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bella_b33

Der den Ladas ausweicht

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16

Montag, 30. Juni 2014, 22:39

Ich wollte mich mal wieder einklinken:
Bin heut ne mittlere Runde mit nem Mokka gefahren. Der ist, trotz 18 Zoller, auf den Polterstraßen hier richtig gut unterwegs gewesen(gefühlt ca. wie unser Tiguan mit 17 Zollern, vllt. noch weniger Polterei bei derben Schlägen). Hut ab, das hat man gut hinbekommen. Leider gibt es 4x4 Automatik hier nur mit dem alten 1,8er 16v(140ps), was aber für Frauchen allemal ausreichen würde, evtl. nehm ich auch nen 1,7 cdti 2x4 Automatik. Fahrleistungen vom 1.8er 4x4 sind ca. wie mit meinem Astra H 1,6er 116ps, Verbrauch 1-1,5L unterm Tiguan. Natürlich alles etwas kleiner als im Tiguan....aber der bleibt ja auch noch da :). Verarbeitung finde ich wieder richtig genial. Jetzt geht die Suche los.....

Ich hätte auch nochmal gern nen Yeti gefahren, aber das Ding is schon n bisschen hässlich irgendwie.....(der Neue würde gehen, der Alte wäre ein absoluter Kompromisskauf)

Gruß
Silvio
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Handeloh

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17

Dienstag, 1. Juli 2014, 08:44

Deinen Opel würde ich gerne mal fahren!
Es wäre (ausser ein paar neuere Leihwagen) vermutlich der Erste der sich nicht unter meinem "Hintern zerlegt".
Ich kann nicht ausschließen, das es Menschen gibt die einen Opel nur durch Handauflegen zerstören können. Ich gehöre evtl. zu ihnen... ^^
du hast ja schon bekannt gegeben wie du mit fremden Eigentum umgehst

mavo

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18

Dienstag, 1. Juli 2014, 09:10

Das ist richtig!

Meine Arbeitszeit ist zu wertvoll, als sie mit "warmfahren" oder mit der "Richtgeschwindigkeit" auf der BAB zu vertuen.
Ein Auto muss lauwarm auf die Autobahn, hunderte Kilometer mit der schnellst möglichen Geschwindigkeit, und abschalten des Motors ohne "Turboladergedenkminute" mindestens 24 Monate Leasingzeit aushalten!
Autos die dies nicht schaffen sind inakzeptabel!
Aus diesem Grund fahren professionelle Autofahrer lieber BMW, Audi, VW oder Mercedes als irgendwelche ausländische Wagen, die für solche Belastungen offenbar nicht ausgelegt sind.

Aber auch die drei Opel die ich privat besessen und äusserst schonend behandelt habe, blieben letztendlich Qualitativ weit hinter meinen Ansprüchen zurück... :thumbdown:
Ich verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung und besten Grüßen ergebenst ihr
mavo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mavo« (1. Juli 2014, 09:19)


Handeloh

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19

Dienstag, 1. Juli 2014, 09:37

d
Das ist richtig!

Meine Arbeitszeit ist zu wertvoll, als sie mit "warmfahren" oder mit der "Richtgeschwindigkeit" auf der BAB zu vertuen.
Ein Auto muss lauwarm auf die Autobahn, hunderte Kilometer mit der schnellst möglichen Geschwindigkeit, und abschalten des Motors ohne "Turboladergedenkminute" mindestens 24 Monate Leasingzeit aushalten!
Autos die dies nicht schaffen sind inakzeptabel!
Aus diesem Grund fahren professionelle Autofahrer lieber BMW, Audi, VW oder Mercedes als irgendwelche ausländische Wagen, die für solche Belastungen offenbar nicht ausgelegt sind.

Aber auch die drei Opel die ich privat besessen und äusserst schonend behandelt habe, blieben letztendlich Qualitativ weit hinter meinen Ansprüchen zurück... :thumbdown:
du gibst so ein geistigen Dünnschiss von dir, Du bist genau einer der Sorte der auf den VW Treffen Negative auffallen würde

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20

Dienstag, 1. Juli 2014, 12:15

du gibst so ein geistigen Dünnschiss von dir, Du bist genau einer der Sorte der auf den VW Treffen Negative auffallen würde
Der eine blamiert sich beim Prollen auf dem Tunertreffen, der andere durch Trollpostings im Tiguanforum...
Jeder so wie er kann...
:thumbup:
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21

Mittwoch, 2. Juli 2014, 00:03

Diskussion Qualität Opel/VW und andere Hersteller


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bella_b33 (02.07.2014)

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22

Donnerstag, 3. Juli 2014, 13:21

Meine Arbeitszeit ist zu wertvoll, als sie mit "warmfahren" oder mit der "Richtgeschwindigkeit" auf der BAB zu vertuen.
Ein Auto muss lauwarm auf die Autobahn, hunderte Kilometer mit der schnellst möglichen Geschwindigkeit, und abschalten des Motors ohne "Turboladergedenkminute" mindestens 24 Monate Leasingzeit aushalten!
Autos die dies nicht schaffen sind inakzeptabel!
Mal hart und nüchtern betrachtet: jepp, ist so. Ich kenne einige Leute die genau so fahren: einsteigen und GAS. Wobei letzteres nicht schlimm ist, wenn man es mit der Drehzahl nicht überteibt. Daimler ist der einzige mir bekannte Hersteller der kein Warmfahren zwingend vorschreibt (auch wenn in der BD steht - aber das hat andere Gründe). In der Theorie sind die Werkstoffe sowie Öle heute in der Lage das auch auszuhalten. Ob der Turbo kaputt geht oder nicht, hängt auch ein bisschen von der Konstruktion ab. In Zeiten von E-Wasser und E-Ölpumpen ist sowieso alles entspannter (hat der nächste Tiguan auch bzw. teilweise im 177PS TDI realisiert).

Apropos Öl: Theoretisch kannste locker 100Tkm (in 2-3 Jahren) mit ein und dem selben Longlife-Öl fahren. Der Ölwechsel hat eigentlich eine reine Kontroll- und "ich geh auf Nr-Sicher"-Funktion. Irgendwie müssen die Karren in die WS gezwungen werden und die Hersteller müssen sich gegen andere unsachgemäße Schäde absichern. Man könnte es auch "Forschung am lebenden Objekt" nennen... :D :whistling:
Gruß M.


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23

Donnerstag, 3. Juli 2014, 14:02

hängt auch ein bisschen von der Konstruktion ab.

Nein, falsch!

Die Lagerwelle wird entweder über hydrodynamische Lagerbuchsen, oder Rollen-/Rillenkugellager, aufgenommen.
BEIDES dient nur dazu die Welle vor dem Aufbau des Öldrucks anständig zu lagern.

Bei den hydrodynamischen Lagerbuchsen wird erst effektiv die Lagerwelle aufgenommen wenn der Öldruck aufgebaut ist,
alles andere fällt unter "Notlauf".
Die Rillenkugellager brauchen unbedingt ein Kühl-/Schmiermittel um nicht vorzeigt durch die Reibung sich selbst zu zerlegen.
Auch hier ist der Öldruck und der Durchfluss eklatant wichtig.

Was passiert wenn der Öldruck/Durchfluss nicht vorhanden ist: höherer Verschleiss.
(Kaltfahrt und dann "the padle to the metal")

Was passiert wenn mit heissem Turbolader, und wir reden hier schnell von 850-950°C, der Motor abgestellt wird und das
verbleibende Öl diesen Temperaturen ausgesetzt wird: die Lager und die Welle fangen an zu verkoken (Ablagerungen aus dem Öl).
Das führt dazu das es zu einem Punkt kommt wo die Welle fest sitzt, aber der Motor im Betrieb weiter Druck auf das Laderrad im Heissteil
ausübt - dann wird das Drehmoment zu groß und die Welle schert ab.

Und dabei ist es Wurst ob Rillenkugellager oder hydrodynamische Lagerbuchse.

Darum sollte man ein Fahrzeug IMMER Warm und Kalt fahren!
Bei Fahrzeugen mit Sauermotoren reduziert man dadurch eine gesteuerte thermisch Ausdehnung der unterschiedlichen Materialien,
die unterschiedliche Längenausdehungskoeffizienten haben.
Zudem hat das Schmieröl erst mit einer vernünftigen Betriebstemperatur seine vollständige Schmier-/Kühlwirkung.

Alle die das nicht beherzigen -> selber Schuld wenn der Lader verreckt, auf das es richtig Geld kosten möge!

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24

Donnerstag, 3. Juli 2014, 16:21

Dem "Leasingnehmer" geht dies allerdings alles am XXXch vorbei, weil er den Wagen nach spätestens 36 Monaten oder 50.000Km wieder abgibt. .. mit den beschriebenen Problemen mag sich der Gebrauchtwagenkäufer auseinandersetzen.
"Nach mir, die Sintflut! "
}:-D>

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Donnerstag, 3. Juli 2014, 21:29

Darum sollte man ein Fahrzeug IMMER Warm und Kalt fahren!
Hallo eCC,

deinen ausführlichen Beitrag hat Handeloh ja dadurch "geadelt", dass er sich dafür bedankt hat. Wird aus dessen Sicht also wohl kein "geistiger Dünnschiss" sein (wie er sich kürzlich in einem Beitrag unpassend auszudrücken bemüßigt fühlte, anstatt mit Argumenten zu kommen).

Also: du betonst die Notwendigkeit des Kalt- und Warmfahrens.
An welche Temperaturen (Öl-Temperatur, die ich mir ja über MFA anzeigen lassen und somit kontrollieren kann) denkst du da? Oder ist die Kühlwasser-Temperaturanzeige relevant (die aber, wie wir aus einem oder mehreren anderen Threads wissen, bei 90° das Maximum der Anzeige erreicht, obwohl die Kühlwassertemperatur real höher sein kann).

Freundliche Grüße
eduan
S&S, 2,0 TDI, 103 kW, DSG, BSE, BMT, 4Motion, DeepBlackPerleffekt, Sportsitze, SR 17" Boston,WR 16" Stahl, RFDK, DLA, LA, RNS 510, Highline-Plus, Bi-Xenon, PSD, AHK, PLA, PP, RFK, StHz, Winterpaket, MFL, GRA, Climatronic, MTV Premium, Netztrennwand, unv. LT 10/2012

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26

Freitag, 4. Juli 2014, 06:52

Berechtigte Frage!
Eine gute und ausreichende Antwort, die sich an Zahlen und Fakten fest macht,
kann ich hingegen nicht liefern.

Ich halte das bisher so das ich, auch unter Berücksichtigung der Jahreszeit,
einige Kilometer weder stark Beschleunige noch auf der BAB schneller als 120 Km/h fahre.
Wenn ich mir das so vor Augen halte entspricht das ungefähr 10-15Km,
Öl und Wasser haben dann Nominalwerte.

Abgesehen davon rufe ich nur sehr selten schlagartig volle Leistung vom Motor ab,
ich versuche immer eine kontinuierliche Beschleunigung.

Ein bisschen Bauchgefühl gehört schon dazu, denke ich.
(andere titulieren das als "gesunder Menschenverstand")

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27

Freitag, 4. Juli 2014, 09:25

Ich denke, sehr hohe Motoröltemperaturen entstehen nur bei kontinuierlicher, hoher Dauerbelastung.
Mein Auto (2,0 TDI 103 kW) schnurrt selbst bei 150 km/h mit etwas über 3.000 Umdrehungen entspannt vor sich hin. Da sind noch Reserven, bis es richtig heiß wird. Und bevor der Motor ausgestellt wird (z. B. auf einem Rastplatz, an einer Tanke usw.), wird ja vorher das Tempo reduziert und der Motor kann sich "beruhigen". Ich sehe für meine Verhältnisse keine Probleme.
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28

Freitag, 4. Juli 2014, 09:54

Ja, das ist soweit richtig!
Die Öltemperatur steigt nur bei hoher Dauerbelastung, wird aber durch Kühlmaßnahmen auf ein erträgliches Maß gehalten.

Die Ursache für die meisten defekte bei Ladern liegt aber darin das hier die Öltem-/Systemtemperatur noch nicht
Nominal erreicht hat, und der Fahrer/Halter jetzt brachial Leistung anfordert.
Hier ist das Öl noch nicht auf Temperatur, hat noch nicht die Fließeigenschaften erreicht.

Umgekehrt, wo die Systemtemperatur noch auf Max. ist (lange Vollastfahrt), ist der Lader noch extrem heiss,
und das Öl in dem Teil des Kreislaufs bekommt - wird der Motor jetzt abgestellt - die volle Hitze ab.

Wie schon gesagt, schaltet man das Hirn ein und ist einem das technische Gerät nicht egal,
dann dürfte diese Fehlerquelle ausgeschlossen sein.

Bei allen Anderen kann man sich nur Wünschen:

Herr,
schmeiss Hirn und Steine,
sieh aber auch zu das Du triffst!

Mackson

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Freitag, 4. Juli 2014, 10:20

Also: du betonst die Notwendigkeit des Kalt- und Warmfahrens.
An welche Temperaturen (Öl-Temperatur, die ich mir ja über MFA anzeigen lassen und somit kontrollieren kann) denkst du da? Oder ist die Kühlwasser-Temperaturanzeige relevant
Die Kühlwassertemperatur - ist wie in einigen anderen Thread schon mehrfach von mir erwähnt - eine reine Statistenrolle. Im Prinzip reicht es eine LED zu haben die zwei Farben hat: blau = Kühlmittel <40°C und rot = >=120°C. Die Bedeutung von rot ist klar. Blau gibt bei ständigem Leuchten den Hinweis auf einen Defekt im Thermostat oder Kühlmittelverlust (ist bei VW aber anders über die MFA geregelt bzw. wird da angezeigt). Ich war schon immer dafür die Kühlmittelanzeige gegen einen Öltemperaturanzeige zu tauschen, weil die maßgeblich ist. Bei einigen Herstellern (Toyota, Mercedes als Beispiel - wie auch z.B. im Polo) existiert schon länger keine Temperaturanzeige mehr :thumbup: .
Moderne Öl haben ihre Haupteigenschaften zwischen 60°C und ca. 170°C (dann kommt irgendwann die Siedegrenze - je nach Öl). D.h., ab 60°C Temperatur ist alles im Normbereich. Grob 20-30 Sekunden benötigt das Öl nach längerem Motorstillstand bis es überall im Motor "angekommen" ist. Stand das Auto nur ein halbe Stunde kann man einsteigen und direkt voll auf den Pinsel steigen, ohne den Verschleiß zu erhöhen. Für den Motor ist das nicht anders als wäre er eben gelaufen - im Gegenteil, leichte Abkühlung ist sogar von Vorteil, gerade bei Turbomotoren. Aber wie schon erwähnt, sagt Daimler genau das schon jahrelang auch für kalte Motore: kein erhöhter Verschleiß auch bei "Kaltstartvollgas".



Oder ist die Kühlwasser-Temperaturanzeige relevant (die aber, wie wir aus einem oder mehreren anderen Threads wissen, bei 90° das Maximum der Anzeige erreicht, obwohl die Kühlwassertemperatur real höher sein kann).
Wie kommst Du jetzt darauf? Der Zeiger ist träge - ja, aber nicht so träge als das er nicht die nächstgelegene Realität anzeigen würde. Also meiner Funktioniert prächtig: 8) :D
index.php?page=Attachment&attachmentID=5490
...und ich bin nach ein paar Minuten bergauf (irgendwas im die 1.500m Höhe mit Wowa) angehalten und es lief kein E-Lüfter obwohl die Wassertemp kurz vor 120°C stand. D.h., alles im normal zulässigen Betriebsbereich. :thumbup:




hängt auch ein bisschen von der Konstruktion ab.

Nein, falsch!
Hey, mal keine Schnellschüsse. ;) :D Falsch ist meine allgemeine Aussage keineswegs, wenn man elektrische Ölpumpen im Blick hat. ;) Ansonsten verhält es sich so wie Du beschreibst, allerdings hast Du die Toleranzen komplett aus dem Blick gelassen. Ein Thema im Motorsport und im LKW-Bereich. Diesel und Benziner muss man auch getrennt betrachten.
Subaru geht im WRX einen Schritt weiter: Vollgasarie mit sofortigem "100%-0%-Stopp" - zieh jetzt mal den Zündschlüssel ab. Überraschung: der Motor läuft weiter. 8o Und zwar so lange, bis die Öltemp unter Punk X gefallen ist. Turboschutz. Allerdings sind beim Benziner Abgastemperaturen von 1.000°C keine Seltenheit - beim Diesel sind es gerade mal um die 600°C bei Volllast, der Benziner produziert schon im Standgas 700-800°C. Deshalb darf man den WRX nicht unbedacht in eine (Tief-)Garage per Drift einparken - wenn ihr versteht... ;)
Gruß M.


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Freitag, 4. Juli 2014, 11:12

Ich sag es mal so:
Mit der von mir beschriebenen Methode fahre ich nun seit knapp 20 Jahren Dieselmotoren,
mit in Summe mehreren 100.000 Km - und einen verreckten Turbolader hatte ich bisher noch nie!
Auch der verrufene BKD-Motor (Zylinderkopf-Probleme) machte mir keine Sorgen.

Egal wie technisch wir nun hier Debattieren, ich werde weiterhin so pfleglich mit meinen Autos umgehen.

Ich bin ja auch so ein Ignorant und lass nach 1.500Km, bei Neufahrzeugen, Öl und Öl-Filter wechseln,
mich beruhigt das und dem Auto schadet es nicht.
Und das mit den Kosten ist mein Problem.

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Handeloh (04.07.2014)