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Chevie

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 08:22

Grüner Politiker Hofreiter will Diesel subvention streichen

Zwar nicht aus dem VW Konzern, trotzdem wichtig (passt zu Mülles Aussage)

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die sofortige Abschaffung der Steuer-Begünstigungen für Diesel-Kraftstoff gefordert.
"Die Dieselsubventionierung ist längst nicht mehr zu rechtfertigen", sagte Hofreiter der "Rheinischen Post".

Nachzulesen ist der ganze Artikel hier auf T-Online
.
Es wären auch fehlerfreie Texte möglich gewesen, auf diesem Gebiet übersteigt das Angebot die Nachfrage sowieso. :D

papa

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 08:58

Ideologie, Scheuklappen oder akademische Blindheit?

Dann muss er sich aber auch Gedanken über die zukünftige KFZ-Besteuerung, Diesel wie Benziner, machen. Denn auch Benziner, vor allem die Modernen, haben oder fabrizieren ähnliche Probleme wie die gescholtenen Diesel.

Wenn auch der Feinstaub momentan aus der Schusslinie ist. was ist mit dem Bremsenabrieb, mit dem Reifen- und Straßen-Abrieb, was ist mit dem sekundären Feinstaub die modernen Benziner produzieren? Was ist mit den Verkehrsleitsystemen die endlich die vielen unnötigen Stopps an den Kreuzungen in den Städten reduzieren, die Rote-Wellen? Was ist mit dem Urlaubsverkehr, der jedes Jahr bei uns Staus von 20 bis 60 km länge produziert? Allein durch vernünftige Verkehrsleitsysteme könnte man den Treibstoff-Verbrauch in den Städten um bis zu 30% senken und damit den Schadstoff-Ausstoß.

ps. die Aufzählungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Grüße Willi

Sie glauben mich verstanden zu haben? Dann muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben.

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Chevie

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 09:23

Hast du schon Politiker gesehen die längerfristig denken? Meist greifen sie doch nur aktuelle Schlagworte auf und formulieren daraus ihre Forderungen. Waren es nicht die Roten und Grünen die vor vielen Jahren geraden haben Dieselfahrzeuge zu kaufen weil deren Effizienz besser ist als die der Benziner. Jetzt dann die Kehrtwende.
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Mittwoch, 22. Juni 2016, 10:36

So ein Blödsinn sind ja nicht nur Diesle PKW betroffen was ist dann mit den LKW s die wurden schon durch Einführung der maut genug bestraft.
ich persönlich habe nichts dagegen wenn die Politik sich entscheidet auf Diesel PKW zu verzichten dann aber bitte geplant, ich habe sowas ähnliches aber schon einmal erlebt mit meine Nissan Patrol, Als neuwagen gekauft ein Kaufargument war die LKW Besteuerung 170€ im Jahr , und nach 2-3 Jahre wurde es geändert und ich durfte ca 680€ Steuern Zahlen im Jahr, was das für den Fahrzeug wert bedeutet hat kann sich sicher jeder vorstellen.
Und diese Befürchtung
habe ich so langsam auch wieder wenn der Diesle Teurer als Benzin ist und noch die Höheren Steuern und die Höheren Anschaffungskosten dann können wir die Kisten wohl nur noch verschenken


PS die Sollen lieber den Soli abschaffen der ist nun wirklich nicht mehr zu rechtfertigen

Naugit

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 18:02

Endlich sehen Politiker ein, dass Dieselautos weg aus den Strassen müssen. Die Technologie der 60er des letzten Jahrhundeerts ist einfach zurückgeblieben und passt nicht zu dem heutigen Fortschritt.

Josl

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 20:50

Von der NOx-Problematik (die hochverdichtende Benzinmotore genau so betreffen wird) abgesehen: die jetzige Generation der CR-Dieselmotore hat mit denen aus den 60ern genau so wenig gemein wie ein jetziger Fernreisebus mit einer Postkutsche. Tatsache bleibt, dass der wesentlich höhere Wirkungsgrad von modernen Dieselmotoren bis zu einer mittelfristig kommenden Ablösung der Verbrennungsmotore für das Erreichen der politisch versprochenen CO2-Ziele m. E. unverzichtbar sein wird.
Das politische Hin und Her auf diesem Gebiet geht auch mir auf den Geist, wenngleich ich langfristig angelegte Konzepte für einen Wandel der Antriebskonzepte für wünschenswert und notwendig halte.
Aber auch hier nur Flickschusterei. Die E-Prämie bringt nur einen Mitnahmeeffekt und keine wirkliche Erhöhung des E-Mobilanteils. Viel besser wären infrastrukturelle Maßnahmen wie z. B. flächendeckende Ladestationen, verkehrsrechtliche Bevorzugungen, beispielsweise kostenfreies Parken auf Flächen der öffentlichen Hand und, und ..... Norwegen ist hier ein gutes Beispiel.

Josl

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Mittwoch, 22. Juni 2016, 22:31

Endlich sehen Politiker ein, dass Dieselautos weg aus den Strassen müssen. Die Technologie der 60er des letzten Jahrhundeerts ist einfach zurückgeblieben und passt nicht zu dem heutigen Fortschritt.
Hallo, da ist die Frage ob Du die Technik der 60.er Jahre beurteilen kannst. Ich denke das man so 1940 geboren sein sollte. Denn ein gewisses Alter muss wohl da sein, um technische Zusammenhänge zu erkennen bzw. zu begreifen können. Ein PKW-Diesel aus dieser Zeit ist eher mit einem alten Traktor zu vergleichen, als der heutige PKW-Dieselmotor. die CR-Technik war noch nicht vorhanden(evtl. in der Entwicklung). Da von zurückgebliebener Technik zu sprechen ist schon sehr gewagt. Gruß Fritz
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Donnerstag, 23. Juni 2016, 08:34

Endlich sehen Politiker ein, dass Dieselautos weg aus den Strassen müssen. Die Technologie der 60er des letzten Jahrhundeerts ist einfach zurückgeblieben und passt nicht zu dem heutigen Fortschritt.
scheinst ja nicht wirklich viel Ahnung zu haben, die heutigen diesen haben nicht viel mit den Diesel der 60 Jahren mehr zu tun, und zur deiner Info den Diesel gab es schon im Letzten Jahrtausend im 1800 Jahrhundert

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 10:11

Endlich sehen Politiker ein, dass Dieselautos weg aus den Strassen müssen. Die Technologie der 60er des letzten Jahrhundeerts ist einfach zurückgeblieben und passt nicht zu dem heutigen Fortschritt.
scheinst ja nicht wirklich viel Ahnung zu haben, die heutigen diesen haben nicht viel mit den Diesel der 60 Jahren mehr zu tun, und zur deiner Info den Diesel gab es schon im Letzten Jahrtausend im 1800 Jahrhundert

Oh, Oh,
wer im Glashaus sitzt..........?
Falls Du das 18. Jahrhundert meinst, bist Du ein wenig früh dran.
Immerhin ist das letzte Jahrtausend stimmig.
Für mich ist das trotzdem nicht ausreichend.
Also, lies noch mal nach, bevor Du andere Meinungen bewertest.

Gruß

Hannes

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 10:26

Endlich sehen Politiker ein, dass Dieselautos weg aus den Strassen müssen. Die Technologie der 60er des letzten Jahrhundeerts ist einfach zurückgeblieben und passt nicht zu dem heutigen Fortschritt.
scheinst ja nicht wirklich viel Ahnung zu haben, die heutigen diesen haben nicht viel mit den Diesel der 60 Jahren mehr zu tun, und zur deiner Info den Diesel gab es schon im Letzten Jahrtausend im 1800 Jahrhundert

Oh, Oh,
wer im Glashaus sitzt..........?
Falls Du das 18. Jahrhundert meinst, bist Du ein wenig früh dran.
Immerhin ist das letzte Jahrtausend stimmig.
Für mich ist das trotzdem nicht ausreichend.
Also, lies noch mal nach, bevor Du andere Meinungen bewertest.

Gruß

Hannes
Lieber Hannes stimmt 19 Jahrhundert habe mich vertan die erste Diesel Motorenfabrik wurde dennoch 1898 eröffnet,

zum glück sind Meinungen ja einigermaßen frei im diesen Land, und ein Diesle als uralt Technik zu bezeichnen und eine Benziner eben nicht das ist halt völliger quatsch.






Durch sein im Verlag von Julius Springer erschienenes Buch Theorie und Konstruktion eines rationellen Wärmemotors zum Ersatz der Dampfmaschinen und der heute bekannten Verbrennungsmotoren (1893)[9] fand er Kontakt zu Heinrich von Buz, dem Generaldirektor der Maschinenfabrik Augsburg, aus der später (1908) die Firma MAN AG hervorging.[10] Unter finanzieller Beteiligung der Firma Friedrich Krupp entwickelte Rudolf Diesel dort ab 1893 den Dieselmotor. Am 10. August 1893 lief dann der erste Prototyp des neuen Motors aus eigener Kraft.1897 war das erste funktionstüchtige Modell dieses Motors fertig. Es lief mit einem Wirkungsgrad von 26,2 Prozent. Ohne die Ingenieure von MAN und die finanzielle Unterstützung hätte Diesel den Motor nicht zur Serienreife gebracht. Aus der geplanten halbjährigen Entwicklungszeit waren vier lange Jahre mit zahlreichen Rückschlägen geworden. Diesels größtes Problem war, dass die bei MAN entwickelte Technik nicht mehr seinem Patent entsprach.
Beginn der Motorenproduktion
Am 1. Januar 1898 wurde die Dieselmotorenfabrik Augsburg gegründet. Am 17. September 1898 kam es zur Gründung der Allgemeinen Gesellschaft für Dieselmotoren. Im selben Jahr wurden die ersten Dieselmotoren in den Vereinigten Staaten und der erste Sulzer-Dieselmotor[11] in der Schweiz gebaut. Wegen chronischer Erschöpfung hielt sich Diesel im Herbst 1898 in der Heilanstalt Neuwittelsbach bei München auf.
Im Herbst 1900 wurde in London die Diesel Engine Company gegründet. Auf der Weltausstellung in Paris wurde der Dieselmotor mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Im Frühjahr 1901 zog Diesel mit seiner Familie in eine neu erbaute Villa an der Maria-Theresia-Straße 32 in München.[12]
Rudolf Diesel arbeitete ab etwa 1900 vorübergehend auch in der Leobersdorfer Maschinenfabrik in Österreich, um den Dieselmotor einzuführen. Fünf Jahre später wurden in Leobersdorf die ersten Dieselmotoren Österreichs gebaut. Die ersten Motorschiffe mit Dieselmotor entstanden 1903. Im Jahr 1908 wurde der erste Kleindieselmotor gebaut.
Jahrelange Patentprozesse zerrütteten Diesels Gesundheit. Auch wirtschaftlich ging es bergab – zum Geschäftsmann hatte der geniale Ingenieur kein Talent. Im Jahr 1911 wurde die Dieselmotorenfabrik Augsburg wieder aufgelöst. Im selben Jahr wurde die Diesel Motor Company of America durch ein Joint-Venture zur Busch-Sulzer Bros. Diesel Engine Company.
Mit der Selandia lief 1912 in Kopenhagen das erste hochseetüchtige Diesel-Motorschiff vom Stapel. Im selben Jahr gab es die erste Diesellokomotive.

papa

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 12:41

Hallo Leute,

bevor wir hier mit Geschichtsunterricht weitermachen,
es geht hier um die Zukunft der Verbrennungsmotoren und für einzelne Politiker ist anscheinend nur der Diesel das Problem. Dass der Dieselmotor einen sehr hohen Stand in seiner Entwicklung erreicht hat, sollte man nicht in Frage stellen, wo es hapert ist die Abgasnachbehandlung und hier scheint wohl eine Art Stillstand eingetreten zu sein.

Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt (erkennen will), den bestraft die Zukunft. 8)
Sei es nun Volkswagen oder einer seiner Mitbewerber, wer nicht deutlich Hand anlegt bleibt in Zukunft, nicht nur mit seinen Verbrennungsmotoren, auf der Strecke.
Grüße Willi

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12

Donnerstag, 23. Juni 2016, 13:29

Nein Willi,
es geht hier um den Dieselkrafsstoff (siehe Überschrift) und die hierauf entfallende Mineraloelsteuer.
Dabei geht es zwangsläuftig auch um Historie und Gegenwart.
Die niedrigere Besteuerung des Dieselkraftstoffes ist ein alter Hut und eigentlich nur aus der Geschichte (Transportwesen, Landwirtschaft u.u.) begründet.

Die Diskussion setzt im wesentlichen bei der Forderungen zur Abschaffung der steuerlichen Subventionen zum Dieselkraftstoff an.
Dies wird als Unterstützung der Autokonzerne zum Ausstieg aus der Dieseltechnologie begründet.
Um Benzin, LPG und Erdgas geht es (noch) nicht.
Der User Chevie hatte in seinem Beitrag den Link zum Artikel über die Forderung des Abgeordneten auch gesetzt.
Anton Hofreiter ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag und präsentiert somit die Meinung seiner Partei.

Damit ist der Motor noch nicht tot.
Sein scheinbarer, monetärer Vorteil, gegenüber den Motoren mit alternativer Energieversorgung, verringert sich allerdings.

Gruß

Hannes

@Handeloh: Du hast 18. Jahrhundert geschrieben und das war nun zwangsläufig Anno 1800 mit dem Beginn des 19.Jahrhunderts im Jahre 1801 erledigt.
Du mußt mit dem Beginn der Jahrhundert immer 100 Jahre rückwärts rechnen.
Erdoel wird zwar schon seit Jahrtausenden gefördert. Die Brennstoffgewinnung (Petroleum) hieraus wurde jedoch erst Mitte des 19. Jahrhundert patentiert.

papa

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Donnerstag, 23. Juni 2016, 14:31

Hallo Hannes,

wenn du die weiteren Aussagen und Meinungen Hofreiters, zum Thema Diesel und Diesel-Ausstieg, in den oben zitierten Artikel mit einbeziehst, dann wird sein dein Beitrag dazu relativieren.

Es liegt wohl auch mal wieder an der Art der Berichterstattung der Presse die gerne mal etwas selektiert und aus der Gesamtheit der Meinung von Herrn Dr. Anton Hofreiter filtriert.
Grüße Willi

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Freitag, 24. Juni 2016, 11:52

Selbst wenn der Hofreiter recht haben sollte und Diesel zu verteufeln ist:

Dann aber bitte ab morgen, ab demnächst, für diejenigen, die sich dann immer noch einen Diesel zulegen wollen, für diejenigen, die dann genau wissen, worauf sie sich einlassen.
Es ist ein Verbrechen an das Volk, die Leute für ihr Handeln in der Vergangenheit – einen Diesel zu kaufen – rückwirkend zu bestrafen. Das ist auch sinngemäß so im Grundgesetz verankert und nennt sich Rechtssicherheit, bezogen auf in die Vergangenheit gerichtete Gesetze.
Aber der Hofreiter ist mir noch nie durch intelligente Bemerkungen aufgefallen.
Also: Steuererhöhungen für Dieselfahrzeuge bitte nur für PKW-Käufe, die sich auf ein in die Zukunft gerichtetes Kaufdatum beziehen.

Was will der Schwachkopf denn damit bewirken? Selbst wenn ich meinen gerade neu erworbenen Diesel wegtue, weil ich der Umwelt etwas Gutes tun will: Dann landet der Diesel nicht in der Schrottpresse und damit in der Vergangenheit. Nein, jemand anderes kauft ihn und fährt damit weiter. Nur habe ich tausende von Euros sinnlos verplempert und die Gewissheit in meinen Genen verankert, niemals mehr etwas Grünes zu wählen.

Rudi
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15

Freitag, 24. Juni 2016, 18:11

Bei den Plänen von Anton Hofreiter geht es um die Beseitigung der Steuervorteile des Dieselkraftstoffs gegenüber dem Benzin, also um die Mineralölsteuer. Dies ist eine Verbrauchssteuer (wie z. B. auch die div. Alkoholsteuern), die quasi an der Tankstelle erhoben wird - im Gegensatz dazu steht die Kfz-Steuer, die mit Steuerbescheid gegenüber dem Kfz-Halter als Steuerschuldner erhoben wird. Nur diesen könnte man theoretisch von zukünftigen Änderungen ausnehmen. Für die Mineralölsteuer geht dies schon rein praktisch nicht.
Eine Änderung bzw. die Anpassung der Besteuerung des Diesels an den Benzin kann und wird deshalb auch nicht rückwirkend erfolgen, sondern nur für den zukünftigen Dieselverbrauch. Ein Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot ist deshalb nicht gegeben.
Die von Anton Hofreiter vorgetragenen Pläne zur Mineralölsteueranpassung beim Diesel müssen bei der Kfz-Steuer aber zu einer Verringerung führen. Die Begründung für die gegenwärtig höhere Kfz-Steuer ist ist vor allem die geringere Mineraöllsteuerbelastung.
Meines Wissens gehört die Partei der Grünen nicht zur Regierungsfraktion. Es ist aber nicht nur ihr Recht, ich finde sogar ihre Pflicht, beabsichtigte Gesetzesänderungen vor Wahlen der Bevölkerung darzustellen. Das muss mir alles nicht gefallen, trotzdem ist für mich keiner mit abweichenden Vorstellungen ein Schwachkopf. Im besonderen Anton Hofreiter: neben unserem Dieselthema hat er ja kürzlich eine Abschaffung der Massentierhaltung gefordert. Unintelligent?


Josl