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sTOrMsCHn

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1

Montag, 8. Februar 2016, 13:47

Kamera gegen Fahrflüchtige

Hallo liebe Tiguaner,

an meinem letzten Auto (Ford Focus) hatte ich in drei Jahren nach dem Einkaufen zweimal so tiefe Kratzer im Lack, dass ich sie mit einfachem polieren zwar vorerst unsichtbar bekommen habe, sie aber dennoch nach 2-3 gründlichen Autowäschen wieder sichtbar waren.
Damit mir dasselbe nicht bei meinem nagelneuen Tiger passiert, möchte ich gerne Kameras im Auto verbauen.
Meine Idee ist bisher, dass ich vier kleine Kameras verbaue (links, rechts, vorne u. hinten) und diese permanent filmen, da ich leider keine Alarmanlage im Auto verbaut habe und somit wahrscheinlich auch keine Erschütterungssensoren. Zumal diese bei einer Autotür vermutlich noch gar nicht reagieren würden. Die Aufnahmen sollen dann automatisch nach einer festgelegten oder auch einstellbaren Zeit wieder gelöscht werden.
Über mögliche Systeme habe ich mich noch nicht erkundigt. Zuerst möchte ich mich bei euch erkundigen, ob sich darüber schon jemand Gedanken gemacht hat. Ich habe zwar gesehen, dass es bereits ein Thema gibt, in dem darüber diskutiert wurde, leider konnte ich davon aber nur Schnipsel über die Suche finden. Sobald ich das Thema aufrufen möchte, sagt mir der IE, dass die Seite nicht gefunden werden kann.

Ob es aus rechtlichen Gründen bedenken gibt, möchte ich vorerst noch gar nicht diskutieren. Vorerst möchte ich gerne Ideen sammeln, wie das Vorhaben technisch am einfachsten umzusetzen wäre. Da ich selbst Programmierer bin, könnte man da auch durchaus selbst ein wenig Entwicklungsarbeit reinstecken und ein eigenes System basteln.
so long...
sTOrMsCHn (Nico)

mavo

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2

Montag, 8. Februar 2016, 14:07

Ich denke, das Dir so etwas helfen könnte:
http://dashcamforum.de/wbb/index.php/Thr…et-mit-VD-400R/

Ansonsten würde ich es evtl, mit vier "Timelaps" Kameras probieren, die z.B. pro Sekunde ein Standbild aufnehmen.
http://www.brinno.com/de/
Diese verbrauchen sehr wenig Strom und kommen wochenlang mit 4 Mignonbatterien aus.
Eine Dashcam könnte nach ein paar Tagen die Batterioe leersaugen..
Ich verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung und besten Grüßen ergebenst ihr
mavo

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3

Montag, 8. Februar 2016, 14:18

Hi Nico,

Kameras für diesen Zweck haben bestimmte Funktionen die deine Anforderungen erfüllen.

Die Aufnahme startet wenn Bewegung im Bildbereich erkannt wird. Die Aufnahme-Zeit erfolgt in Intervallen und ist von sehr kurz (Sekunden) bis lang (Minuten) einstellbar. Die Gesamtaufnahmezeit ist abhängig von der verwendeten Speicherkarte (Größe), d.h., die älteste Aufnahme wird überschrieben.
Grüße Willi

Sie glauben mich verstanden zu haben? Dann muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben.

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4

Montag, 8. Februar 2016, 14:28

Ich denke, das Dir so etwas helfen könnte:
http://dashcamforum.de/wbb/index.php/Thr…et-mit-VD-400R/

Ansonsten würde ich es evtl, mit vier "Timelaps" Kameras probieren, die z.B. pro Sekunde ein Standbild aufnehmen.
http://www.brinno.com/de/
Diese verbrauchen sehr wenig Strom und kommen wochenlang mit 4 Mignonbatterien aus.
Eine Dashcam könnte nach ein paar Tagen die Batterioe leersaugen..


Ein Foto pro Sekunden hört sich ja gut an. Wenn ich das in alle vier Richtungen mache, habe ich definitiv Person und Kennzeichen drauf. Das sollte vollkommen ausreichen.
Ich werde mir das mal genauer ansehen. Danke!

@papa: Vielen Dank für die Info. Permanentes bzw. bei Bewegung filmen, verbraucht aber vermutlich tatsächlich soviel Strom, dass es die Batterie schnell in die Knie zwingen könnte.
so long...
sTOrMsCHn (Nico)

Nosmo King

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5

Montag, 8. Februar 2016, 16:11

Wenn sich deine Einkaufsorgie nicht über Tage und Wochen hinzieht, dürfte die Batterie
wohl nach dem Einkauf noch voller sein als dein Geldbeutel.
Ansonsten halte ich ein 4-Kamerasystem für leicht übertrieben.
Es gibt Kameras mit einem " Parkmodus ".
VW Tiguan Sport & Style 2.0 TSI 4Motion Automatic, 08/09, 176 KW Benzin ABT-Engine Control
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Montag, 8. Februar 2016, 16:35

Vier Kameras sind wohl etwas übertrieben, da stimme ich dir zu.
Da einige Kameras bereits ein Winkel von 140° abdecken, reichen vermutlich auch zwei.
Anhand eurer Aussagen sollte ich mich wohl doch erstmal ein wenig umsehen und gucken, was es auf dem Markt so gibt.
so long...
sTOrMsCHn (Nico)

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Montag, 8. Februar 2016, 16:42

Hi Nico,

das kommt darauf an welche Batterie du meinst, den eingebauten Akku der Cam, oder die Fahrzeugbatterie.
Bei der Fahrzeugbatterie kannst du dir bei Dauerbetrieb der Kameras vermutlich nach 4 Tagen ernste Gedanken machen (bei Verwendung von 4 Kameras). Stromaufnahme an der 12 Volt Quelle über Steckernetzteil, ca 250mA pro Kamera.
Grüße Willi

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8

Montag, 8. Februar 2016, 19:55

Hallo Nico,

mal eine andere Herangehensweise:

da Du auf eine Kameraüberwachung im öffentlichen Bereich durch entsprechende Beschilderung hinweisen müsstest (und Dir das eigentlich nicht erlaubt ist -. sorry, aber ohne diesen Gedanken funktioniert hier kaum eine Argumentation, auch wenn Du das nicht momentan noch nicht hören willst), könntest Du ja auf die Kameras verzichten und durch von Innen in alle 4 Richtungen an die Scheiben geklebte, hinreichend auffällige und lesbare Warnhinweise auf die permanente Videoüberwachung Deines Autos hinweisen.

Vielleicht schreckt das potentielle Bösewichte oder auch nur unvorsichtige Nachbarparker ab. Wenn Du das Gespött Deiner Nachbarn ertragen kannst ...

Freundliche Grüße
eduan
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Hier geht´s zur Umfrage: Welche Farbe für Tiguan II bestellt?

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Montag, 8. Februar 2016, 22:19

Damit weist man die Langfinger nur darauf hin, das es hier Kameras zu klauen gibt...
Ich würde die Geräte so versteckt wie möglich installieren, denn:
"Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" ;) ^^
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Mittwoch, 10. Februar 2016, 11:00

Damit weist man die Langfinger nur darauf hin, das es hier Kameras zu klauen gibt...
Ich würde die Geräte so versteckt wie möglich installieren, denn:
"Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss" ;) ^^


Das sehe ich ähnlich. Es ist auch strafbar ein Fahrzeug zu demolieren und einfach wegzufahren.
Daher muss ich da ganz ehrlich sagen, dass es mir sch***egal ist, ob ich das darf, oder nicht.
Wenn ich dadurch zumindest die erste Reparatur/Lackierung bezahlt bekomme, ist mir schon viel geholfen.

Solche Leute müssen einfach einen richtigen Dämpfer bekommen. In dem Fall nennt sich das Fahrerflucht und das dürfte unter Umständen ziemlich teuer werden. Beim nächsten Mal überlegen die sich zweimal, ob sie einfach wegfahren.
so long...
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11

Mittwoch, 10. Februar 2016, 17:16

Das Problem, dass ich sehe ist, auch wenn du eine lückenlose Überwachung herstellst: Vermutlich wird kein Gericht dein Video akzeptieren als Beweis, auch wenn du Anzeige erstattest.
Habe mich in letzter Zeit ausgiebig mit dem Thema Dashcam beschäftigt und mit Juristen im Freundeskreis unterhalten. Stand der Dinge ist, dass Dashcams nicht zugelassen sind, allerdings bei schweren(!) Vergehen als Beweismittel akzeptiert werden. D.h., Personenschaden.
Bei reiner Sachbeschädigung wird dir kein Richter das Video zulassen, und du hast eher noch Probleme mit dem Datenschutzrecht.
Eine Kennzeichenabfrage wie in der Schweiz gibt es ja in Deutschland soweit ich weiss nicht?

Bei mir kommt morgen eine iTracker mini 0806pro ins Auto, allerdings nur als Beweissicherung für hoffentlich nie passierende schwere Unfälle - auch wenns juckt, jede Kleinigkeit damit zur Anzeige zu bringen ist nicht - und das ist eigentlich auch gut so.

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12

Donnerstag, 11. Februar 2016, 08:34

Ich find's aber schon traurig, dass Videos in Deutschland noch immer nicht als Beweismittel zugelassen werden.
Sachverständige sollten doch heutzutage in der Lage sein, Fälschungen zu erkennen.
Natürlich sind Sachbeschädigungen lange nicht so schlimm wie Personenschäden, dennoch gibt es leider so viele unehrliche Personen in Deutschland, dass es aus meiner Sicht schon Sinn gemacht hätte. Ich wohne auf dem Land und habe in meinem letzten Fahrzeug bereits zwei Schrammen in nur drei Jahren gehabt. Ich möchte nicht wissen, wie es in einer größeren Stadt ausgesehen hätte.
Unter dem Aspekt, dass es als Beweismittel nicht zugelassen wird, wäre es vermutlich tatsächlich unsinnig, solche Kameras ins Auto einzubauen. Wenn ich mir dadurch auch noch einen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz einheimse, ist das mal definitiv ein Eigentor.

Vielen Dank für eure ausführlichen Meinungen und Denkansätze.
so long...
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13

Donnerstag, 11. Februar 2016, 08:50

Das Problem ist nicht, dass die Videos gefälscht sein könnten, da hast du recht, ein Sachverständiger könnte das mit grosser Wahrscheinlichkeit aufdecken.
Das Problem ist aber tatsächlich der Datenschutz - und das finde ich auch gerechtfertigt. Das Recht, nicht ständig gefilmt zu werden wiegt meines Erachtens deutlich schwerer als die Gefahr, dass mal einer mit einem Parkrempler davon kommt.
Bei Situationen, die über materielle Schäden hinausgehen, werden Videos wie gesagt schon zugelassen. Noch nicht vor jedem Gericht, die höheren Instanzen bejahen aber zusehends. Leider nur in Deutschland und Schweiz, in Österreich siehts noch mal anders aus... da drohen dir für die Dashcam Strafen in 5-stelliger Höhe (auch wenn ich noch von keinem Vollzug gehört hätte... ich riskiers jedenfalls!).
Siehe zB hier: https://www.lawblog.de/index.php/archive…ind-verwertbar/
Oder sehr interessant hier: https://www.lawblog.de/index.php/archive…shcam-video-an/ "Nicht jeder denkbare Verstoß gegen Rechtsvorschriften führe auch zu
einem Beweisverwertungsverbot. Vielmehr könne auch das Interesse einer
Prozesspartei vorgehen, einen Schadenshergang zu belegen."

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Donnerstag, 11. Februar 2016, 09:15

So weit, das es um "gerichtsverwertbare Beweise" geht würde ich gar nicht gehen...
Es reicht zumeist das Kennzeichen des Verursachers zu erkennen.
Da ein Parkrempler zumeist auch mit einem Schaden am gegenerischen Fahrzeug einher geht, reicht dieser als Beweis vollkommen aus.
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Donnerstag, 11. Februar 2016, 12:12

Ob es aus rechtlichen Gründen bedenken gibt, möchte ich vorerst noch gar nicht diskutieren.

Wenn du nicht willst, dass du Geld in ein Systems steckst, das du schneller wieder los bist als dir lieb ist, solltest du dir aber über diese Frage Gedanken machen. Dash-Cams sind nach dem BDSG (noch) verboten. Zwar knüpft das Gesetz daran in Deutschland keine Ordnungswidrigkeit, so dass auch kein Bußgeld verhängt werden kann, wohl aber können diese Geräte beschlagnahmt werden, wenn du in eine Polizeikontrolle gerätst. Es reicht sogar schon aus, dass eine Politesse die Dash-Cam sieht und Anzeige erstattet.

Das Problem ist aber tatsächlich der Datenschutz - und das finde ich auch gerechtfertigt. Das Recht, nicht ständig gefilmt zu werden wiegt meines Erachtens deutlich schwerer als die Gefahr, dass mal einer mit einem Parkrempler davon kommt.

Das kann man so und so sehen. Die Aufklärung von Straftaten und die berechtigte Verfolgung von zivilrechtlichen Ansprüchen steht für mich über dem Datenschutz. Das sehen Fachjuristen mittlerweile auch so, weshalb man auch auf eine Gesetzesänderung hinwirken und die Dash-Cams datenschutzrechtlich legalisieren will. Davon zu trennen ist die von dir letztlich gemeinte Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, das aber erst durch die Weitergabe der Aufnahmen an Dritte, vor allem die Veröffentlichung im Internet verletzt wird. Da stimme ich dir zu, dass dies verboten bleiben muss, was aber die Nutzung von Dash-Cams zu Beweissicherungszwecken nicht ausschließt.

Andreas

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