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  • »el Chupa Cabra« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 16. Mai 2014, 09:56

Der Spion der immer mit fährt - Dashcams, Risiken und Nebenwirkungen

Hier können alle sich informieren was bei der Nutzung einer Dashcam zu beachten ist:
http://www.lawblog.de/index.php/archives…ht-ohne-risiko/
Direkt-Link:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/udo-vetter/#0
(Artikel vom 15.04.2014)

Für alle die mit dem eigenen Auto in den Urlaub fahren gleich noch die Warnung:

Zitat

Außerhalb Deutschlands kann die Filmerei übrigens schon heute richtig teuer werden. Eindeutige Dashcam-Verbote gelten bereits in Belgien, Luxemburg, Österreich und Portugal.


Weiterhin scheint eine Dashcam sich durchaus auch als Rohrkrepierer für den Eigentümer entwickeln,
wenn denn im Streitfall der Filmer sich selbst erklären muss - warum er sich denn Widrig verhalten hat.

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Freitag, 16. Mai 2014, 10:44

Hallo eCC,

ich denke, dein Thread bereichert das Forum :thumbup: . Denn neben den technischen Möglichkeiten, die an anderer Stelle erörtert werden, sollte auch die rechtliche Seite beleuchtet werden.
Das macht ein gutes Forum aus.

Freundliche Grüße
eduan
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Freitag, 16. Mai 2014, 12:11

Nun, die Beleuchtung beider Seiten ist eine Sache!
Das sich einige Länder in Europa entschlossen haben Dashcams zu verbieten zeigt eine Tendenz,
jene das andere Länder mit dem Verbot gleich ziehen werden.

Das Datenschutz notwendig ist zeigt doch die jüngste Vergangenheit sehr deutliche,
dass man oft die Menschen vor sich selbst schützen muss - schon zu Zeiten wo Google Streetview in aller Munde war.

Und wo wir schon mal dabei sind, bei Streetview, Dashcams und Streetview unterliegen nach meinem Verständnis
den gleichen rechtlichen Gegebenheiten.

Wir, die ein wenig Technikaffin sind, wissen aber auch das unsere Gesetzeslage dem technologisch Machbare
immer hinter her hinken wird, und Grundsatzentscheidungen, basierend auf vorhandenen Gesetzen, immer erst
mit deutlicher Verzögerung erfolgen.

Gerade hinsichtlich der heute existierenden Möglichkeiten, bez. auf Datenaustausch oder Kommunikation über moderne
Plattformen (egal ob Cloud oder Socialnetworks), sollte sich doch jeder sebst die Frage stellen:
Will ich das für/von mir persönlich auch?
Darf mich "Alles" und Jeder, ob mit oder ohne Fahrzeug, ablichten?
Was passiert mit dem Lichtbild von Mir (oder meinen Angehörigen), kann mir daraus Schaden entstehen?
(schon alleine Fotos im Netz von den halbnackten eigenen Minderjährigen kann fatale Folgen haben!)

Ich finde das Jeder sein Tun und Handeln heute genauestens unter die Lupe nehmen sollte, damit tritt man seinen
Mitmenschen deutlich weniger auf die Füße und wendet Schaden von sich selbst ab.

Ich will ganz sicher nicht als Moralapostel ständig mit dem erhobenen Zeigerfinger durch die Gegen rennen,
dass wäre mir viel zu anstrengend, aber so eine Dashcam betrifft micht PERSÖNLICH - und das kann und will ich nicht
Widerspruchslos hin nehmen.

bella_b33

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Freitag, 16. Mai 2014, 12:26

Weiterhin scheint eine Dashcam sich durchaus auch als Rohrkrepierer für den Eigentümer entwickeln,
wenn denn im Streitfall der Filmer sich selbst erklären muss - warum er sich denn Widrig verhalten hat.

Im Falle von rechtswidrigrem Verhalten: Wer wäre denn dann so dämlich und würde sein Video zur Verfügung stellen?

so eine Dashcam betrifft micht PERSÖNLICH - und das kann und will ich nicht

Widerspruchslos hin nehmen.
Dann fahr halt rechts ran und lass mich vorbei, wenn ich hinter Dir bin ;) :D
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metehan

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Freitag, 16. Mai 2014, 12:33

Dashcams, Risiken und Nebenwirkungen

Das ist rechtliche Seite wofür wir Bürger zu beachten haben.
Andere seits kannst du dir Tausendfach sicher sein das alle Telefonate,SMS,e-Mail,Soziale Netzwerke und und und......werden nicht nur abgehört es wird auch immer noch alles aufgezeichnet.
Wir sind so Gläsern wie noch nie(es wird noch schlimmer).Was machen wir damit ?
Wenn der Staat schon Software Hersteller FREUNDLICH bittet im Software eine Hinter Tür offen zu lassen damit er sich Daten mit lesen und aufzeichnen kann.

Sorgenvolle Grüsse Metehan

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Freitag, 16. Mai 2014, 12:35

@bella
Dann hast Du nicht den von mir verlinkten Artikel gelesen!
Zum einen ist die Dummheit der Menschen Grenzenlos, führende Wissenschaftler haben ja vor Kurzem
die zwei häufigsten Elemente in unserem Universum entdeckt -> Wasserstoff und Blödheit,
zum anderen darf man nicht immer annehmen das unsere Exekutive strunz Doof ist (auch wenn an einigen Stammtischen
fest das Gegenteil behauptet wird).

Aber für Dich zitiere ich gerne mal:

Vorletzter Absatz des betreffenden Artikels:

Zitat

Die deutsche Polizei selbst interessiert sich bei Dashcams übrigens nicht für Datenschutz. Können Beamte vor Ort die Speicherkarte einer Dashcam beschlagnahmen, dürfen sie die Aufnahmen wie jedes andere Beweismittel für Ermittlungen nutzen. Und zwar auch gegen den Kamerabesitzer selbst.

Und letzter Absatz des Artikels:

Zitat

So läuft aktuell ein Verfahren gegen einen hessischen Autofahrer. Dieser wollte mit Hilfe von Dashcam-Bildern nachweisen, dass er auf der Autobahn von einem Verkehrsrowdy genötigt wurde. Allerdings interessiert sich die Polizei ebenso dafür, dass der Autofahrer die fragliche Strecke laut eigenem, kristallklaren Panorama-Video mit ca. 170 Stundenkilometern befahren hat - obwohl dort durchgehend Tempo 100 gilt. Dem Kamerabesitzer droht jetzt ein mehrmonatiges Fahrverbot. Zumindest er wird sich künftig überlegen, ob es nicht vielleicht auch ohne Dashcam geht.


@metehan
Der Staat, in diesem Fall z.B. die U-S-A-U-S-A-U-S-A, bittet nicht, die wedeln mit einem Zettel wo drauf steht "Patriot Act" und FORDERN die
Unternehmen auf Hintertüren zu etablieren und Generalschlüssel raus zu rücken!
Und jeder, der ein wenig klaren Gedankens ist, weiss doch seit der Snowden-Affäre wer alles die Ohren an der Wand hat,
wer nun bis heute stur Ignoriert hat gehört zu den o.g. beiden häufigsten Elementen in unseren Universum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »el Chupa Cabra« (16. Mai 2014, 12:41)


metehan

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Freitag, 16. Mai 2014, 12:48

Sei dir mal nicht sicher dass hier anders ist.Vieles läuft nach der gleichen Muster .
Wir wollen nicht vergessen, Dass der Staat immer Oberhand hat nicht nur in USA Deutschland oder sonst wo auf der Welt.
Solange nichts an Tageslicht kommt oder gut kaschiert wird alles bestens .

Pessimistische Grüsse Metehan

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8

Freitag, 16. Mai 2014, 13:33

Die Dashcam ist ja leider nur der Stein des Anstosses (hier in diesem Thread),
wir haben, was das Ausschnüffeln und benutzen von Fahrzeuginformationen angeht,
noch gar nicht über die Telemetrie Daten unserer Fahrzeuge im Allgemeinen gesprochen!

Das ist aber eine andere Baustelle, und betrifft ebenfalls uns alle.

Was moderne Fahrzeuge alles Speicher ist enorm!
Infos hierzu:
- http://winfuture.de/news,79662.html
- http://www.heise.de/autos/artikel/Daten-…be-1012221.html (Artikel ist aus dem Jahr 2010!)
- http://www.deutschlandfunk.de/datenschut…ticle_id=276374 (wird erst noch kommen)
- http://www.handelsblatt.com/auto/ratgebe…ad/9283050.html

Das ist nur ein Auszug, und diese Liste lässt sich Endlos weiter führen.

=====

Und was den Bereich IT, also alles was mit Computern zu tun hat, angeht,
da erspare ich mir jegliche Anmerkung!
Da sitzt die Datensicherheit (oder Fehlerquelle) ca. 40cm vor der Tastatur.

metehan

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Freitag, 16. Mai 2014, 13:56

Was mir persönlich grosse Sorge macht sind die kleinen micro Kameras .
ich bekomme regelmässig Katologe von Conrad oder von Pearl.
Da sind Microkameras die im Baseballmütze,In Krawate usw. eingearbeitet sind total unauffälig sind(2mm Kamera Linse sichtbar ein Punkt).
Die HD Videos mit Bild und Ton erstellen können und grosse Speicher bis 64 GB gefüttert werden können.
Ein Dashcam ist dagegegen ein Waisenkind ,ich muss Angst haben davor was ich nicht weiss .
Wohin wir am Ende hinkommen ist fraglich und schwer kontrollierbar.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »metehan« (16. Mai 2014, 14:01)


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Freitag, 16. Mai 2014, 14:09

Ist die Büchse der Pandora einmal auf, kriegt man die nie wieder zu!

Das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

metehan

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Freitag, 16. Mai 2014, 14:10

Ja,da müssen wir durch.

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Freitag, 16. Mai 2014, 14:19

Noch ein bisschen Nachschlag für alle Paranoiden?

Immer schön lächeln wenn man unter einer Mautbrücke drunter her fährt!
Die Dinger sind mit "Dashcams" nur so gespickt ...

bella_b33

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Freitag, 16. Mai 2014, 14:22

@bella
Dann hast Du nicht den von mir verlinkten Artikel gelesen!
Richtig, bin derzeit etwas sehr kurz angebunden....
Und letzter Absatz des Artikels:



Zitat

So läuft aktuell ein Verfahren gegen einen hessischen Autofahrer. Dieser wollte mit Hilfe von Dashcam-Bildern nachweisen, dass er auf der Autobahn von einem Verkehrsrowdy genötigt wurde. Allerdings interessiert sich die Polizei ebenso dafür, dass der Autofahrer die fragliche Strecke laut eigenem, kristallklaren Panorama-Video mit ca. 170 Stundenkilometern befahren hat - obwohl dort durchgehend Tempo 100 gilt. Dem Kamerabesitzer droht jetzt ein mehrmonatiges Fahrverbot. Zumindest er wird sich künftig überlegen, ob es nicht vielleicht auch ohne Dashcam geht.
Okay, wer ist auch so dämlich und zeigt der Polizei ein Video, auf dem er sich selber auch strafbar macht? Rowdy hin oder her. Ich fahre allerdings auch nicht in DE mit 170 durch ne 100er Zone, daher mache ich mir da in meinem Fall wenig Sorgen.

Gruß
Silvio
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Freitag, 16. Mai 2014, 15:05

Eine dem Verkehr nicht angepasste Geschwindigkeit,
die Ursächlich für den Unfall schuld ist, wird ebenfalls aufgezeichnet!

Entsprechen einer forensischen Untersuchung, vom Richter angeordnet,
kann so ein Video ebenfalls besonders lustig für den Fahrer werden.
Aus dem Hergang lässt sich durchaus ermitteln ob man zu schnell war und somit
als Verursacher in Frage kommt - oder ob eine Teilschuld impliziert ist.

mavo

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Freitag, 16. Mai 2014, 16:16

"If you've got nothing to hide, you've got nothing to fear"

Ich binzwar kein Jurist, aber aus eigener Erfahrung kann ich anfügen, das man im Streitfall als Unfallbeteiligter immer gehalten ist eigene Beweise vorzulegen welche die Schuldfrage klären helfen.
Bilder einer Dashcam können, auch wenn sie nicht als Beweismittel
dienen, bei der Aufklärung von Unfallhergängen wertvolle Hilfe leisten.

Natürlich ist jedem selbst belassen ob er dies tut oder lieber lässt, weil die Beweise ihn selbst belasten...

Aus diesem Grunde würde ich raten Geräte wie Dashcams oder Radarwarner nicht fest zu installieren oder sie verstecken, damit die Rennleitzung sie nicht einkassieren kann.

Ansonsten halte ich die Regelung Dashcams zu verbieten als sehr "wackelig". Wo ist ein Unterschied zwischen der Dashcam und einer "normalen" Videokamera welche zum Zweck schöner Landschaftsaufnahmen aus dem Fenster gehalten wird? Darf ich überhaupt noch Bilder machen auf der Personen oder deren Privatbesitz abgebildet sind?
Was passiert wenn irgendwann in jeder Brille eine Videokamera steckt und permanent Bilder ins Internet hochläd?

Fragen, fragen, fragen...

P.S.
Ich bin Hobbyfotograf und wurde bereits beim fotografieren einsam in der Gegend liegender Eisenbahnstrecken von senilen Wanderern angepöbelt, weil sie ihre "Rechte am eigenen Bild" gefährdet sahen.
(Ich hatte mit meinem 2 Kg schweren Stativ aber die besseren Argumente zur Hand...) :D
Ich verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung und besten Grüßen ergebenst ihr
mavo