgesetzten Schmutz einigermaßen egal sein....
    • So habe ich mir das auch vorgestellt

      Hallo zusammen,
      ich habe das befürchtet. 350ml ist ganz schön viel, ein lecker Glas Bier voll :D
      Wenn wann vorher den Öldeckel öffnet und nach dem ersten ablaufen noch den Ölfilter abschraubt und dann noch alles schön ablaufen läßt, dann kommt wahrscheinlich fast alles raus.
      Auch gar nicht so unsinnig, mal die Ölwannendichtung zu tauschen, dann sieht man, wieviel Schmand da noch in der Wanne verbleiben, trotz ablaufen lassen,
      Das warmes Öl besser abfließt ist ja wohl ein offenes Geheimnis, :whistling:
      Für mich kristalisiert es sich immer besser heraus, ablaufen ist besser.
      Für das Absaugen kann ich mir schon gar nicht vorstellen, dass ein Gerät aus dem Baumarkt so stark ist, wie das, was ein Händler oder die Tanke hat.
      Wir können aber alle zur nächsten Inspektion beim Freundlichen mal fragen, wie er das macht. Er muss die Frage beantworten, gehört dazu dem Kunden die Arbeiten zu erläutern.
      Freundliche Grüße Der Onkel
    • Mackson schrieb:

      Beim Benziner hingegen kann das Öl nach 15.000km so aussehen wie beim Wechsel, dabei muss ich leider lobend Toyota und Mazda erwähnen (da habe ich mich immer gefragt wozu eigentlich das Öl wechseln + 0,0 Liter Ölverbrauch bei den Japsen). Deutsche Benzinmotore haben irgendwie mehr Rußeintrag ins Öl.

      Ich bin das letzte Jahr Deutschland auf Gas unterwegs gewesen.....das Öl sah nach 12tkm noch aus, als ob es gestern erst reingeschüttet wurde.


      Gruss
      Silvio
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    • Hi!

      Sag ich doch, ein Benziner macht keinen großen Dreck. Was für ein Auto/Motor?

      Der Onkel schrieb:


      Für mich kristalisiert es sich immer besser heraus, ablaufen ist besser.
      Für das Absaugen kann ich mir schon gar nicht vorstellen, dass ein Gerät aus dem Baumarkt so stark ist, wie das, was ein Händler oder die Tanke hat.
      Die Frage wäre auch, ob man wie im Video über den Kanal des Ölpeilstabes nicht bis zum Boden der Ölwanne kommt. Prinzipiel ist eklatant wichtig nahezu das komplette Öl zu entfernen, denn: Ein Ölgemisch egal welches Verhältnisses hat immer nur die Eigenschaft seiner schlechtesten Komponente (hat die Rheoligie Vorlesung damals doch etwas genützt :thumbup: ). Nun ist das beim Ölwechsel sind ganz so kritisch, wenn man gleiches Öl wie vorher drin war wieder einfüllt (oder ein schlechteres, was aber eigentlich niemand macht). Aber trotzdem: die meisten schauen penibel nach jeden Kratzer und dann bei der wichtigsten Komponente am Auto sparen, das passt nicht zusammen. ;)
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    • Mackson schrieb:

      Sag ich doch, ein Benziner macht keinen großen Dreck. Was für ein Auto/Motor?

      Bmw 2,5L R6 :) , ein Traum :)
      Auch auf Benzin wird das Öl mit der Zeit schwarz......das dauert aber ein paar tausend km. Bei Gasbetrieb kamen soviele Benzin Km nichtmehr zusammen, 1,5km brauchte ich bis zum Umschalten bei 32°C



      Gruss
      Silvio
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    • Mackson schrieb:

      Zitat von »Der Onkel«

      Aber trotzdem: die meisten schauen penibel nach jeden Kratzer und dann bei der wichtigsten Komponente am Auto sparen, das passt nicht zusammen. ;)
      Liegt vielleicht daran, daß beim Verkauf des Wagens jeder Kratzer wertmindernd ist.
      Ob da überhaupt Öl drin ist, bzw. wie teuer das war, interessiert keine Sau!

      Jedenfalls habe ich in meinem ganzen Autofahrerleben (45 Jahre) noch keinen Käufer erlebt, der außer einer Probefahrt zu machen auch nach dem Öl geschaut hätte...

      Gruß
      Die Raubeidechse
      Mit Raubeidechsengruß
      :thumbup:
    • Da hast Du Recht. Darum gibt es ja oft das große Erwachen bei diversen Gebrauchtwagenkäufen. Sicher, 100%ige Gewissheit hat man beim Gebrauchten nie. Es sei denn man kennt den Verkäufer oder die Werkstatt sehr gut.
      Gruß M.


      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
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