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VW News

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1

Dienstag, 14. Mai 2013, 15:35

VW-Mitarbeiter fordern 5, 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Zehntausende VW-Mitarbeiter haben sich am Dienstag vor dem Hochhaus des Konzernvorstands in Wolfsburg versammelt und damit den Tarifkonflikt bei Europas größtem Autobauer angeheizt. Nach Gewerkschaftsangaben versammelten sich am Dienstag 31.000 Beschäftigte. Mit Trillerpfeifen

bella_b33

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2

Dienstag, 14. Mai 2013, 19:04

Hallo,

Jaaaah mit Trillerpfeifen.....voll tolll, ABER irgendwie nicht so richtig zu ende gedacht, in meinen Augen. Irgendwann fällt die Gierigkeit einem auf die Füße(ich denke sooo schlecht gehts den Mitarbeitern bei VW sicherlich nicht).....spätestens wenn das Unternehmen dann in Deutschland Stellen abbaut und im Ausland, wo man weniger Probleme mit Arbeitnehmern hat, dann halt aufstockt oder aber man stockt mit Zeitarbeitern weiter auf(und DIE haben wirklich ein grausames Leben, wie ich finde).......denkt mal drüber nach!

Gruß
Silvio
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Micha

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3

Dienstag, 14. Mai 2013, 19:32

Hi,

ist ja nicht nur VW. Die komplette IGM hat das Prinzip nicht verstanden.
Klar wenn mein Unternehmen gut läuft dann immer raus mit der Kohle an die Mitarbeiter, aber wenn man von 3 schicht auf 2 Schicht einkürzt den Mitarbeiten die Zulagen streicht und auch noch verlangt wird 2,5 Stunden pro Tag mehr zu arbeiten dann ist in meinen Augen was falsch gelaufen.
LG Micha

Euer VW Tiguan Forum Administrator

WK64

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4

Mittwoch, 15. Mai 2013, 19:41

Hallo zusammen,

ok das nächste mal fordern wir 5,5% weniger. vielleicht haben wir es dann "das Prinzip" verstanden. ?( 8|

Ganz liebe Grüße
wk64 :sry:
Hi,

ist ja nicht nur VW. Die komplette IGM hat das Prinzip nicht verstanden.
Klar wenn mein Unternehmen gut läuft dann immer raus mit der Kohle an die Mitarbeiter, aber wenn man von 3 schicht auf 2 Schicht einkürzt den Mitarbeiten die Zulagen streicht und auch noch verlangt wird 2,5 Stunden pro Tag mehr zu arbeiten dann ist in meinen Augen was falsch gelaufen.
Gruß Werner :thumbup: :HeB:

Micha

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5

Mittwoch, 15. Mai 2013, 20:21

Hallo WK64,

naja obiges Szenarium spielt sich da ab wo ich meine Brötchen verdiene.
Was die 3,4 Pozent jetzt heißen sag ich dir im Klartext.

Mitarbeiter werden entlassen um die Mherkosten aufzufangen.
Wenn du das willst ists OK.
Für mich macht diese Lohnerhöhung in diesem Jahr keinen Sinn und ich werde gern darauf verzichten wenn ich deswegen im nächsten Jahr noch Arbeit habe.

Nur mal soviel dazu.
LG Micha

Euer VW Tiguan Forum Administrator

WK64

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6

Mittwoch, 15. Mai 2013, 22:24

Hallo lieber Micha,

ich will mich ja gar nicht streiten und sicherlich kennst Du den Betrieb in dem Du arbeitest viel besser als ich.

Aber mal nur ganz nebenbei !! Wenn ein Betrieb 100€ Umsatz macht und er einigermaßen gut organisiert ist hat dieser eine Lohnkostenquote von ca. 20%. Auf Einfach ! Von den 100 € Umsatz bezahlt der Betrieb 20 € Lohn !! OK ? wenn denn nun die 3,4% drauf kommen macht das 20,68 € !! OK ? Das heißt die Lohnkostenquote steigt auf 20.68%.

Die Preissteigerung (zumindest in der Metall- u. Elektroindustrie) bedeutet: was der Arbeitgeber von den Kunden an mehr verlangt beträgt ca. 3% in Branchendurchschnitt im Jahr. Also Umsatz steigt auf 103 € ! Weiter beträgt die sogenannte Proktivitätssteigerung (in der M+E Industrie) ca. 3-4% (das ist so der übliche Wert im Schnitt der letzten 10 Jahre) Das heißt die Lohnkosten am Umsatz sinken ! immer noch OK?

Also Endabrechnung 20,68 € minus 3% Produktivitätssteigerung (um mal den niedrigen Wert zu nehmen) = 20,06 € bei 103 € Umsatz beträgt die Lohnquote nunmehr 19,48 %.

Ähmmm ach ja !!!! ich hatte vergessen das es ja noch zwei Null Monate (Mai und Juni) gibt, damit beträgt übrigens die diesjährige Steigerung statt 3,4% nur 2,9%

Da ich selbst einen eigenen Betrieb (mit derzeit 220 Beschäftigten) besitze, weiß ich sehr wohl wie gerechnet wird. In unseren Angebotskalkulationen wird genau das so berücksichtigt! Wenn Dir Dein Arbeitgeber wat anderes versucht zu verkaufen, solltet Ihr Euch mal mit den Jungs und Mädels von der IG Metall unterhalten. Die haben nämlich das Prinzip verstanden :sry: . Wenn Du behauptest, das dadurch Mitarbeiter entlassen werden müssen. Dann ist das entweder nur Dumm oder da wird was Nachgeplappert, was hinten und Vorne nicht den Tatsachen entspricht oder es liegt an ganz anderen Gründen, die nicht dargestellt werden.

Wenn unsere Betriebsratsvorsitzende so was von sich geben würde, würde ich dafür sorgen das Sie mal ein vernünftges Wirtschaftsausschußseminar besuchen sollte. (Muss ja nicht unbedingt bei der IGM sein, die bringen den Betriebsräten leider auch andere Dinge bei) :S aber 1 + 1 zusammenrechen sollte Sie schon können.

Sorry das es doch noch so lange geworden ist, aber ich hatte das dringende Bedürfnis einiges klar zu stellen, übrigens du kannst das ja auch mal mit den 2,2% im nächsten Jahr rechnen vieleicht ist ja dann noch was übrig um auch jemanden einzustellen !!

Viele Grüße

WK64 :erledigt:
Gruß Werner :thumbup: :HeB:

Fossybaer

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7

Freitag, 17. Mai 2013, 16:23

@WK64: Danke für diesen Beitrag!

Vollste Zustimmung (obwohl ich auch mehr der Arbeitgeberseite zugewandt bin (leidende Funktion bei einem großen Automobilzulieferer:-)

Wir wurden jahrelang von Heuschrecken ausgepresst und bezüglich Arbeitszeiten, Löhne und Sozialleistungen gebeutelt - das es auch anders geht, und man dann durchaus auch noch Geld verdienen kann, beweist unser neuer Besitzer eindrucksvoll!!

VG

Fossybaer

ALF229

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8

Freitag, 17. Mai 2013, 21:23

Hallo lieber Micha,

ich will mich ja gar nicht streiten und sicherlich kennst Du den Betrieb in dem Du arbeitest viel besser als ich.

Aber mal nur ganz nebenbei !! Wenn ein Betrieb 100€ Umsatz macht und er einigermaßen gut organisiert ist hat dieser eine Lohnkostenquote von ca. 20%. Auf Einfach ! Von den 100 € Umsatz bezahlt der Betrieb 20 € Lohn !! OK ? wenn denn nun die 3,4% drauf kommen macht das 20,68 € !! OK ? Das heißt die Lohnkostenquote steigt auf 20.68%. ....
Hallo WK,

erst Mal danke für diese Erklärungen. Sind ja soweit nachvollziehbar. Ich habe dazu nur eine Frage, du beziehst dich auf den Umsatz, warum nicht auf den Gewinn? Umsatz generieren ist ja nun wahrlich kein Problem und mit einer reinen Umsatzrechnung könntest du demnach so ziemlich jede Lohnsteigerung begründen. Nur Umsatz ist nun Mal kein Gewinn und davon sollte meiner Meinung nach ein Unternehmen leben können.

Was mich bei allem Verständnis für diese Lohnforderungen allerdings viel mehr fuchst ist die Tatsache, dass hier die Schere immer weiter auseinander geht. Um beim Beispiel VW zu bleiben, die Jungs und Mädels verdienen nun wahrlich weit über Durchschnitt. Haben dazu auch noch, richtigerweise wie ich finde, diese Bonuszahlungen bekommen. Mal wieder weit über dem was rings um VW so verdient und wenn überhaupt auch mal gezahlt wird. Und auf all dieses Überdurchschnittliche satteln sie immer mehr auf. Ums mal am Beispiel zu machen ... nehmen wir mal fiktive 3.700,-€ Brutto, bedeuten die 3,4% mal locker leicht bekömmlich ca. 126,-€ mehr. (Ja, es gibt eine progressive Steuer und von den 126,-€ blieben Netto nicht wirklich viel über). Nun fragt mal einen Leiharbeiter der im gleichen Werk arbeitet nach seinem Lohn. Der liegt weit drunter. Nehmen wir auch hier mal ein fiktives Beispiel und setzen mal großzügig 3.000,-€ Brutto an. Vor der Lohnerhöhung des VW-MA hatten wir eine Differenz von 700,-€. Um diese Differenz im Idealfall gleich zu halten müsste also der Leiharbeiter eine Lohnsteigerung von 4,2% erhalten. Dies wird aber nie und nimmer geschehen. In meinen Augen würde die IGM ein wesentlich besseres Bild abgeben, wenn sie sich endlich mal dazu durchringen könnten bei den Arbeitgebern eine "gleicher Lohn für gleiche Arbeit"-Strategie durchzusetzen. Aber solange man die Leiharbeiter, die zweifelsohne ihre Daseinsberechtigung in diesem ganzen Konstrukt haben, quasi als Menschen zweiter Klasse behandelt habe ich kein Verständnis für derlei Forderungen der IGM.

In diesem Sinne

Gruß ALF

Tazy

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9

Freitag, 17. Mai 2013, 21:46

Hallo lieber Micha,

ich will mich ja gar nicht streiten und sicherlich kennst Du den Betrieb in dem Du arbeitest viel besser als ich.

Aber mal nur ganz nebenbei !! Wenn ein Betrieb 100€ Umsatz macht und er einigermaßen gut organisiert ist hat dieser eine Lohnkostenquote von ca. 20%. Auf Einfach ! Von den 100 € Umsatz bezahlt der Betrieb 20 € Lohn !! OK ? wenn denn nun die 3,4% drauf kommen macht das 20,68 € !! OK ? Das heißt die Lohnkostenquote steigt auf 20.68%. ....
Hallo WK,

erst Mal danke für diese Erklärungen. Sind ja soweit nachvollziehbar. Ich habe dazu nur eine Frage, du beziehst dich auf den Umsatz, warum nicht auf den Gewinn? Umsatz generieren ist ja nun wahrlich kein Problem und mit einer reinen Umsatzrechnung könntest du demnach so ziemlich jede Lohnsteigerung begründen. Nur Umsatz ist nun Mal kein Gewinn und davon sollte meiner Meinung nach ein Unternehmen leben können. [....]
Servus Alf,

weil es korrekt ist. Umsatz zu generieren ist kein Problem? Na, da frag doch mal bei Opel oder anderen Herstellern mit Absatzschwierigkeiten nach... ;)

Viele Grüße
Tazy
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mit allem ohne DCC, Leder und überflüssigen Assistenten

Henry Ford hatte recht - es gibt nur eine Farbe: Schwarz! :thumbup:

Bestellt: 12.12.2012, Auslieferung 8. KW 2013

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10

Samstag, 18. Mai 2013, 06:08

Moin Männers,
jaaa, natürlich die gute IG Metall und die armen armen Mitarbeiter. Sorry, ich kann dem nichts abgewinnen!

Wie schon gesagt, 20% Lohnkosten vom Umsatz heisst ja nicht, daß man 80% Gewinn macht, kommt ja nun noch "ein klein bisschen mehr" dazu. Das weisst Du, lieber WK64, sicherlich besser als ich(ich muss in meiner Firma nur für Einen rechnen und das wird auch so bleiben ;)).

Sicherlich seh ich eine Gewerkschaft nicht als negativ, aber trotzdem muss man wissen, wann mal Schluss ist mit Hand aufhalten!
Mehr Forderungen der deutschen Arbeitnehmer wird die Großhersteller mittelfristig dazu bewegen ihre Standorte mit Leuten zu füllen, die billiger sind. Entweder ein paar Zeitarbeiter oder gleich die neue Produktionslinie in nem ganz anderen Land aufgebaut und immer schön lächeln und winken, lächeln und winken. Wie schon geschrieben wurde, die Leute bei VW verdienen so schlecht nicht, aber man muss ja erstmal "rotzfrech" die Hand aufhalten und mehr verlangen.


Gruß
Silvio
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WK64

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11

Samstag, 18. Mai 2013, 09:45

Hallo zusammen,

jepp noch mal ich.

OK ! warum der Umsatz ?( ist ganz einfach, weil es das Unverfälschteste ist was man in seiner GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) hat.

Ich weiß leider nicht ob man hier Link´s einsetzen darf ?? daher ganz einfach schaut mal bei Wiki rein und gebt Gewinn- und Verlustrechnung in die Suche ein !

Nach dem HGB Gesamtkostenverfahren führen wir unsere Zahlen und lassen uns auch danach prüfen :S

Jetzt versuche ich mal das darzustellen anhand der Kostenrechnung eines Tiguan OK ! und ich lasse nun auch mal bewust die Händlerspanne wech !!

Ein Tiguan = 40.000 € = Umsatz :glueckwunsch_boy:

minus Materialkosten ca. 50% = 20.000 €

entspricht das Rohergebnis 50% = 20.000 €

minus Personalkosten 20% = 8.000 €

minus Abschreibungen 5%= 2.000 € (Das ist schon die erste Position in der man "flexibel" sein kann, natürlich im Rahmen der Gesetzgebung!)

minus der SBA ca 15% = 6.000 € (Sonstige Betriebliche Aufwendungen wie Strom, Gas usw.)

Ergibt das Betriebsergebnis 10% = 4.000 € (EBITDA) (Das EBITDA ist eine Kennzahl, die eine Angabe zur Rentabilität eines Unternehmens macht)

und nu fängt es an Spannend zu werden !!

plus Erträge aus Beteiligungen (das kann auch minus sein)

plus Erträge aus Wertpapieren (das kann auch minus sein)

plus Zinsen oder ähnliche Erträge

minus Abschreibungen auf Finanzanlagen (!!!!!)

minus Zinsen und ähnliche Aufwendungen

= Finanzergebnis ?(

plus ausserordentliche Erträge

minus ausserordentliche Aufwendungen

minus Steuern vom Einkommen und Ertrag :(

minus sonstige Steuern :(

Ergibt den Jahresüberschuß oder Jahresfehlbetrag !! Ist das der Gewinn ?????

Auf Entnahmen / Gewinn- oder Verlustvortrag usw. nach dem Aktienrecht will ich gar nicht weiter eingehen !! :thumbdown:

Also ich hoffe das das eben nicht so einfach schwarz / weiß gesehen werden kann. Übrigens meistens wird sogar die Kosten für Leiharbeiter in den Materialkosten versteckt. Wenn man den BR ärgern will kann man diese auch in die Personalkosten stecken, dann kann man auch schön mit den zu hohen Lohnkosten argumentieren !! (ups hoffentlich ließt das keiner)

So und nu könnt Ihr ja mal versuchen zu rechnen, wenn der liebe Herr VW :D den Tiguan (schleichend und ohne große Ankündigung) um 3% teurer macht ! also für 41.200 € verkauft !

Dann sinken die Personalkosten auf 19,42% !! ohne Tarifrunde !! Geschweige der Einkaufskostendrückerei (Lopes lässt immer noch grüßen) um die Materialkosten zu senken!

Also Ihr seht "et is nich janz so einfach" mit dem Gewinn und so !!

Letzter Teil: Auch das mit dem Verlagern in Ausland ist nunmal das einfache "Kapitalistische Kurzzeit Gewinnmaximierungsprogramm" wenn Ihr Euch für soetwas interessieren solltet, schaut mal unter google nach und gebt: Rückverlagerungen aus dem Ausland ! ein.

So, das ist jetzt genug der Gesellschaftspolitischen Debatte :huh:

Wir sollten die Zeit mit dem Genuss eines wunderbaren Produktes dem Tiguan verbringen, als hier ellenlange Debatten führen.

Ich wünsche Euch ein wunderbares langes Pfingstwochenende mit ganz viel Sonnenschein und immer unfallfreier Fahrt 8)

Gruß Euer

WK64
Gruß Werner :thumbup: :HeB:

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Samstag, 18. Mai 2013, 14:39

Hallo Werner,
gute Erklärung. Wie schon gesagt, jeder hat darüber seine eigene Meinung.

Gruß
Silvio
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Reimund

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13

Samstag, 18. Mai 2013, 16:29

Hallo Werner,
gute Erklärung. Wie schon gesagt, jeder hat darüber seine eigene Meinung.

Gruß
Silvio
Hallo Silvio,

muss man nicht um hier mitreden zu können, wenigstens in Deutschland Steuern bezahlen? ;)
:rofl: :rofl: :rofl:
Es grüßt der Reimund aus Osnabrück!