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Micha

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1

Mittwoch, 14. September 2016, 00:39

Hilfe für Stella!

Hallo meine Lieben,

ich habe gerade durch Zufall gerade von einem kleinen Mädchen gelesen das Behindert ist. Ihre Geschichte hat mich dermaßen berührt das ich diesen Zustand so nicht einfach hinnehmen kann.
Ich möchte euch bitten den Text ihrer Mama einmal zu lesen und auch die Petition zu unterschreiben.

Zitat

Ich entschuldige mich jetzt schon für den langen Text. Bitte lass dich nicht abschrecken und lies ihn trotzdem...

Hallo ihr lieben

Ich habe lange überlegt ob ich mich an die Öffentlichkeit wende... Ich
frage mich , ob es überhaupt etwas bringt und ob es jemand liest... Und
selbst wenn , ob es überhaupt irgendjemanden interessiert.

Ich fange am besten ganz von vorne an und erzähle die Vorgeschichte...

Ich heiße Jennifer, bin 23 Jahre alt , verheiratet und habe 2
wunderbare Kinder. Wir leben in einer ruhigen Wohngegend und die
Nachbarn sind auch super.
(Wir wohnen in strausberg )

Doch wir sind keine "normale" Familie...
Wir sind etwas besonderes, denn wir haben eine große Tochter , die ihr Leben lang auf uns angewiesen sein wird.

Ihr Name ist Stella. Sie wird 5 Jahre alt dieses Jahr. Doch sie ist auf dem geistigen und körperlichen Stand eines Säuglings.
Sie kann nicht sprechen , nicht laufen , nicht alleine essen , nicht alleine trinken und so viele
Andere Sachen nicht .

Wenn ich Stella morgens in die Integrationskita bringe , sehe ich die
anderen 4 jähren Mädchen da sitzen , sie malen , sie tanzen , sie toben ,
sie spielen Verstecke sie sind unbeschwert . In solchen Momenten muss
ich schlucken . Ich habe einen Kloß im
Hals und wenn ich könnte , würde ich weinen .

Stella versteht nicht einmal, was sie alles nicht kann. Sie weiß es
einfach nicht und lacht und freut sich , wenn sie in der Korbschaukel
der Kita liegt und die Sonne ihre Nase kitzelt.

Ich habe ihre
kleine Schwester Mila auf dem Arm. Mila... Kein Jahr alt und möchte
laufen , deshalb setze ich sie runter. Sie nimmt meine Hand.
Den Rollstuhl von Stella stelle ich an die Kitahauswand. Ich verabschiede mich von Stella und wünsche ihr einen schönen Tag.
Stella reagiert nicht aber das ist bei ihr normal.

Mila zieht mich in Richtung Ausgang und ich gebe nach, denn wir haben noch so viel zu erledigen.

Ich putze, koche, wasche und bewirtschafte nebenbei noch Mila. Dann kommt ein Anruf von der Kita.

Ich frage mich warum mich die Kita anruft ( ich kann es mir aber schon denken ..)
Mein Herz rast und plötzlich ist mir übel.
Als ich dran gehe, höre ich am anderen Ende die Kita Leiterin sagen, dass Stella wieder einen Anfall hatte und sie nun mit dem
Notarzt ins Krankenhaus gebracht wird.
Mein Herz bleibt kurz stehen, dann nach einigen Millisekunden schlägt es

Weiter , nur sehr viel schneller. Ich versuche nicht zu weinen und den
Kloß herunter zu schlucken. Dann sage ich dass ich ins KH fahre und ich
Bescheid gebe, wenn ich näheres weiß ...

Mila muss wieder zurück stecken, denn ich wollte gerade mit ihr auf den Spielplatz.
Doch das muss nun nach hinten angestellt werden.

Ich packe Klamotten für Stella. Für wie lange Stella diesmal im KH
bleiben wird weiß ich nicht. Ich packe erstmal für eine Woche während
ich mit den Tränen kämpfen muss und Mila mault.

Am Krankenhaus
angekommen sehe ich Stella schlafend in einem normal großen Bett an
Verschiedenen Schläuchen und Geräten angeschlossen.
Ich muss den
Schwestern erstmal erklären, dass sie ein Babygitter Bett braucht, da
Stella sonst raus fällt. Die Schwester verspricht mir , nachdem ich ihr
Stellas Behinderung erklärt habe, eins zu besorgen und verschwindet
wieder.
Dann widme ich mich wieder Stella.
Sie atmet ruhig. Ich weiß nicht ob sie schläft oder die Medikamente so stark sind , dass sie die Augen nicht auf bekommt.
Sie sieht so friedlich aus und wenn man nicht wüsste, dass sie Schwerstbehindert ist, dann würde man es ihr nicht ansehen.

Stella schläft fast 4 Tage . Manchmal macht sie für ein paar Minuten
die Augen auf und schaut leer an die Decke. Dann macht sie die Augen
wieder zu und schläft wieder eine Weile.
Am 5. Tag dürfen wir ein
bisschen mit ihr raus gehen. Wir setzen sie in einen Buggy vom
Krankenhaus obwohl sie kaum Kraft hat ihren Kopf zu halten.
Am Abend
füttern wir Stella einen kleinen Fruchtzwerg und sind froh dass sie
wieder etwas isst. Denn ihre Zunge war schon ganz weiß fleckig und
trocken. Doch wir merken , dass sie wieder die Linke körperhälfte nicht
mitbenutzt. Sie ist wieder halb gelähmt.
Nicht neues. Das hatte sie schoneinmal

Nach einem Anfall. Der war aber noch etwas krasser (sie musste über 13
Stunden künstlich beatmet werden , da sie es selbst nicht mehr geschafft
hat..)
Diesesmal reicht ein Schlauch für Sauerstoff und ein Tropf mit Mineralien .

Nach ein paar Tagen sind wir wieder zu Hause und sie muss wieder lernen
ihre linke Seite zu benutzen. Dieses Mal geht es etwas schneller wieder
zurück. Nur beim Lachen, sieht man noch eine leichte
Lähmungserscheinung. Denn nur der rechte Mundwinkel geht nach oben. Aber
Stella ist teotzdem glücklich, denn sie weiß nicht dass sie Krank ist.
Sie weiß nicht dass sie das alle 4 Wochen hat. Sie weiß es einfach nicht.
Ich schon .. Und ich wünschte ich wüsste es auch nicht ich wünschte ich würde mich irren...

Und ich wünschte ich könnte Mila die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdient.

Doch sie muss früh lernen zurückzustecken.

Die Wohnung, in der wir wohnen, ist es alles andere als Behindertengerecht.

Zu wenig Platz für das Pflegebett und den Therapiestuhl. Den Rollstuhl
lasse ich schon immer im Auto, da wir dann überhaupt keinen Platz zum
Laufen hätten. Das Bad hat eine kleine Stufe.
Aber so oder so muss ich Stella tragen.
Ich weiß nur nicht, wie lange ich das noch schaffe.
Die Stufen vor der Haustür und im Flur sind auch jeden Tag eine Hürde für mich.

Wenn ich Stella in die Kita fahre, dann setze ich erst die kleine Mila
ins Auto , während Stella in ihrem Bett wartet. Dann lasse ich die
kleine alleine im Auto sitzen, um
Stella aus dem Bett zu holen und anzuziehen. Dann erst kann ich sie zum Auto nach draußen tragen ...

Ich setze mich dann ans Steuer und atme kurz durch. Ich bin völlig
durchgeschwitzt und kaputt. Doch ich mache weiter. Denn Stella und Mila
brauchen mich .. Ich darf nicht schlapp machen .
An der Kita das selbe Spiel, nur umgekehrt.
Genauso wie beim
Abholen am Nachmittag und später auch wieder der Weg zurück in die Wohnung.
Hoch und runter, rein und raus . Jeden Tag aufs neue eine Wahnsinns Überwindung morgens überhaupt aufzustehen.

Jetzt komme ich zu dem Punkt , weshalb ich das alles überhaupt schreibe.

Wir brauchen für Stella DRINGEND ein Haus, dass behindertengerecht und barrierefrei gebaut ist.
Doch wir wissen nicht , wie wir das alles finanzieren sollen.

Vielleicht schafft ihr es ja , meinen Beitrag so oft zu teilen , dass
Zeitungen oder andere Medien auf uns aufmerksam werden und uns helfen
können.

Ich wünschte es gäbe einfachere Möglichkeiten, um es für uns alle leichter zu machen.
Nur leider stellen sich Behörden oft in den Weg.

Warum hilft uns niemand? Warum gibt es keine behindertengerechten Wohnräume für uns oder andere behinderte Menschen?

Wieso muss das alles so kompliziert sein und wie soll ich das ganze
System der Bürokratie verstehen, wenn ich doch so schon genug
ausgelastet bin mit Stella.
Tausend Anträge. Ablehnungen , Widersprüche, Begutachtungen , Charité Termine und Tabletten Einstellungen.
Nebenbei noch die kleine Mila und meine Ehe...

Wieso werden Familien mit behinderten Kindern so wenig gestützt? Geschweige denn beraten.

Es liegt an euch!
Ich möchte an die Öffentlichkeit gehen. Und schaffe es nur mit eurer Hilfe.
Ich würde mich wahnsinnig freuen , wenn ihr meinen Beitrag teilt!!

Egal von wo ihr kommt , wichtig ist dass es viel geteilt wird , damit
es so viele Leute wie möglich sehen , die uns helfen können !

Vielen vielen Dank !

Jennifer & Familie

P.S. Vorhin kam die Post. Das Sozialamt hat die Kostenübernahme für den Beförderungsdienst abgelehnt .
Deshalb haben wir eine Petition eröffnet .
Bitte unterschreibt für uns !

https://www.openpetition.de/petition/onl…kleine-stella-4

Die Petition kann über mein Profil auch geteilt werden!
Jeder einzelne Geteilte Beitrag hilft !!

DANKE AN ALLE AUS GANZ DEUTSCHLAND



Ich kann einfach nicht aktzeptieren das ein Staat wie Deutschland kein Geld übrig hat für bedürftige Kinder, wenn an anderer Stelle Milliarden zum Fenster heraus geschmissen werden.

Seid so lieb und unterschreibt die Petition. Unterstützt die kleine wo es nur geht.
Sollte Jemand in der Nähe wohne und evtl. ein Taxiunternehemen kennen das die tgl. fahrten zur KiTa kostenlos übernehmen würde dann immer her damit.

Ich vertau auf Euch!!!
LG Micha

Euer VW Tiguan Forum Administrator

Oliver

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2

Mittwoch, 14. September 2016, 09:39

:thumbup: Erledigt viel Glück :thumbup:
Olli & Biggi aus Berlin ;) :thumbsup:


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3

Mittwoch, 14. September 2016, 10:08

Hallo,
da die Gründe der Ablehnung der Kostenübernahme für die Fahrtkosten nicht genannt sind, werde ich die Petition nicht unterstützen und auch nicht kommentieren.

Vielleicht wurde das private KFZ vom Sozialamt mitfinanziert, damit diese Fahrten getätigt werden können?

Alles spekulativ.

Gruß

Hannes

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papa

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4

Mittwoch, 14. September 2016, 13:03

Hallo Hannes,

deinen Kommentar hättest du dir sparen können.

Und noch ein sinnfreier Kommentar.

Warum zahlen Selbstständig und Unternehmer deutlich weniger Steuern als wie Arbeiter und Angestellte?
Warum werden 1 Million EUR Kapitalerträge mit 25 % versteuert, aber 60.000,- EUR Einkommen mit 43 %
Warum finanzieren Arbeiter und Angestellte die Kfz und die gefahrenen Kilometer von Selbstständigen und Unternehmern?
Warum ...

Nicht spekulativ, das sind Fakten.

Ich habe die Petition unterstützt.
Grüße Willi

Sie glauben mich verstanden zu haben? Dann muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben.

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5

Mittwoch, 14. September 2016, 14:40

Hallo,
da die Gründe der Ablehnung der Kostenübernahme für die Fahrtkosten nicht genannt sind

Genau! Keiner kennt die näheren Hintergründe. Ich wüsste keinen Grund, warum das Sozialamt die Unterstützung großer sozialer Härten verweigern sollte. Dafür ist es ja da!

Der erste Weg wäre ein Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid. Danach wird das Sozialgericht durch Klage zuständig, was alle Umstände nochmals genau prüft. Dann hat man ein Urteil, mit deren (ggf. skurilen) Urteilsbegründung man an die Öffentlichkeit gehen kann. Den Weg über eine Petition finde ich in diesem Fall echt unglücklich.

Gerald

loox

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6

Mittwoch, 14. September 2016, 15:10

Eine Mail um 2:19 Uhr...
M.E. hätte anpinnen hier im Forum gereicht.

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7

Mittwoch, 14. September 2016, 17:06

Hallo Hannes,

..........................
Warum zahlen Selbstständig und Unternehmer deutlich weniger Steuern als wie Arbeiter und Angestellte?
Warum werden 1 Million EUR Kapitalerträge mit 25 % versteuert, aber 60.000,- EUR Einkommen mit 43 %
Warum finanzieren Arbeiter und Angestellte die Kfz und die gefahrenen Kilometer von Selbstständigen und Unternehmern?
Warum ...

Nicht spekulativ, das sind Fakten.

.....................................
Hallo Willi,
diese/deine Angaben zur Vesteuerung von Einkünften sind falsch.
Lies das besser noch einmal Korrektur; z.B. beträgt der Steuersatz für ein steuerpflichtiges Einkommen von 60.000 Euro nicht 43 %. Der Spitzensteuersatz in der Grundtabelle beträgt 42 % und der durchschnittliche Steuersatz sind 28 %. Die Steuerschuld beträgt mithin 16.805 Euro und nicht wie von Dir angegeben 25.800 Euro.
Bin ich froh, dass Du nicht mein Steuerberater bist?
Von daher ist mir ist nicht ganz klar, warum mit solchen falschen Fakten kommst.
Fishing for compliments?

Gruß

Hannes

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Josl

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Mittwoch, 14. September 2016, 18:37

Die tragischen Lebensumstände von Stella und Jennifer sind sicher äußerst bedauernswert. Trotzdem kann ich die Petition nicht unterstützen. Diese Unterstützung sollte aus einem Umfeld kommen, die die Betroffenen und deren Situation wirklich kennen. Solche Unterstützungen wirken m. E. gegenüber dem Sozialamt mehr, als schnelle Klicks auf einen Link aus ganz Deutschland.

In diesem Zusammenhang kann ich auch die steuerliche Argumentation nicht verstehen. Papa wünscht sich anscheinend ein anderes (gerechteres) Steuerrecht, um mehr Sozialausgaben leisten zu können. Dies führt zu politischen Diskussionen, die wir hier nicht führen sondern in der Wahlkabine entscheiden sollten.

Zur steuerlichen Argumentation: die Einkommensteuer wird aus dem Gesamtbetrag aller Einkünfte nach der Grund- bzw. Splittingtabelle bemessen. Sie ist daher - mit Ausnahme der Kapitalerträge (Abgeltungssteuer 25%) für alle Einkunftsarten gleich hoch. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die Zeiten, wo die Zinsen nicht dieser Abgeltungssteuer unterlegen haben. Damals haben sie der allgemeinen Besteuerung (§ 20 EStG) unterlegen. Ergebnis war aber, dass kaum jemand diese Zinseinnahmen in seiner Steuererklärung angeben hatte. Dies hat sich damals leicht aus dem Vergleich der bekannten Anlagesummen bei den Banken mit den steuerlich erklärten Zinseinnahmen ergeben. Daraus ist das Instrument der Abgeltungssteuer entstanden. Der geringere Steuersatz sollte die befürchtete Kapitalflucht in Grenzen halten. Rechtssystematisch ist dies sicher problematisch und wird ja auch von entsprechender politischer Seite in Frage gestellt.

In welcher Form Arbeitnehmer die Kfz und die gefahrenen km von Selbständigen finanzieren, verstehe ich nicht. Unstreitig stellen Kfz-Kosten bei Unternehmern Betriebsausgaben (Fahrtkosten bei Arbeitnehmern Werbungskosten) dar. Im Regelfall müssen Unternehmer aber für die private Kfz-Nutzung 1% des Bruttolistenpreises je Monat wie Gewinn versteuern, der auch der Gewerbesteuer unterliegt.


Josl

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9

Mittwoch, 14. September 2016, 20:34

Ich empfinde dieses Thema und die zugehörige Mail als eine ziemliche Frechheit!

Meine ganze Argumentation könnte man zusammenschrumpfen zu:

"Typisch Deutsch"

Es freut mich aber sehr, dass es hier auch vernünftige, kritische Stimmen gibt :thumbup:

In der Hoffnung das dieses Thema eine Ausnahme bleibt...

Jens

Steini05

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Mittwoch, 14. September 2016, 21:34

Hallo,

selbstverständlich habe ich die Petition unterschrieben, alles andere ist mir unverständlich. Ihr klickt jeden Tag irgendwelchen blödsinn auf FB und Youtube oder sonst wo an, aber weil ihr nicht die genauen Umstände für einen abgelehnten Antrag nicht kennt, wollt ihr nicht helfen?

Ich höre so oft wie sich Sozialschmarotzer was vom Staat ergaunern, sry da kann sie 10 Autos vom Amt bekommen haben und ich bin immer noch dafür das man Ihre Tochter zuhause abholt und wieder bringt.

Gruß

Klaus
Gruß Steini

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bella_b33

Der den Ladas ausweicht

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Mittwoch, 14. September 2016, 22:13

Unterzeichnet....alles Gute für Stella!
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12

Mittwoch, 14. September 2016, 22:36

Ich wünsche Stella und ihrer Familie alles Gute.

Aber: Es ist wahrlich noch nicht lange her, da bin hier im Forum recht uncharmant angegangen worden, weil ich ein „politisches Statement“ abgegeben habe, so der Vorwurf. Ich will den Punkt hier nicht weiter ausführen, aber es ging um die Blaue Plakette.

Die Blaue Plakette ist nun mal ein politisches Thema, da sollten politische Meinungsäußerungen normalerweise nicht verwundern. Doch immerhin hat das Thema zumindest entfernt etwas mit dem Forenschwerpunkt hier zu tun – Tiguanfahrzeuge mit Dieseltreibstoff.

Doch jetzt: Das Thema „Hilfe für Stella“ hat nun aber wirklich gar nichts mit dem Tiguan und aktuellen Themen zum Tiguan zu tun, echt gar nichts. Daran ändert auch nichts, dass es in der Unterrubrik sonstige Themen angesiedelt ist.

Es gibt etliche Foren, die sich grundlegend mit dem Thema Sozialhilfe beschäftigen, dort sind auch Leute Zuhause, die kompetent beraten können. Hier ist das Thema fremd wie ein Alien. Und um bei dieser Metapher zu bleiben, es gäbe Millionen andere Aliens, denen man hier ebenfalls einen Forenplatz bieten könnte. Nur wäre das hier dann eben kein Tiguanforum mehr.

Natürlich geht es darum so viel Petitionsunterzeichner zu finden wie möglich. Es gibt aber sehr, sehr viele Menschen, die ebenfalls eine Petition wegen diverser anderer Themen auf den Weg bringen wollen. Sollen die hier im Tiguanforum demnächst auch fischen gehen?

So weit meine Meinung. Mag sein, dass es der Admin hier anders sieht, deshalb sage ich ja auch, dass es „meine Meinung“ ist. Und ich bin da ganz locker und gestehe jedem seine Meinung zu.
Einen Tiguan kauft man sich nicht, um die Umwelt zu küssen. Einen Tiger fährt man, um die Seele zu beglücken.

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Mittwoch, 14. September 2016, 23:27

Eigentlich sollte ich lieber nicht schreiben. Immerhin ist dies hier, wie schon angesprochen, ein Tiguan und kein Politik-Forum aber ganz ehrlich... ich verstehe die Menschen immer weniger.

Kurz mal vorweg... es geht keinen was an und man möge mir glauben oder nicht aber mit dem Thema "Umgang mit Behinderten und Probleme" kenne ich mich besser aus als mir lieb ist.

Dennoch... möchte ich kurz ins Bewusstsein rücken... aktuell werden derart viele Gesetze durch unsere Regierung gebrochen, Bundesbürger verurteilt und deren Rechte massiv eingeschränkt und keiner tut was obwohl die Fakten derart offensichtlich sind. Aber eine Petition untererschreiben deren Hintergründe keiner kennt. Nur weil dort an Hochmut, Mitgefühl und Großzügigkeit appelliert wird.

Natürlich helfe ich anderen, natürlich bin ich Mitfühlend... aber doch bitte dort wo es angebracht ist. Jedes Jahr werden hunderte Patienten mit Schädelhirntrauma in Hospize abgeschoben weil schlicht kein Platz mehr da ist um sie intensiv Klinisch zu betreuen ... und wieder zurück ins Leben zu holen. Was ist mit deren Angehörigen? Denen geht es viel schlimmer... Ein offensichtliches und Bekanntes Problem... wer Hilft? Keiner! Und warum hilft keiner? Weil hier kein Einzelfall medienwirksam inszeniert wird! Und genau das ist typisch Deutsch.

Übrigens... wo wir bei Anträgen sind... ich beantrage das Thema hier zu löschen! ;-)

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Mittwoch, 14. September 2016, 23:47

Übrigens... wo wir bei Anträgen sind... ich beantrage das Thema hier zu löschen! ;-)
dazu meine Unterstützung

Josl

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Donnerstag, 15. September 2016, 07:30

Die Petition hier zu posten ist m.E. schon o.K., wenn auch andere Themen geduldet werden (Plakette).

Aber an alle eine Mail zu senden,
ist nicht angemessen.