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1

Montag, 12. Januar 2015, 10:15

Betrogen beim Gebrauchtwagenkauf?

Liebe Kollegen, ich bräuchte mal Euren Rat. Es geht nicht um den Tiguan, aber auch ums Thema „Auto“

Folgendes….

Vor ca. 8 Wochen habe wir für meine Frau von privat einen Corsa gekauft. Preis und Leistung haben gepasst, allerdings wurden wir von vorne rein auf

einen kleinen, reparierten Unfallschaden vorne links hingewiesen.

Als Laie habe ich von aussen nichts gesehen. Ich habe den Verkäufer gefragt, ob es irgendwelche Dokumentationen zu dem Unfall gibt, „Nein“, gibt es nicht.

Der Vorbesitzer hätte das Auto so repariert gekauft, sagt er. Zugelassen hat er das Auto aber nicht, aus „familiären Gründen.“

Wir haben das Auto gekauft, der Verkäufer hat das Wort „Unfallwagen“ mit in den Kaufvertrag aufgenommen, das war zu diesem Zeitpunkt für mich OK.

Auch benutzte er keinen ADAC (oder vergleichbaren) Kaufvertrag, sondern einen der aussah wie selber am PC geschrieben.

Nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass die Hupe nicht eingebaut war und der Wisch-Wasch-Behälter defekt war. Die Tanke um die Ecke hat mir das repariert und als sie das Auto auf der Bühne hatten, habe ich mir es mal von unten angeguckt. Da wurde auch ein Teil eingeschweisst habe ich gesehen.

Dann kam das nächste Drama. Der rechte Scheinwerfen scheint in den Himmel und lässt sich nicht mehr justieren.

Heute morgen das Auto in die Opel Werkstatt gefahren, eben kam der Anruf, Scheinwerfer muss komplett getauscht werden. 450 Eier!!

Ausserdem sprach er den Unfallschaden an, der „stümperhaft“ repariert wurde, und sich auch schon Rost angesetzt hat.

Eigentlich muss die ganze Vorderfront neu gemacht werden hieß es.

Die Werkstatt empfahl mir, einen Anwalt zu nehmen und ggf. ein Gutachten zu erstellen, und an den Verkäufer nochmal rangehen.

Ich weiß jetzt nicht ob meine Rechtschutz das hergibt, das muss ich nochmal prüfen.

Was meint Ihr? Hätte eine Klage Erfolg? Immerhin hat er „Unfallfahrzeug“ im Kaufvertrag vermerkt und wir haben unterschrieben.

Auf der anderen Seite bin ich Laie und auf den ersten Blick und nach der Probefahrt war alles OK und es ist immerhin auch schon 8 Wochen her.

Ich bin gerade ziemlich ratlos und freue mich auf Eure Empfehlungen.

Gruß

Fräsi

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2

Montag, 12. Januar 2015, 11:07

***UPDATE***

Habe eben mit einem Anwalt telefoniert, es sagte eine Klage habe keine Aussicht auf Erfolg, da der Verkäufer ein Privatmann war.

Pech!!

3

Montag, 12. Januar 2015, 11:20

Das ist Schei..... :cursing:

Machine86

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4

Montag, 12. Januar 2015, 12:20

Das ist echt doof gelaufen. Kann man aber nun nicht mehr ändern. Beim Gebrauchtwagenkauf sollte man bei der Probefahrt immer einen Fachmann auf das Fahrzeug schauen lassen, wenn man selbst nicht vom Fach ist. Ich hoffe für dich, dass du da irgendwie noch günstig bei wegkommen kannst...
Ab sofort auch VCDS vorhanden. Wer Codierungen / Fehlerauslesungen im Raum Brandenburg benötigt, kann sich gern melden!

Nosmo King

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5

Montag, 12. Januar 2015, 16:07

@TE:
Fahre doch mit dieser Krücke, statt mit dem Tiguan nach Kroatien.
Vielleicht...na du weißt schon...
VW Tiguan Sport & Style 2.0 TSI 4Motion Automatic, 08/09, 176 KW Benzin ABT-Engine Control
deep black, Leder Vienna beige, RNS 510, Alu New York 7x18 ( von O bis O CARMANI Typ 9 black; 6,5x16 );mit H&R 2 x 15mm Distanzringen inkl. § 19 Abs.3
Ambiente-,Chrom-,Licht & Sicht-, Winterpaket, Xenon

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6

Dienstag, 13. Januar 2015, 06:57

Danke Euch!!

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7

Dienstag, 13. Januar 2015, 20:30

Hey Fräsi,

ganz Chancenlos bist Du noch nicht. Solltest Du ADAC od. ähnliches Mitglied sein, würde ich dort noch ein mal den Kaufvertrag zu Einsicht vorlegen, denn "Unfallfahrzeug" bedeutet nicht gleich Schrott- oder Bastlerfahrzeug. Es gibt auch einen sogenannten Käuferschutz. Der Anwalt den Du kontaktiert hast, verdient damit wohl nicht genug weil dieser nicht einmal einen Versuch startete und wenn es "nur" ein nettes Schreiben an den Verkäufer gewesen wäre.
Was ich damit meine, gib nicht so schnell auf und wenn Du selbst mal Druckvoll, aber höflich mit dem Verkäufer sprichst. Ggf. hilft ja schon wenn es zu keiner Einigung kommt, dass Du sagst, rechtliche Schritte gehen zu wollen.
Hat der Wagen noch TÜV? und wie lange? Mit diesen beschriebenen Mängeln sollte es schwer sein TÜV zu bekommen.
mit freundlichem Gruß aus Mecklenburg
:thumbup:

floflo

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8

Mittwoch, 14. Januar 2015, 09:43

Habe eben mit einem Anwalt telefoniert, es sagte eine Klage habe keine Aussicht auf Erfolg, da der Verkäufer ein Privatmann wa

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Sachmängelhaftung ausgeschlossen ist, wenn der Verkäufer ein Privatmann ist. Richtig ist vielmehr, dass der Privatverkäufer die Haftung im Kaufvertrag ausschließen kann, während ein gewerblicher Händler das nicht kann. In deinem Fall kommt es also entscheidend darauf an, ob der mit dem Verkäufer geschlossene Kaufvertrag einen solchen ausdrücklichen Ausschluss der Sachmängelhaftung enthält. Formularkaufverträge, wie sie auch der ADAC anbietet, enthalten in aller Regel einen Haftungsausschluss, aber du schreibst ja, dass es sich hier gerade nicht um einen Formularvertrag handelt sondern um einen "selbst gestrickten" Vertrag. Enthält dieser Vertrag keinen ausdrücklichen Ausschluss der Sachmängelhaftung, haftet der Verkäufer für alle Mängel, die bei der Übergabe des Fahrzeugs vorhanden waren. In manchen Verträgen wird der Haftungsausschluss auch verklausuliert, z.B. durch die Formulierung "gekauft wie besichtigt". In diesen Fällen gilt der Haftungsausschluss nur bedingt, nämlich für solche Mängel, die bei einer Besichtigung mit normalem technischen Sachverstand eines Laien auch erkennbar waren. Du müsstest also zunächst prüfen, was bezüglich eines Haftungsausschlusses in deinem Kaufvertrag geregelt ist.

Ist tatsächlich ein vollständiger Haftungsausschluss gegeben, gilt er letztlich für alle Mängel, d.h. auch für schwere Mängel. Ausgenommen von der Haftung sind nur solche Mängel, die der Verkäufer arglistig verschwiegen hat oder wenn er bestimmte Eigenschaften zugesichert hat. Für das arglistige Verschweigen trägt der Käufer die Beweislast. Hier gibt es zwar durchaus Anzeichen, dass der Verkäufer die Mängel kannte, denn er hatte das Fahrzeug selbst erworben und verkauft es dann weiter, ohne es auf sich zugelassen zu haben, doch nachweisen lässt sich das kaum. Vor allem hat er den Unfallschaden offenbart, was eine Arglist im Prinzip ausschließt, zumal dem Verkäufer bei einem als Unfallfahrzeug deklarierten Fahrzeug eine besondere Prüfungspflicht obliegt, bevor man einen Kaufvertrag unterschreibt. Die unsachgemäße Reparatur des Unfallschadens kann man dem Verkäufer hier daher selbst dann nicht entgegenhalten, wenn er davon wusste.

Eine ganz kleine Hintertür gibt es vielleicht doch noch. Das Fahrzeug war nicht auf den Verkäufer zugelassen. Sollte sich feststellen lassen, dass der Verkauf des Fahrzeugs kein Einzelfall war sondern der Verkäufer häufiger angekaufte Fahrzeuge wieder verkauft, spricht dies für eine gewerbliche Tätigkeit und dann wäre er kein Privatverkäufer mehr sondern ein Händler im Sinne des Gesetzes mit der Folge, dass ein Haftungsausschluss, sollte er überhaupt vereinbart worden sein (s.o.), unwirksam wäre. Um herauszufinden, ob der Verkäufer Fahrzeuge vielleicht gewerblich verkauft, kann man bei der zuständigen Gemeindeverwaltung anfragen, ob auf seinen Namen ein Gewerbe angezeigt wurde. Auch das Googeln seiner Telefonnummer könnte hilfreich sein, wenn man darüber auf Verkaufsanzeigen stößt.

Andreas

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Drivefixx (14.01.2015), aramis (14.01.2015), Homa (14.01.2015), papa (14.01.2015), Der Onkel (14.01.2015), Rabe (17.01.2015), Michiman43 (20.01.2015)

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 17:48

Hallo Andreas :thumbup:

Hoffe nur, dass du mit deiner Zunft nicht in Konflikt kommst (Rechtsberatung) ;)


Grüße
Willi
Grüße Willi

Sie glauben mich verstanden zu haben? Dann muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben.

2.0 TDI 125kW 350 Nm , 4Motion , Deep Black, Highline Plus, Bi-Xenon , RNS 510, MTV - Premium , Winterpaket, Lane-, Light-, Rear- Assist , ParkPilot , MFL , GRA , Climatronic , Standheizung , AHK

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10

Donnerstag, 15. Januar 2015, 07:04

ich danke Euch, besonders Andreas für die Details.

Ich melde mich wieder....



Fräsi

marcel.d

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11

Freitag, 16. Januar 2015, 18:32

Ich hatte vor einem Jahr etwas ähnliches. Vor drei Jahren haben bei einem großen VW Händler in Dortmund einen Polo 9N3 für meine Frau geholt. Bei dem Händler hatte ich davor schon zwei andere Fahrzeuge gekauft.

Der Polo war ein Leasingrückläufer und komplett bei VW Scheckheft gepflegt. Unfallschäden wurden verneint und es war auch nichts ersichtlich. Zwei Jahre später wollten wir den Wagen verkaufen. Der potentielle Käufer ist den Wagen Probe gefahren und es war alles soweit ok also einen Kaufvertrag aufgesetzt und Unfallschäden auch verneint.

Der Käufer hatte noch jemanden dabei, der während wir den Kaufvertrag aufsetzten telefonierte und noch fix die Historie bei VW abfragte. Da ich nichts zu verbergen hatte, habe ich ihn machen lassen.

Dabei kam raus, dass der Wagen vorne einmal komplett platt war. Sprich neue Stoßstange, Haube, Kotflügel, Scheinwerfer, Querträger und die Längsträger gerichtet. Hinzu kam ein Heckschaden hinten rechts mit neuem Seitenteil etc.

Gesehen hat man davon nichts, wurde bei VW perfekt instand gesetzt.

Ende vom Lied war, dass der Käufer den Wagen natürlich nicht genommen hat. VW hat den Wagen anstandslos zurück genommen zzgl. 500 ? oben drauf und der Verkäufer hat ordentlich was zu hören bekommen.


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Gruß
Marcel

Tiguan 2.0 TDI 4motion
177 PS - Bi-Xenon mit DLA - Panoramadach - Climatronic - RNS 315 - Verkehrszeichenerkennung - Lane-Assist - RDK - 19" Mallory Felgen - uvm...

12

Samstag, 17. Januar 2015, 13:58

Hallo Zusammen :)

Ich hatte vor meinem C-Max einen Vectra Kombi Sport im Jahre 2000.
Da ist mir mal einer auf der BAB hinten reingeknallt.
Über meinen Anwalt wollte ich auch eine Wertminderung gelten machen, weil Unfallfahrzeug.
Mir ist daraufhin gesagt worden, das wenn der Wagen nicht geschweißt würde, und alle Schäden in einer Vertragswerkstatt
gehoben würden, dieser nicht als Unfallschaden angegeben werden müßte!

?( Kann das so stimmen ?(

Drivefixx

Der Cruiser

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13

Dienstag, 20. Januar 2015, 10:48

Moin
Mir ist daraufhin gesagt worden, das wenn der Wagen nicht geschweißt würde, und alle Schäden in einer Vertragswerkstatt
gehoben würden, dieser nicht als Unfallschaden angegeben werden müßte!

?( Kann das so stimmen ?(
...das würde ich verneinen.

Hatte bei meinem EOS einen Schaden am Kotflügel, der gegen einen komplett Neuen getauscht wurde.
Trotzdem riet mir mein Händler den Schaden anzugeben (es musste ja auch nachlackiert werden), was wir beim Verkauf auch dokumentiert haben.

Ich würde nie das Risiko eingehen, dass ein Käufer den Vertrag wegen Täuschung angreift.
Gruß Stefan

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eduan

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14

Dienstag, 20. Januar 2015, 11:06

Ein seriöser Verkäufer würde ja - spätestens auf Nachfrage - Reparaturrechnungen im Original vorzeigen und dem Käufer überlassen, und ein kluger Kaufinteressent würde danach fragen.

Die Aufnahme des Begriffs "Unfallfahrzeug" in den Kaufvertrag ist doch ein Warnsignal. Spätestens dann wären Reparaturbelege hilfreich gewesen, und der Käufer hätte das Risiko realistisch abschätzen können. Bei dem Gebrauchtwagenangebot muss ich doch keinen Unfallwagen kaufen.
S&S, 2,0 TDI, 103 kW, DSG, BSE, BMT, 4Motion, DeepBlackPerleffekt, Sportsitze, SR 17" Boston,WR 16" Stahl, RFDK, DLA, LA, RNS 510, Highline-Plus, Bi-Xenon, PSD, AHK, PLA, PP, RFK, StHz, Winterpaket, MFL, GRA, Climatronic, MTV Premium, Netztrennwand, unv. LT 10/2012

Hier geht´s zur Umfrage: Welche Farbe für Tiguan II bestellt?

Michael

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15

Dienstag, 20. Januar 2015, 13:19

Unfallfrei?


Mir ist daraufhin gesagt worden, das wenn der Wagen nicht geschweißt würde, und alle Schäden in einer Vertragswerkstatt
gehoben würden, dieser nicht als Unfallschaden angegeben werden müßte!

?( Kann das so stimmen ?(
...das würde ich verneinen.


Sehe ich genauso. Am Ende des Beitrags habe ich mal zwei Links zu Artikeln mit diesem Thema [1,2] angefügt. Wenn ich die richtig verstehe, dann offenbart man einem potentiellen Käufer am besten auch kleine instandgesetzte Schäden, optimal mit Reparaturrechnung. Dadurch ist man als Verkäufer auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

[1] Unfallfrei, ein Gütesiegel mit engen Grenzen (Zeit online)
[2] Wann ist ein Auto ein Unfallwagen (AutoBild)
Gruß, M.

"Schweigen bedeutet nicht Zustimmung. Oft ist es das Desinteresse, mit Idioten zu diskutieren." MB

Track & Style; 2.0 TDI 103 kW 4MOTION; 7-G DSG; Pakete: Ablagen-, Ambiente-, Spiegel-, Winter-; Bi-Xenon; DLA inkl. LA; DCC; AHK; XSD; MFL mit Paddles; GRA; RNS 315; Climatronic; Rear View; ParkPilot; VZE; 230 V; MEDIA-IN USB; Standheizung; Gepäckraumboden herausnehmbar