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Mittwoch, 21. Mai 2014, 13:14

Freilich sind Blitzerwarner auf einem Navi oder Handy verboten. Der Gag ist: die müssen Dir nachweisen, dass Du die Funktion in dem Moment genutzt hast = sehr schwierig bis unmöglich, weil sie die Geräte zwar beschlagnahmen, aber nicht rein schauen dürfen. ;) Somit beißt sich die Katze in den Schwanz und sowas wird nicht kontrolliert. Ich kenne niemandem dem das schon passiert ist. Kollegen die hingegen reine Laser-/Radwarner benutzten wurden angezeigt und bekamen fleißig Punkte...
Gruß M.


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62

Mittwoch, 21. Mai 2014, 13:59

Der Knackpunkt ist hierbei der Absatz: "das dafür bestimmt ist"!
Ein Smartphone oder Tablet ist eindeutig nicht dazu bestimmt...

Nein! Auch wenn du im Ergebnis recht hast (s.o. Beitrag 59), so ist dies nicht der Knackpunkt, denn der Begriff "bestimmt" setzt nicht voraus, dass es sich um die Hauptbestimmung handelt. Wenn ein Smartphone oder Navi eine Funktion enthält, durch die der Standort von Blitzern angezeigt wird, so erfolgt die Anzeige bestimmungsgemäß im Sinne der Vorschrift, denn es handelt sich ja nicht um ein Zufallsprodukt sondern um ein mit der Funktion gewolltes Ergebnis und das reicht aus.

Andreas

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Mittwoch, 21. Mai 2014, 16:55

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"

Dann machen sich aber zumindest VW, Audi und BMW strafbar.
Deren Navis (nein, nicht die alten RNS315 Mörchen...) warnen "serienmäßig" vor fest installierten Blitzern!
Allerdings bezeichnen sie diese nicht als Blitzer, sondern ganz allgemein als "Gefahrenstellen"...
(Wer schon mal hinter einem hergefahren ist der in letzter Sekunde einen Blitzer entdeckt hat, weis auch warum...)

Machen sich die Fahrer mitschuldig?

Ich denke, die Justiz diskreditiert sich derzeit mit jeder Entscheidung die irgendetwas mit der Technik und "Lebenswirklichkeit" des 21. Jahrhunderts zu tun hat.
Dumm, das viele Bürger sich durch die in den letzeten Jahren gefällten (zumeist Fehl-)Urteile genötigt fühlen "das Recht selbst in die Hand" zu nehmen... :thumbdown:
...Ich würde so etwas halt versteckt einbauen. :!:
Ganz im Sinne von Bob Marley... :D ;)
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64

Mittwoch, 21. Mai 2014, 17:25

Deren Navis (nein, nicht die alten RNS315 Mörchen...) warnen "serienmäßig" vor fest installierten Blitzern!
Allerdings bezeichnen sie diese nicht als Blitzer, sondern ganz allgemein als "Gefahrenstellen"...

Kann bei unserem 2012er X3 bisher noch nichts diesbezüglich feststellen. Mein olles Navigon PNA hat das mit den "Gefahrenstellen" aber genau so gemacht. Aber da es ja vor einer Gefahrenstelle warnt und nicht vor nem Blitzer, ist die Sache eh wieder hinfällig. Wer will denn bitteschön nachweisen, daß da keine Gefahrenstelle ist? Der ganze Straßenverkehr ist doch im Prinzip eine einzige Gefahrenstelle.

Ich muss aber auch sagen, daß ich Leute total hasse, die immer 40-50 überm Limit unterwegs sind und dann beim kleinsten Anschein einer Geschwindigkeitskontrolle auf 5km/h unter Limit runterbremsen. Ich fahr immer 15-20km/h drüber(in RU), das kostet nix. In DE halt ich mich mehr oder weniger an die Vorschriften(vllt. mal +5 oder +10, mehr nie), hab also seit 11 Jahren schon kein Ticket mehr bekommen.

Gruß
Silvio
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65

Donnerstag, 22. Mai 2014, 08:20

Ich denke, genau das ist der "Trick"!
Wenn man anstelle von Radarfallen vor "Gefahrenstellen" warnt.
Da hat man offenbar von den LKW Fahrern der alten Bundeswehr gelernt, die auf der allgemeinen Anruffrequenz vor "rosa Elefanten" "weißen Mäusen" und ähnlichem Getier warnten...

Leider werden die immer häufiger werdenden mobile Fallen davon nicht erfasst. Hier benötigt man zusätzlich Apps wie z.B. "Blitzer.de" oder "Trapster"...

P.S.
Ich habe diese Funktion zuerst im F30 mit "Proffessional" Navi entdeckt...
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66

Donnerstag, 22. Mai 2014, 09:09

Dann machen sich aber zumindest VW, Audi und BMW strafbar.
Deren Navis (nein, nicht die alten RNS315 Mörchen...) warnen "serienmäßig" vor fest installierten Blitzern!

Strafbar macht sich hier niemand, denn es handelt sich nicht um einen Straftatbestand. Auch eine Ordnungswidrigkeit könnte allenfalls in der Nutzung der Funktion begründet sein. Wie bei den Dashcams, um die es in diesem Thread ja eigentlich geht, ist es in Deutschland nicht verboten, solche Geräte mitzuführen, wenn sie nicht betriebsbereit sind. Die Verantwortung hierfür trägt grundsätzlich der Fahrer, nie der Hersteller eines Fahrzeugs. Nach meinem Kenntnisstand ist die mitlerweile in vielen Navis vorhandene Funktion, Blitzer anzuzeigen, grundsätzlich auch deaktivierbar und dann liegt kein betriebsbereites Mitführen mehr vor.

Was die Warnung vor Gefahrenstellen anbetrifft anstatt konkret vor Blitzern, so bewegt man sich in einer Grauzone. Beschränken sich diese Gefahrenstellen ausschließlich auf Blitzer, so kann man sich nicht damit herausreden, es würden ja keine Verkehrsüberwachungsmaßnahmen angezeigt sondern Gefahrenstellen. Erscheint die Warnmeldung jedoch auch bei anderen Gefahrenstellen (z.B. einer Haarnadelkurve), besteht keine konkrete Zuordnung mehr zu der Verkehrsüberwachungsmaßnahme, so dass sich die Warnmeldungen dann nicht mehr unter den § 23 Abs. 1b StVO subsumieren lassen. Die ganze Diskussion ist jedoch müßig, wenn man der von mir vertretenen Ansicht folgt, dass Navis und Apps die Maßnahme als solche überhaupt nicht anzeigen und auch nicht anzeigen können sondern lediglich bloße Standorte.

Andreas

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67

Donnerstag, 22. Mai 2014, 09:09

Das hat aber lange gedauert, bis das zur Sprache kam. Wo stellen denn Behörden Blitzer auf? An "Gefahrenstellen". Wenn jetzt genau diese Navifunktion verboten wäre, würde die Berechtigung für den Blitzer fehlen.
Was mich wundert: Im Radio halbstündlich mit Blitzerinfos bombardiert oder mit div. Apps kann man sich auch über Blitzerstandorte sehr aktuell informieren. Trotzdem scheinen die Dinger jedes Jahr mehr Geld zu "verdienen" - Warum? Das macht eigentlich die Diskussion über "Hilfsmittel" überflüssig.

@mavo:
Warum sprichst Du das RNS315 an, wenn es um ein altes VW-Navi geht? Das 510er ist ja deutlich antiker und wird fleißig im "Premiumprodukt" CC verbaut. Geht dort auch in der aktuellen Version genau so bescheiden (Touch + Speed) wie die ersten 510er. Immerhin ist die aktuellste Karte drauf... :rolleyes: Das 315er ist was Touch und Geschwindigkeit angeht schon noch aktuell. Audi-, Opel- (große Variante) oder Daimlernavis sind kein Stück schneller. Den Funktionumfang natürlich nicht betrachtet.
Gruß M.


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68

Donnerstag, 22. Mai 2014, 09:49

Wo stellen denn Behörden Blitzer auf? An "Gefahrenstellen". Wenn jetzt genau diese Navifunktion verboten wäre, würde die Berechtigung für den Blitzer fehlen.

So pauschal kann man das leider nicht sagen. Grundsätzlich bedarf jede Geschwindigkeitsbeschränkung einer behördlichen Anordnung, die mit einer Begründung versehen sein muss. Dort wo eine Geschwindikeitsbeschränkung wirksam angeordnet wurde, darf auch geblitzt werden. Die Begründung für ein Tempolimit muss dabei nicht zwingend eine Gefahrenstelle sein. Auch z.B. Gründe des Immissionsschutzes oder der Schutz bestimmter Personengruppen (Kinder an Schulen oder Kindergärten) rechtfertigen eine Geschwindigkeitsbeschränkung. In der Praxis sollten Geschwindigkeitskontrollen dort durchgeführt werden, wo die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit besonders wichtig erscheint. Dies trifft - insoweit hast du recht - auf Gefahrenstellen in besonderem Maße zu, ist jedoch nicht zwingend, weshalb auch deine Schlussfolgerung, die Berechtigung für Blitzer würde fehlen, wenn es sich nicht um eine Gefahrenstelle handelt, nicht zutrifft.

Andreas

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Donnerstag, 22. Mai 2014, 10:37

Da scheint aber jemand sehr tief in der Materie zu stecken!
8o

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Donnerstag, 22. Mai 2014, 12:00

Das hat aber lange gedauert, bis das zur Sprache kam. Wo stellen denn Behörden Blitzer auf? An "Gefahrenstellen". Wenn jetzt genau diese Navifunktion verboten wäre, würde die Berechtigung für den Blitzer fehlen.
Das war in der Vergangenheit sicherlich mal so...
Aber heute definitiv nicht mehr!
Radarkontrollen werden (in vielen Bundesländern) auch nicht mehr zur vermeidung von Unfällen durchgeführt sondern einzig und allein aus einem Grund:
GELD VERDIENEN! :cursing:
Siehe auch:
Klick!
Daher hält sich mein "Unrechtsbewusstsein" hier sehr in Grenzen...

@FloFlo
Besuch mal NRW! Du würdest dich wundern wo dort alles geblitzt wird... ;) ;(


Zitat

Warum sprichst Du das RNS315 an, wenn es um ein altes VW-Navi geht? Das
510er ist ja deutlich antiker und wird fleißig im "Premiumprodukt" CC
verbaut. Geht dort auch in der aktuellen Version genau so bescheiden
(Touch + Speed) wie die ersten 510er. Immerhin ist die aktuellste Karte
drauf... :rolleyes:
Das 315er ist was Touch und Geschwindigkeit angeht schon noch aktuell.
Audi-, Opel- (große Variante) oder Daimlernavis sind kein Stück
schneller. Den Funktionumfang natürlich nicht betrachtet.
Weil ich, wie ich bereits mehrfach ausführlich dargelegt habe, das RNS 315 für eines der schlechtesten und überteuertsten Navis halte die derzeit angeboten werden!

Diese seit Jahren veraltete Konstruktion mit einem aktuellen Mercedes (Becker) oder gar einem Audi (Connect,MMI) zu vergleichen halte ich für lächerlich... :motz:
Das RNS510 mag zwar ebenfalls nicht mehr technisch aktuell sein, es beherrscht aber zumindest die relativ einfache (und "inoffizielle") Nachrüstung von POIs. Beim RNS315 ist dies nur manuell mit irgendeiner externen Windows Software möglich.

Diese Navis werden in neuen Modellen von VW nicht mehr angeboten! Auch der auf dem Passat B6 (von 2005) basierende CC ist bereits über 6 Jahre alt.
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Donnerstag, 22. Mai 2014, 17:21

Öhm, ich weiß wie alt der B6 ist. ;) Darum ging es nicht. Mein Vergleich bezog sich lediglich auf den Bildschirm, dessen Reaktion und die Geschwindigkeit mit der das Navi etwas macht. Da ist das 315er nun mal meilenweit vor dem 510er - nur in dem betrachteten Bereich! Auch Mercedes und Audi-Navis gehen nicht wesentlich flinker und reagieren nicht besser auf Finger als das 315er - und noch mal, nur bei den o. g. Eigenschaften. ;) Andere Funktionen können andere freilich besser. Das ist nicht neu. Es ist jedem selbst überlassen ob er Kabelsalat im Auto mag oder nicht - die Diskussion hatten wir schon, ich erinnere mich. Niemand zwing irgendwen ein 315er oder 510er zu kaufen. Das Auto was drumherum ist wird auf niemanden aufgedrängt.


@floflo:
Und wer will dem Navihersteller verbieten eigene Gefahrenstellen zu benennen? Bisher hat's niemand getan... ;) Insofern ist der Sachverhalt immer noch der Gleiche: man kann "gefahrenlos" so ein Navi nutzen. Wundert mich zwar, aber anscheinend hält man so lange ruhig, bis die Blitzereinnahmen rückläufig sind.
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72

Donnerstag, 22. Mai 2014, 17:30

P.S.
Ich habe diese Funktion zuerst im F30 mit "Proffessional" Navi entdeckt...

Ja wir haben auch F30, aber das kleinere Navi. Ich schau mal, wenn ich irgendwann mal wieder in DE damit fahre.

Besuch mal NRW! Du würdest dich wundern wo dort alles geblitzt wird... ;) ;(
Ja, ich bin gelegentlich in und um Lemgo unterwegs, da stehen wirklich viele Starenkästen. Stören tut es mich nicht, da ich mich mehr oder weniger an die Limits halte....wenn es blitzt, weiß ich ,daß ich zu schnell war, fertig.

Leider werden die immer häufiger werdenden mobile Fallen davon nicht erfasst. Hier benötigt man zusätzlich Apps wie z.B. "Blitzer.de" oder "Trapster"...
Sämtliche russischen "Google Maps" nachmachen(Rambler, Yandex), und auch einige reinrassige Navigationsprogramme(Navitel), bedienen sich bei uns eines gemeinsamen Netzwerk, in dem jeder Nutzer sofort an einer beliebigen Stelle eine Markierung für nen Unfall, Kontrolle, Blitzer usw. setzen kann. Verkehrsfluss wird von den Benutzern auch noch erfasst, dadurch richtig gute Stauumfahrung in den Metropolen....ich find das genial. Das System ist natürlich nur in und um den Metropolen super, danach, auf den langen Landstraßen navigiert es halt. Wobei das bei uns eh nicht so scharf betrachtet wird, da hier auch Radarwarner erlaubt sind.

Gruß
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73

Freitag, 23. Mai 2014, 08:34

Zitat

Öhm, ich weiß wie alt der B6 ist. ;) Darum ging es nicht.
Doch, schon!
Das Navi hängt bei VW mit dem alter der Fahrzeugkonstruktion zu sammen.
Ein Fahrzeug dessen Elektrik 10 Jahre alt ist (wie auch die des Tiguan) erlaubt kein moderneres Navi aus dem Sortiment. Daher ist es auch nahezu unmöglich ein Navi wie das im Golf 7 nachzurüsten. Es fehlt dem Tiguan am benötigten Datenbussystem...

Zitat

Mein Vergleich bezog sich lediglich auf den Bildschirm, dessen Reaktion
und die Geschwindigkeit mit der das Navi etwas macht. Da ist das 315er
nun mal meilenweit vor dem 510er - nur in dem betrachteten Bereich!
"Unter den Blinden ist der Einäugige der König!"
Aber das RNS510 ist was Bildschirmgröße, Qualität des Radios, Software, Bedienbarkeit, Präzision der Routenführung (TMC) usw.usw. dem "Billigteilchen" voraus.
Schnell ist, verglichen mit anderen Navis, etwas anderes...

Zitat

Auch Mercedes und Audi-Navis gehen nicht wesentlich flinker und
reagieren nicht besser auf Finger als das 315er - und noch mal, nur bei
den o. g. Eigenschaften. ;)

Sie reagieren überhaupt nicht auf Fingerbedienung, weil sie zumeist
keinen Touchscreen besitzen! Fast alle Navis sind dazu zurückgekehrt,
mit großen Steuerknöpfen in der Mittelkonsole bedient zu werden..
Andere Funktionen können andere freilich besser. Das ist nicht neu. Es ist jedem selbst überlassen ob er Kabelsalat im Auto mag oder nicht - die Diskussion hatten wir schon, ich erinnere mich. Niemand zwing irgendwen ein 315er oder 510er zu kaufen. Das Auto was drumherum ist wird auf niemanden aufgedrängt.
Ich kenne kein eingebautes Navi, welches "Kabelsalat" im Inneraum erzeugt. (Ausser dem RNS315, welches serienmäßig keinen externen Mediaadapter besitzt und mit einem Klinkenstecker in der Frontblende angesteuert werden muss...)
Ein externes Navi ohne sichtbare Kabel zu befesigen und anzuschließen ist hingegen relativ einfach.

Ich ärgere mich nicht unbedingt über das primitive RNS315 Navi... Es ist dessen Preis, welcher mich aufregt! Es ist nicht nur ein vielfaches teurer als ein besseres externes Navi, sondern kostet auch noch Unsummen von Geld (ca. 200€/Update) im laufenden Betrieb, wenn man es aktuell und damit benutzbar halten will!
Wenn man seinen Tiguan leased ist dies, mangels Alternativen, okay. Nach 24 Monaten ist zumeist Schluss damit. Aber als Privatkäufer mit der Absicht den Wagen einige Jahre zu benutzen käme ich mir "verarXXXt" vor...

BTT:

Zitat

ich bin gelegentlich in und um Lemgo unterwegs, da stehen wirklich
viele Starenkästen. Stören tut es mich nicht, da ich mich mehr oder
weniger an die Limits halte....wenn es blitzt, weiß ich ,daß ich zu
schnell war, fertig.
Die fest installierten "Starenkästen" sind nicht das Problem! Diese dienen nur dazu, ortsfremde abzuzocken...
Es sind die immer häufiger von externen "Dienstleistern" durchgeführeten mobilen Kontrollen, welche offensichtlich überwiegend an Stellen mit dem höchsten "Ertrag" durchgeführt werden.
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mavo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mavo« (23. Mai 2014, 08:58)


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Freitag, 23. Mai 2014, 09:20

An manchen Stellen halte ich aber auch stationäre Blitzer absolut für sinnvoll, einfach um den Verkehr zu beruhigen. Aber der größere Teil dient dem Geldverdienen, das stimmt. Wobei es immer wieder interessant ist wie viele Leute an solchen Blitzern 5-10 km/h unter die erlaubte Geschwindigkeit abbremsen. Das zeigt glasklar, dass genau dieser Personenkreis absolut nicht im Straßenverkehr durchsieht (er ist sich offensichtlich der erlaubten Geschwindigkeit nicht bewusst = durchfallen in der Fahrprüfung) und nimmt quasi im halbwachen Zustand am Straßenverkehr teil. Um diese "Gefahren" kümmert sich niemand. Wenn man also anstatt Verkehrsschildern überall Blitzer hinstellt, müsste theoretisch der Verkehr zu Stillstand kommen... :D ;)

Zum Thema Navi:
Nur so viel: Polo 6R - gibt es mit alten Navi, sowie aktuell (FL) mit den neuen Mediateilen aus'm Golf VII. :whistling: Adaptierbarkeit ist kein Voodoo, nur eine Anpassungs- und Geldfrage. Der CAN-Bus ist immer noch der CAN-Bus = selbe Technologie. Man könnte hier die Frage stellen, warum überhaupt CAN - genau, wegen universell erweiterbar. Was heißt CAN -> Controller Area Networt, ein serieller Datenbus relativ simpler Art - standardisiert nach ISO schlagmichtot und damit zukunftsicher wie der USB-Standard. Der Passat/CC bekommt deshalb kein neues Navi, weil im September der Nachfolger erscheint und kein Geld für Anpassungen in ein Auslaufmodell gesteckt werden. Da ist das nur logisch, oder? Sollte auch nur ein Beispiel sein, wie und wo VOLKSwagen steht.
Und wie gesagt: wer wird gezwungen ein RNS315 oder 510 oder gar einen VW zu kaufen. Niemand. Wer vor hat einen VW auf unbestimmt laaaaange Zeit zu fahren und dafür einen Neuwagen kauft, bei dem kann Geld nicht wirklich eine Rolle spielen.

Zum Preis: Wieso sollte man sich ver***t vorkommen? Du bekommst für das Geld eine qualitativ hochwertige und damit langlebige Hardware. Mit der Software kommst Du klar oder Du kaufst Dir eben ein Becker-Navi (in der Vergangenheit konnte mich keines dieser Geräte überzeugen) und lebst mit dem Kabelsalat (darauf bezog ist mich, aber ich denke das hast Du auch beim ersten Lesen schon erkannt ;) ). Das RNS315 oder 510 navigiert doch - mehr steht nicht in der Produktbeschreibung. Welcher Hersteller bietet nun Deiner Meinung nach ein fahrzeugintegriertes Navi was alles kann und nichts kostet? 8o

PS: Apropos neuer Passat, es scheint nun endlich der ersehnte TDI mit BUMMS zu kommmen: Klick! :thumbup: ...interessant was da beim Navi/Telefon passiert. Evtl. ist's ja endlich was für mavo... ^^
Gruß M.


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Freitag, 23. Mai 2014, 11:25

Ich denke nicht, das Du es schaffen wirst ein aktuelles VW Navi in einen CC, Tiguan oder Passat einzubauen!
Die neuen Radios und Navis von VW basieren nicht auf dem CAN Bus, sondern auf dem MIB System.
Die Komponenten der Radio und Navis sind nicht mehr ausschließlich im Gehäuse derselben eingebaut sonder über mehrere Steuergeräte des Fahrzeugs verteilt.
Diese Funktionen fehlen den älteren Konstruktionen und können auch nicht nachgerüstet werden.

Und doch: Wenn ich einen Firmenwagen bestelle und es ein Tiguan sein soll, bin ich GEZWUNGEN ein VW Navi zu bestellen, weil die Leasingsesellschaften nur "Business Ausstattungen" anbieten!
Auch wenn jede Telefon App oder Billignavi vom Grabbeltisch leistungsfähiger ist und ich jeden Monat 20€ geldwerten Vorteil versteuern muss.

Und nein: Das "08/315" tut nicht was es soll! Es zeigt Staus an, die es gar nicht mehr gibt und lenkt den Fahrer über kilometerlange Umwege z.T durch Wohngebiete, und über für den durchgangsverkehr gesperrte Feldwege, um nicht existierende Fahrbahnsperrungen zu umgehen. Und dies regelmäßig, während andere Systeme diese Fehler nicht zeigen...
Eine Möglichkeit diese Fehler früh genug zu erkennen verweigert das Gerät, weil seine Auflösung nicht ausreicht die Karte weiter als ca 50Km auszuweiten.
Aus diesem Grund navigieren meine Kollegen und ich lieber mit z.B. mit sehr verlässlichen TomTom App wenn wir ein Auto mit einem RNS315 fahren müssen...

Ich will das RNS315 gar nicht schlecht machen... Es IST schlecht! :P :D
(Bestenfalls vielleicht interessant für "Sonntagsfahrer" in ländlichen Gegenden, aber nicht für den professionellen Einsatz.)

Diese Meinung wird auch durch ständige Wiederholung nicht besser.
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