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VW News

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Freitag, 1. August 2014, 16:17

VW trennt sich von Produktionsvorstand Michael Macht

Europas größter Autobauer Volkswagen trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Produktionsvorstand Michael Macht. Der Aufsichtsrat und der Top-Manager hätten sich "einvernehmlich" darauf verständigt, dass Macht sein Amt niederlege, wie es aus dem Unternehmen hieß. Vorstandschef Martin Winterkorn

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2

Samstag, 2. August 2014, 07:04

Ich ahne das für die Maschinenbauer jetzt ein eisiger Wind wehen wird!
Mal sehen ob diese Aktion genau so ein Desaster wird wie mit dem López-Effekt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_I…_Arriort%C3%BAa

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RVO (02.08.2014)

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Samstag, 2. August 2014, 11:31

Ja, es ist nach allem, was VW in letzter Zeit verlautbaren ließ, zu befürchten, daß jetzt die Sparkeule ausgepackt wird zu Lasten der Mitarbeiter und der Kunden.

papa

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4

Samstag, 2. August 2014, 13:40

daß jetzt die Sparkeule ausgepackt wird ...
... zu Lasten der Mitarbeiter und der Kunden.
Macht durchaus Sinn, ...
... , wenn das aber das Konzept werden sollte, um die Gewinnmarchen zu verbessern, da könnte der Schuß auch in die andere Richtung losgehen.

Wenn sie aber den Weg beschreiten, Fehler zu beseitigen die bereits in einem früheren VW News zu lesen waren ...

Zitat

VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh: ...
... Angesichts der branchenüblichen Zuwächse auch beim VW-Haustarif muss laut Osterloh die Frage lauten: "Warum kommt die Produktivität da nicht so wie bei anderen?" Die Antwort sei einfach: Aufstellung und Verfügbarkeit der Produktionsanlagen seien mangelhaft, was eindeutig Versäumnisse des Managements seien.

"Wenn ich eine Ausbringung habe, die irgendwo bei 90 Prozent geplant war, und ich nur 70 Prozent aus der Anlage herauskriege, dann hat man ein paar Verluste", erklärte Osterloh. Der Konzern steuere bereits gegen. "Wir gehen davon aus, dass wir im September/Oktober genau den Stand haben, den wir in der Produktivität brauchen. Und dann werden wir
uns noch einmal über das Thema Arbeitskosten unterhalten." ...
... dann ist die Entlassung von Produktionsvorstand Michael Macht die erste Konsequenz und als nächstes sollten sie mal den zuständigen Einkauf unter die Lupe nehmen.

Grüße
papa
Grüße Willi

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5

Sonntag, 3. August 2014, 08:13

@papa

Warum sollte man den Einkauf unter die Lupe nehmen, wenn bei der Herstellung anstatt von geforderten 90% nur 70% erreicht werden?
Ich würde dann mal eher fragen: WARUM sind es nur 70%?

- liegt es an Bauteilen die nicht automatisierungsrecht konstruiert wurden?
- ist der Preisdruck der Maschinenbauer so hoch gewesen das die Auslegung hier versagte?
- wie wurden die Produktionsmaschinen konstruiert, mit welchen Musterbauteilen, wie oft wurden die Musterbauteile - bis zur Inbetriebnahme der Produktionsanlage - noch geändert?

Ich kenne das Desaster nur zu gut, was IMMER auf einen Maschinenbauer ein drischt, wenn
die Automobil(zuliefer)-Industrie neue Produkte herstellen will und dafür neue Maschinen benötigt.

Die Entwickler von Fahrzeugteilen interessiert es einen DRECK ob deren Bauteile sich überhaupt maschinell
be- oder verarbeiten lassen, geschweige denn automatisiert Montieren lassen.

Dann kommen die Anforderungen an die Qualität und max. möglichen Abweichungen der Toleranzen!
Die Forderungen, anhand nicht vorhandener Pflichtenhefte, sind meist kaum realisierbar - da werden mit Zahlen
um sich geworfen die fern ab jeglicher Realität sind.
Diese Schlauköpfe, wo ich oft nicht weiss wie die das Studium überhaupt geschafft haben, wissen meist nicht
das man für eine zu erreichende Präzision meist um den Faktor 5-10 genauer Prüfen/Messen muss um deren
Forderung zu erreichen.

Au, und dann die Forderungen nach der Taktzeit!
Jetzt laufen die studierten Vollpfosten zur Höchstform auf ...
Ein Beispiel:
Es sollen die beiden Hälften eines Turboladers montiert werden, die Flanschverbindung verfügt hierzu über fünf Verschraubungen.
Das Unterteil soll hierzu über ein Werkstückträgersystem auf Position gebracht werden, das Oberteil automatisiert zu geführt.
Die nötige Präzision bewegt sich, für das Fügen, bei ±0,02mm - ergo sollte die Fügemechanik über eine Genauigkeit von ±0,01mm verfügen!
(technisch machbar, aber hier tun sich schon Wagenladungen von Fässern ohne Boden auf)
Die Schrauben werden über Schläuche zum Schrauber zugeschossen - einfache und bewährte Methode, nichts Kompliziertes!
Blöd nur das von den fünf Schraublöchern mindestens zwei so verdeckt sind das man mit normalen Schraubern diese nicht erreicht.
Also muss ein Sonderschrauber her, oder man muss es mit zwei unterschiedlichen Schraubern realisieren - mit aufwändiger Kinematik
den Schrauber positionieren.
Die dafür nötige Konstruktion, und Mechanik, wird also immer aufwändiger, komplizierter und ist kaum noch zugänglich!
Zu Berücksichtigen gilt es dann für jeder Verschraubung:
- Fädelstufe
- Gewindereibung
- Anzugsmoment
- Eindrehtiefe
- Auswertung und Protokollierung jeder Verschraubung
- Kennzeichnung des Bauteils als IO - NIO - Nacharbeit
Vorgabe für das Verschrauben: 20 Sekunden
Dazu gehören:
- Positionieren des Werkstückträgers (Unterteil) - Rundschalttisch oder linearer Werkstückträger-Transport (1,5-2s)
- Zuführen des Oberteils (1s)
- Positionierung und aufsetzen des Oberteils auf das Unterteil (2-3s)
- Zuschießen der drei Schrauben zum Linearschrauber (je Schraubvorgang einzeln) (parallel zum Positionieren)
- Positionieren des Linearschraubers auf die drei Schraublöcher (pro Schraubloch 1s)
- Schraubvorgang (3s pro Schraubvorgang)
- Zuschiessen der zwei Schrauben für den Winkelschrauber (je Schraubvorgang) (parallel zum Positionieren)
- Positionieren des Winkelschraubers auf die zwei verdeckten Schraublöcher - der Linearschrauber muss aber erst in Grundstellung sein, in Arbeitsstellung ist er Störkontur (1s pro Schraubvorgang)
- Schraubvorgang (3s pro Schraubvorgang)
Blöd das wir hier schon bei 26 Sekunden pro Einheit sind, eine Folge davon weil man erheblich mehr Kinematik benötig.
....
Und da so eine Montage es ja nicht dabei belässt, nur die beiden Hälften miteinander zu verbinden, muss ja auch die Anlenkung für das
Bypassventil montiert werden - die Koppelstange steht natürlich räumlich "irgendwo".
Also muss eine drei dimensionale Halterung geschaffen werden, äusserst präzise, damit dann die Kugelpfanne auf den Kugelkopf
gesteckt werden kann.
Präzision ist erforderlich, denn die Bypassklappe muss ja im Geschlossenen Zustand dicht sein - die Ausrichtung und Montage muss hier den
Gegebenheiten der Vormontage, inkl. deren Defizite bei den Toleranzen, folgen.
Schon ein Kunststück in solch beengten Verhältnissen so eine Montage hinein zu konstruieren.
....
Hat man dann soweit alle Hürden und Hindernisse bewältigt, die ganze Mechanik in den zur Verfügung gestellten Bauplatz rein gequetscht,
kommt so ein ganz kluger Kopf, dem dann ganz plötzlich aufgefallen ist das in der Halle, wo die Maschinenanlage rein soll, genau da ein
Hallenpfeiler steht und die Anlage doch um 500mm schmaler sein MUSS.

Das ist nur ein kleiner Abriss aus meinem täglichen Arbeitsalltag!
Unmögliches erledigen wir sofort, Wunder dauern nur etwas länger.

Hier ist nach meiner Meinung der Einkauf eines Automobilhersteller die falsche Adresse.
Es wäre unheimlich WICHTIG das die Entwickler für das automatisierungsgerechte Konstruieren sensibilisiert werden.

Die primitivste Art eine Bewegung, von A nach B, durch zu führen ist immer noch die schiefe Ebene,
allerdings scheint dieses sehr alte Wissen im Studium unter zu gehen.
Es ist wohl wichtiger die Stellenausschreibungen, am schwarzen Brett der Uni, zu studieren - wo man viel Geld verdienen kann und gute Aufstiegsmöglichkeiten findet.
Das aber die frisch graduierten technischen Wissenschaftler in deren ersten Jahren nichts anderes sind als bessere Lehrlinge wird hier gerne vergessen,
denn wirklich Können tun die NICHTS.

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papa

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Sonntag, 3. August 2014, 09:34

Warum sollte man den Einkauf unter die Lupe nehmen, wenn bei der Herstellung anstatt von geforderten 90% nur 70% erreicht werden?
Ich würde dann mal eher fragen: WARUM sind es nur 70%?
Hallo elCC

Warum der Einkauf?
- Weil viele Produktions-Anlagen, deren Planung, Herstellung, Montage und Inbetriebnahme Fremdvergabe sind,
- weil Einkäufer zur rechten Zeit nur auf den niedrigsten Preis schauen, ohne dabei näher auf eine Lieferantenbewertung (in Punkto Zuverlässigkeit, Leistung, Qualität) achten,
- weil bei der Ausschreibung im Lastenheft oft wesentliche Angaben, teilweise auch wissentlich, fehlen,
- weil denen (mangels Interesse) die Probleme einer fertigungsgerechten Konstruktion unbekannt sind, es fehlt oft die Rückmeldung,
- ...

Die Probleme in den Abläufen könnte man noch wesentlich tiefer diskutieren, aber das würde zu weit führt.
Danke trotzdem für deinen Ausführungen.

Grüße
papa
Grüße Willi

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Sonntag, 3. August 2014, 14:04

Hallo "elCC" und "papa",
man merkt, dass ihr beiden schon kräftig in Entwicklungsprojekte eingebunden ward bzw. mitgearbeitet habt. In euren Chor kann ich mit einstimmen. Trotz sorgfältigster Ausarbeitung von Lastenheft und dann Überleitung ins Pflichtenheft, kamen danach immer neue Wünsche/Forderungen dazu. Das waren dann die "Kostentreiber". Mein (ehemaliger) Betrieb hat sich damit auch schwergetan. Aber es wurden dann "Werkzeuge" geschaffen, die zumindest einen Großteil der Probleme reduzierten -z.B. Projekt-Ablaufplan und regelmäßige sog. "Reviews" beim Produktionsvorstand. Unser Pro-Vorstand war so "locker", dass alle Problem offen angesprochen werden konnten - man hatte Vertrauen zu uns - und das ist wichtig. Es wurde nicht der "Schuldige" gesucht, sondern wie kann das Problem gelöst werden! Aus "Problemen" wurden "Aufgaben" gemacht; denn Aufgaben kann man lösen. Probleme meistens nicht!
Ja, das Thema Entwicklung und Kostendruck ist sehr vielseitig...
Gruß
Hartmut

PS: Eine kleine Erläuterung zu "Lastenheft" und "Pflichtenheft":
Das Lastenheft ist der Wunschzettel (meistens vom Produktmanager) oder "bildlich" gesprochen: der Wunschzettel des Kindes, was es sich zu Weihnachten wünscht.
Das Pflichtenheft wird schon in der Projektgruppe (mit Entwickler, Qualitäter, Einkäufer, Technologen, Service, Produktmanager, Vertrieb usw.) gemeinsam erarbeitet. Damit soll erreicht werden, dass man die gemeinsam erarbeiteten Ziele auch erreicht. Wenn das Pflichtenheft verabschiedet ist, ist Redaktionsschluss! So sollte es sein...
Die Eltern besprechen den Wunschzettel ihres Kindes und streichen einige Wünsche - die dann auch erfüllt werden (sollten).
Das war eine "kleine" Belehrung über Lastenheft und Pflichtenheft für diejenigen im Forum, die gar nichts oder nur wenig damit zu tun haben. :D :D
Faulheit ist die Kunst sich auszuruhen, bevor man müde wird!
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8

Sonntag, 3. August 2014, 14:53

Nur meistens ist es ja so, dass das Lastenheft akzeptiert werden muss. Ansonsten gibt es halt den Auftrag nicht. :)

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el Chupa Cabra (03.08.2014)

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Sonntag, 3. August 2014, 16:35

Nur meistens ist es ja so, dass das Lastenheft akzeptiert werden muss. Ansonsten gibt es halt den Auftrag nicht. :)

Flow,

da liegt ja bereits einer der beschriebenen Problempunkte.

Spart man sich das Pflichtenheft, so wie es audifreund nennt, oder die Entwicklungsspezifikation, wie die detaillierte Anforderung bei uns genannt wurde, sind die Probleme vorprogrammiert.

Nur eine abgestimmte klare Vorgabe vermeidet Irrläufer, Falschinterpretationen und damit unnötige Kostentreiber. Zum Zweiten, sind dann auch vom Auftragnehmer vernünftige und belastbare Terminplanungen erstellbar, die dann in den weiteren Planungen integriert werden können. Das Ganze darf auch nicht gleich in Stein gemeißelt sein, ein mehrfacher Iteration-Prozess verfeinert und präzisiert die Vorgaben und damit die Belastbarkeit aller Daten.

Bei kleinen überschaubaren Aufträgen kann das Lastenheft durchaus bereits das Pflichtenheft ersetzen. Unnötige Massen von Dokumentationen können auch zu unverhältnismäßigen Preistreibern werden.

Grüße
papa
Grüße Willi

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »papa« (3. August 2014, 16:43)


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Sonntag, 3. August 2014, 16:37

Abgesehen von der Unverantwortlichkeit ein Lastenheft überhaupt nach Draussen zu geben,
steht dann was in einem Pflichtenheft was dann aber, nach der Umsetzung, ja gar nicht so gemeint war ... *würg*
... man hätte doch wissen müssen Das ... wenn man darüber nachdenkt hätte man erkennen müssen ...
Typische Argumentationsketten die man von Entwicklern und Projektunbeteiligten zu hören bekommt,
die stellenweise nicht mal am Pflichtenheft mit gearbeitet haben.

Und man soll es nicht für Möglich halten welch namhafte Unternehmen nicht in der Lage sind Pflichtenhefte zu erstellen!
Die entstehen dann während der Konstruktion, Montage, Inbetriebnahme und der zwei jährigen Herstellergewährleistung.

Und was den "Einkauf" angeht, die Knebelknechte eines jeden Unternehmens, wo meist nur Leute sitzen die
von der Technik so viel Ahnung haben wie eine Kuh vom Fliegen ... nein, keine Diskussionsgrundlage.
Mir sind bisher nur wenige techn. Einkäufer begegnet die sich in die Niederungen der gemeinen Techniker begeben haben,
und dann auch noch sich mit gutem Sachverstand auszeichneten.

papa

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Sonntag, 3. August 2014, 16:57

Mir sind bisher nur wenige techn. Einkäufer begegnet die sich in die Niederungen der gemeinen Techniker begeben haben,
und dann auch noch sich mit gutem Sachverstand auszeichneten.
Mir eigentlich keiner, zu mindest nicht freiwillig.

Wie heißt es doch gleich noch, wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss halt der Prophet zum Berg kommen, oder war es umgekehrt, egal. Ich bin nicht nur einmal mit unserem Projekteinkauf zusammen gerückt, ist auch eine gewisse Erziehungssache, letztlich ging ohne Rücksprache und Freigabe nichts mehr raus. ;)

Grüße
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Sonntag, 3. August 2014, 17:49

Ach ist das schön, dass die Geschichte mit den Lasten/Pflichtenheften nicht nur bei uns so läuft. Vor allem die Argumentationen á la das ist doch wohl klar, dass das so gemacht wird, etc. sind immer wieder super.

Zu dem, dass Einkäufer meistens mehr mit Zahlen jonglieren als mit techn. Grundgedanken, da gehe ich mit. Dennoch erleben wir immer mehr, dass die lieben Kunden ihre Einkäufer haben und auf ca. 3 Einkäufer ein Techniker aus dem Kompetenzcenter des jeweiligen Gebietes. Und die sind äußerst fit, weil die Damen oder Herren meistens vorher genau an der Stelle beim Zulieferer saßen, bei welchem wir jetzt angestellt sind.

Also ganz so schlimm sieht es zumindest bei uns nicht aus.

btw: Interieur, Sichtbauteile :)

ALF229

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Baujahr: Produktion am 03.12.11, zugelassen am 15.12.11; Injektoren Zylinder 1+2 bei km 94.700 ausgefallen, Injektor Zylinder 4 bei km 111.470 ausgefallen; hinten rechts Fahrwerkfeder gebrochen bei km 130.031, Lagerbock hinten links gerissen bei km 149.300, Maßnahme 23Q2 S bei km 171.200

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Dienstag, 5. August 2014, 19:09

Hey jetzt macht ihr aber ganz schönes "Stimmungsbarometer" :D

Der Nächste der gehen wird ist der Klingler!